Spielbericht

Post SV Nürnberg I – SG Nürnberg Fürth 1
2 : 2

25. März 2018
Anstoß: 15:00 Uhr

Der Heimspielauftakt des Post SV Nürnberg auf dem heimischen Kunstrasen begann beidseitig mit hohem Druck. Die Teams zeigten den Willen, das Spiel an sich zu reißen. Dennoch kamen die Nürnbergerinnen besser ins Spiel und waren konsequent früher am Ball als die Gegner. Torchancen ergeben sich auf beiden Seiten, können jedoch immer wieder vereitelt werden. In der 18. Minute dann der Schock für die Gastgeber: die Mittelstürmerin der SG kann sich durchsetzen und erzielt das 1:0 für die Gäste durch einen platzierten Schuss ins rechte Eck. Doch die Nürnbergerinnen lassen sich nicht beirren und erhöhen stattdessen den Druck. Unmittelbar danach erreicht ein langer Ball Nina Ruckriegel auf der linken Seite, die aus spitzem Winkel den Ausgleich in der 20. Minute dingfest macht und damit das Spiel auf Anfang zurück setzt.
 
Nach der Halbzeit kommt der Post SV wieder gut ins Spiel, allerdings lässt schnell die Dynamik und Spritzigkeit nach. Anstatt die ersten Bälle abzulaufen, wird nun defensiver abgewartet, was der SG den Raum gibt, besser in die Angriffsbewegung zu kommen. In der 68. Minute gelangt ein langer generischer Pass aus dem Mittelfeld auf die rechte Außenbahn. Die Nürnberger Abwehr schafft es nicht mehr, hinterher zu kommen, sodass eine Flanke von rechts einen direkten Abnehmer im Zentrum findet. Damit heißt es 1:2 für die SG Nürnberg Fürth. Dennoch geben die Nürnbergerinnen nicht auf, die in den folgenden Minuten stark gehandicapt werden. So muss Margaux Verheecke nach einem Schuss ins Gesicht verletzt ausscheiden. Bei einer rotverdächtigen Situation kann auch Nina Ruckriegel nach einem Nachtritt ihrer Gegenspielerin nicht mehr am Spiel teilnehmen. Zu zehnt versucht der Post SV allerdings weiterhin den Ausgleich zu erzielen und stellt dementsprechend offensiv um. In der 89. Minute dann ein weiterer Schlag für die Gastgeber: Nadja Fröhlich attackiert eine aufs Tor zu laufende Gegnerin und wird aufgrund einer vermeintlichen Notbremse mit einer glatten roten Karte vom Feld verwiesen. Das Urteil des Schiedsrichters ist an dieser Stelle klar zu hart ausgefallen. Das Spiel scheint nun entschieden. Zu neunt halten die Nürnbergerinnen jedoch weiterhin dem Druck der SG statt. In torgefährlicher Position stellt ein Freistoß die letzte Chance auf einen Ausgleich dar. In der 93. Minute platziert Ines Rudel ihren Schuss scharf im Sechzehner der SG. Eine Abwehrspielerin fälscht den Ball ab und dieser landet zum 2:2 in den Maschen. Daraufhin ertönt der Schlusspfiff des Schiedsrichters und das Team des Post SV darf sich über eine kämpferisch überzeugende Leistung freuen.

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FC Ezelsdorf – Post SV Nürnberg I
1 : 0

17. März 2018
Anstoß: 16:00 Uhr

Das erste Spiel der Rückrunde fand gleich beim amtierenden Tabellenführer, dem FC Ezelsdorf, statt, der bis dato alle Spiele der laufenden Saison gewonnen hatte. Das Ziel war klar formuliert: Es sollten endlich die ersten Punkte entführt werden. 
 
Entsprechend druckvoll starteten die Nürnbergerinnen auch in die Partie. Gleich in der 4. Spielminute versuchte es Ines Rudel per Fernschuss aus 35 Metern, der jedoch sein Ziel verfehlte. In der 10. Minute bekam der Post SV einen Freistoß aus halblinker Position zugesprochen, der von Ines Rudel kurz auf Miriam Grasser ausgeführt wurde. Der letzte Pass in den Strafraum konnte jedoch abgeblockt werden. 
Insgesamt war der Platz sehr tief und schwer bespielbar, sodass es bei beiden Teams zu vielen Fehlpässen, gerade im Mittelfeld und vor dem gegnerischen Tor, kam und so ein richtiger Spielaufbau und Ballstafetten eher rar gesät waren. 
Die Nürnbergerinnen hatten jedoch in der ersten Viertelstunde deutlich mehr Ballbesitz und kamen auch häufiger in das letzte Drittel des Platzes. 
In der 17. Minute war dann erstmals die Nürnberger Torhüterin Jenny Mertz gefordert, als die Ezelsdorferinnen einen Freistoß aus halbrechter Position zugesprochen bekamen und Jasmin Gnan auf Maike Wintrich passte, die den Abschluss suchte. Der darauf folgende Konter wurde aufgrund einer Abseitsstellung der Post-Stürmerin abgepfiffen. Julia Hirschmann vom FC Ezelsdorf versuchte ihr Glück in der 22. Spielminute aus ca. 12 Metern; ihr Schuss ging jedoch über die Latte. 
 
Ezelsdorf fand immer besser ins Spiel, auch, weil Post nicht mehr so viel Druck nach vorne ausübte und den Hausherrinnen mehr Raum ließ. Post musste nun erstmals verletzungsbedigt auswechseln.  In der 35. Minute wurde eine Ezelsdorfer Ecke wegen Stürmerfouls an Torhüterin Jenny Mertz abgepfiffen. 
Insgesamt fehlten auf beiden Seiten die gefährlichen letzten Pässe und auch die letzte Konsequenz im Abschluss, sodass es mit einem aufgrund des Spielverlaufs leistungsgerechten 0:0 in die Pause ging. 
Ezelsdorf startete nun erwartet druckvoll und fest entschlossen, nun in Führung zu gehen. In der 47. Minute hatten die Nürnbergerinnen Glück, als die Abwehr und die Torhüterin zu früh herausgeschoben hatten und ein Ball einer Gegnerin knapp neben das Tor kullerte. 
Eine Zeigerumdrehung später verfehlten die Ezelsdorfer Offensivkräfte eine von Melissa Allen gut getretene Ecke nur knapp. Auch ein Ballverlust einer Nürnberger Abwehrspielerin sowie ein Abpraller führten beinahe zum Führungstreffer für die Gastgeberinnen. 
In der 52. Minute dann erstmals wieder ein Torschuss des Post SV, doch Mona Bieberich traf den Ball nur mit dem Außenrist. Drei Minuten später legte Celine Hartmann den Ball auf Freddy Unruh, deren Schuss auch nicht im Tor der Ezelsdorferinnen landete, ebenso wie zwei gute Gelegenheiten von Solveig Böhme in der 61. und 65. Spielminute. In der 75. Minute setzte sich Julia Harder auf der rechten Seite durch; ihr Pass in die Mitte landete jedoch bei einer Gegenspielerin. 
Alle hatten sich bereits mit dem Unentschieden abgefunden, als in der 89. Minute aus dem Nichts heraus ein hoher Ball aus dem Zentrum vorne bei der Ezelsdorfer Stürmerin Michaela Bayer landete, die den Ball glücklich an zwei Abwehrspielerinnen und Jenny Mertz vorbei zum viel umjubelten 
1:0 für Ezelsdorf in die Maschen beförderte. 
Eine bittere und unnötige Niederlage für den Post SV, der es versäumte, das eigene Übergewicht in ein früheres Tor umzumünzen und somit das Spiel schon früher für sich zu entscheiden. Es gelang nicht, das Tempo über 90 Minuten hinweg aufrechtzuerhalten. Auch der letzte gefährliche Pass vor das Tor sowie die Passquote sind Faktoren, an denen es nun zu arbeiten gilt, um an der Leistung am kommenden Sonntag im Derby gegen die SG Nürnberg/Fürth anzuknüpfen. 

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Post SV Nürnberg I – TSV Brand
3 : 2

05. November 2017
Anstoß: 15:00 Uhr

Am vorletzten Spieltag der Hinrunde bekam die Handvoll Zuschauer bei typischem Novemberwetter auf dem schwer zu bespielenden B-Platz am Ebensee das erwartet kampfintensive Spiel zweier BOL-erfahrener Teams zu sehen. 
Die erste Chance der noch jungen Partie gehörte dem TSV Brand, brachte jedoch nichts Zählbares ein. Besser machte es Post-Kapitänin Ines Rudel in der 6. Spielminute mit einem Tor der Marke „so eins macht man nicht oft in der Karriere“: Nach einem Foul an Freddy Unruh auf Höhe des Mittelkreises nutzte sie die Unordnung der Gäste, fasste sich ein Herz und zog aus knapp 40 Metern einfach mal in Richtung Tor ab, wo sich der Ball genau ins rechte Kreuzeck senkte und einschlug. Ungeachtet der Reklamationen durch die aufgebrachten Brander setzte die noch junge und unsichere Schiedsrichterin Antonia Herbig die Partie mit Wiederanstoß fort, etwa zehn Zeigerumdrehungen später war ebendiese jedoch erneut im Mittelpunkt des Geschehens, als sie nach einem Foulspiel an Chris Wollner aber völlig zurecht auf Strafstoß für die Heimmannschaft entschied. Soli Böhme übernahm sogleich Verantwortung für ihre Farben und verwandelte diesen zur 2:0-Führung.
 
Nur drei Minuten später hätten die Nürnbergerinnen den Sack beinahe zumachen können, jedoch vergab Jenny Hallmann nach traumhaften Zuspiel von Chris Wollner aus ca. 16 Metern knapp. Es dauerte bis zur 27. Minute, bis sich der TSV wieder etwas von dem Schock erholen und durch Stephanie Barabas einen Stolperer in der Abwehr des Post SV zum Anschlusstreffer nutzen konnte. 
 
Mit einem Spielstand von 2:1 ging es in die Pause.
Mit zwei Wechseln wollten die Gäste nach Wiederanpfiff zum Gegenangriff blasen, mussten in der 50. Spielminute zunächst jedoch ein weiteres Gegentor hinnehmen. Nach einem von Ines Rudel schön getretenen Eckball konnte Tatjana Auterhoff im Tor des TSV Brand den Abschluss von Freddy Unruh zunächst noch klären, den Abpraller wusste Nina Ruckriegel jedoch gedankenschnell aus kürzester Distanz über die Linie zu befördern. In der Folge war das Spiel arm an Torraumszenen, die wenigen Vorstöße der Gastmannschaft konnte Post-Torhüterin Jenny Mertz zumeist ablaufen, bevor diese gefährlich werden konnten. In der 67. Spielminute war sie jedoch machtlos, als die Brander mit einer Kopie des ersten Tors durch Kapitänin Daniela Puscha den erneuten Anschluss erzielten und die Partie so noch einmal spannend machten. Den Rest des Spiels war das Heimteam zuvorderst auf Verteidigung bedacht, der TSV erhöhte entsprechend den Druck und kam auch noch das ein oder andere Mal zu aussichtsreichen Gelegenheiten, denen mit vereinten Kräften getrotzt wurde. 
 
Der Ausgleich sollte und wollte schlussendlich nicht fallen, sodass die drei Punkte alles in allem verdient am Ebensee blieben. Die Postlerinnen belohnten sich für die erarbeiteten Chancen und konnten durch den wichtigen Sieg den Abstand zu den Abstiegsrängen weiter vergrößern. Daran gilt es auch nächsten Samstag beim Auswärtsspiel gegen den SV Mosbach anzuknüpfen, um sich mit einem beruhigenden Polster in die Winterpause zu verabschieden.
 

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SV Leerstetten – Post SV Nürnberg I
0 : 4

28. Oktober 2017
Anstoß: 14:00 Uhr

Das BOL-Match beginnt ausgeglichen und gleich zu Beginn startet Leerstetten mit einer Chance, die Aktion scheitert jedoch an Keeperin Jenny Mertz. In der 8. Spielminute dann, die Möglichkeit auf der Seite der Gäste. Viola Schmidt flankt von der rechten Außenbahn und findet in Mona Bieberich eine Abnehmerin. Vom linken Sechzehnereck platziert sie ihren Schuss direkt unter die Latte zum 1:0 für den Post SV. Angespornt durch die frühe Führung baut das Gästeteam weiter Druck auf und es folgen mehrere Chancen. Ein Weitschuss von Viola Schmidt geht über den Kasten, Christin Wollner nutzt in der 12. Minute einen Stoppfehler in der Leerstettener Abwehr aus, überläuft zwei gegnerische Spieler und legt den Ball dann am Tor vorbei und gleich im Anschluss scheitert sie erneut – nachdem Nina Deinzer Nicole Winkler mit einem langen Ball schickt, passt diese ihn quer, doch Christin schließt in die Arme des Torwarts ab.
Nach einer schönen Bogenlampe von Ines Rudel kommt Leerstetten wieder besser ins Spiel und es ergeben sich ungenutzte Chancen, die hauptsächlich aufgrund von Absprache- und Konzentrationsfehlern gefährlich werden. In der 38. Minute fällt das wichtige 2:0 für den Post SV. Nina Ruckriegel erreicht ein Ball von Jenny Hallmann aus der Mitte und platziert ihren ersten Schuss flach, sodass der Torwart ihn abprallen lassen muss. Im Nachschuss ist sie konsequenter und drischt den Ball in die Maschen.
 
Die zweite Halbzeit beginnt erneut druckvoll von Seiten der Gastmannschaft, dennoch ergeben sich auch für Leerstetten gute Möglichkeiten zum Anschlusstreffer, die jedoch stets an Jenny Mertz im Tor des Post SV scheitern. In der 81. Minute erreicht ein langer Ball Nadja Fröhlich, die durchgelaufen ist und den Ball nun flach ins Zentrum legt, wo Nina Ruckriegel ihn für Hannah Beßler stoppt. Diesmal schaltet jedoch die Abwehr von Leerstetten und kann einen Torabschluss unterbinden. Den Zweitversuch startet Michelle Daxenberger, doch der Schuss prallt ab. Wieder ist es Nina Ruckriegel, die spekuliert und nachläuft – sie verwandelt zum erlösenden 3:0, das den Sack zu macht.
Das Leerstettener Team hat nun sichtlich mit dem Ergebnis abgeschlossen und so kann der Post SV mit dem 4:0 in der 89. Minute noch einen draufsetzen. Nach einem schönen Diagonalball von Ines Rudel in die Schnittstelle landet der Ball nach einem Klärungsversuch im Zentrum, wo die freistehende Julia Harder nur darauf wartet, die Kugel ins fast leere Tor zu bringen.
 

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Post SV Nürnberg I – TSV Lonnerstadt
0 : 1

22. Oktober 2017
Anstoß: 15:00 Uhr

Das BOL-Match auf dem heimischen Rasen beginnt ausgeglichen, die Heimmannschaft baut schnell stärkeren Druck auf, dennoch gelingt der entscheidende Ball bei den zahlreichen Aktionen nicht. So landet unter anderem ein Freistoß aus guter Position in der 30. Minute durch Freddy Unruh nur in den Armen des Torwarts. Lonnerstadt lebt auf der anderen Seite von Kontern, die vor allem im Mittelfeld konsequenter unterbunden werden müssten. Doch auch der Post SV wird durch Konterchancen gefährlich. Nicole Winkler setzt sich auf der rechten Seite durch, die abschließende Flanke gerät etwas zu lang, doch aufgrund Unstimmigkeiten in der gegnerischen Abwehr resultiert daraus ein indirekter Freistoß. Leider gelingt es dem Post SV auch diesmal nicht, die Chance zu nutzen, dafür ergreift Lonnerstadt in der 38. die Gelegenheit und verwandelt zum 1:0. Eine hohe Flanke aus dem Mittelfeld kann von Jenny Mertz nur noch nach oben abgelenkt werden. Die Posterer sind zu weit aufgerückt und so wird eine nachsetzende Gegenspielerin nicht daran gehindert, den Ball aus dem Fünf-Meter-Raum in die Maschen zu köpfen.
Die unerwartete Wendung des Spiels macht der Heimmannschaft sichtlich zu schaffen, denn der Rest der ersten Halbzeit wird von weiteren Chancen auf Seiten der Gäste dominiert.
 
Die zweite Halbzeit beginnt wieder gefestigt und der Zug zum Tor ist zu sehen. Dennoch wirken die Aktionen des Nürnberger Teams hektisch und verkrampft. Im Gegenzug erhöht auch Lonnerstadt das Tempo und der sehr offen stehende Post SV gerät oft in die Bredouille, zumal das Loch im eigenen Mittelfeld immer größer wird. In der 75. Minute dann noch einmal eine gute Chance durch Viola Schmidt, die von links außen einen Freistoß in den Sechzehner platziert, der von Nadja Fröhlich mit dem Kopf abgenommen wird, doch eine Gegenspielerin lenkt den Ball ab. Nach einem Pressschlag wird das Spiel nun unterbrochen und eine Lonnerstädter Spielerin wird aufgrund einer Knieverletzung ins Krankenhaus gebracht. In den letzten Minuten nach Wiederanpfiff stellt der Post SV auf eine Dreierkette um, doch auch das ändert nichts am Spielstand, der nach einem sehr frühzeitigem Abpfiff des Schiedsrichters als Endstand eingetragen werden muss.

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SC Wernsbach-Weihenzell – Post SV Nürnberg I
1 : 5

14. Oktober 2017
Anstoß: 15:00 Uhr

Beim Auswärtsspiel beim Tabellenletzten aus dem Landkreis Ansbach, dem SC Wernsbach-Weihenzell, war das Ziel zuvor klar formuliert: der erste Auswärtsdreier musste her, um sich vom Tabellenkeller abzusetzen. 
Entsprechend druckvoll starteten die Nürnbergerinnen auch ins Spiel und erspielten sich einige Chancen. Doch im Abschluss fehlte die Konsequenz. Weder Ecken oder ein Freistoß durch Julia Harder in der 10. Minute brachten die gewünschte frühe Führung. 
Das erlösende 1:0 fiel schließlich in der 32. Minute. Ines Rudel spielte den Ball schön durch die Schnittstelle auf die rechts mitgelaufene Nicole Winkler, die aus spitzem Winkel den Ball hinter der herauslaufenden Torfrau hinter die Linie schob und die mitgelaufene Nina Ruckriegel den Ball sicherheitshalber noch in die Maschen drosch.  
Die Heimelf versuchte es stets durch die Mitte über Kapitänin und Spielmacherin Resi Rücker, die einige gefährliche Pässe durch die Schnittstellen spielte oder sich selbst durchtankte. Doch spätestens Torhüterin Jenny Mertz vermochte jegliche brenzlige Situation zu klären. 
Vor der Pause blieb es beim knappen Vorsprung für Post.
 
In der 52. Minute erzielte Solveig
Böhme das längst überfällige und wichtige 2:0 nach schönem Pass von Nina Ruckriegel aus dem Zentrum. Der nächsten Treffer für Nürnberg fiel in der 65. Minute nach Pass von Ines Rudel in die Schnittstelle auf Julia Harder, deren Schuss über die herauslaufende Torfrau von dieser noch mit den Fingerspitzen ins eigene Netz befördert wurde. 
Sechs Zeigerumdrehungen später erzielte Resi Rücker den Anschlusstreffer für die Heimelf, indem sie durchstartete und den Ball durch die Schnittstelle gesteckt bekam. Post ließ in dieser Phase etwas nach und spielte zu offensiv nach vorne. So gelang es den Gastgeberinnen des Öfteren, vorne in Überzahl vor dem Tor von Jenny Mertz durchzukommen, die im Eins-gegen-Eins stets überragend klärte und den Torabstand für ihre Mannschaft sicherte. 
Kurz vor Schluss markierte die eingewechselte Jenny Hallmann nach jeweils schöner Vorarbeit von Nina Ruckriegel in der 75. und 86. Minute den 5:1-Endstand. 
Insgesamt ein wichtiger und verdienter Sieg für Post. Verbesserungswürdig ist die Arbeit in der Defensive und die Chancenausbeute. Doch auch einige zuvor einstudierte Spielzüge wurden bereits umgesetzt. 
Am kommenden Sonntag sollen zuhause gegen den TSV Lonnerstadt der nächste Dreier eingefahren werden. 
 

Tore:

0:1 Nicole Winkler (32.)

0:2 Solveig Böhme (52.)

0:3 Julia Harder (65.)

1:3 Resi Rücker (71.)

1:4 Jenny Hallmann (76.)

1:5 Jenny Hallmann (85.)

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Post SV Nürnberg I – SV Sulzkirchen e. V.
2 : 1

08. Oktober 2017
Anstoß: 15:00 Uhr

Am 6. Spieltag der BOL empfing der Post SV das Team des SV Sulzkirchen auf dem kleinen, aber gut zu bespielenden B-Platz am heimischen Ebensee. Die erste Viertelstunde gehörte klar den anfangs schön aufspielenden Nürnbergerinnen, die erste Torchance hatten jedoch die Gäste, ohne daraus Kapital schlagen zu können. Doch auch die Postlerinnen machten es nicht wesentlich besser und konnten aussichtsreiche Gelegenheiten in der 5. und 6. Spielminute nach einer Ecke durch Ines Rudel sowie einen Freistoß durch Viola Schmidt bzw. den Nachschuss durch Mona Bieberich nicht zu ihren Gunsten nutzen.

In der Folge entwickelte sich ein hektisches Spiel mit Chancen hüben wie drüben. In der 16. Spielminute traf Linda Böhm auf Seiten Sulzkirchens nur den Pfosten, nur vier Zeigerumdrehungen später setzte Nicole Winkler einen Freistoß von Nadja Fröhlich knapp über das Tor der Gäste. Fast im Gegenzug tat es ihr Sulzkirchen nach einer Unstimmigkeit in der Post SV Abwehr gleich. Unter der Vielzahl an Chancen wirklich nennenswert erscheint noch ein Kopfball in der 33. Minute infolge eines Eckballs, den Jenny Mertz für die Heimmannschaft aus dem Kreuzeck fischen konnte.

In der zweiten Halbzeit war zunächst wieder der Post SV am Drücker, ca. zehn Minuten nach Wiederanpfiff konnte sich Marina Schmidt im gegnerischen Kasten nach einem Schuss von Nina Ruckriegel auszeichnen. In der 59. Spielminute war sie jedoch machtlos, als sich Viola Schmidt ein Herz fasste und einen Abpraller kurz vorm Sechzehner mit einem Schuss wie ein Strich in die Maschen zum viel umjubelten 1:0 versenkte. Die Freude war jedoch nur von kurzer Dauer, erzielte Anette Lux doch bereits zwei Minuten später im Alleingang aus abseitsverdächtiger Position den Ausgleich.

Die letzten 25 Minuten war es der Post SV, der den Siegtreffer mehr wollte und diesem in der Folge durch eine Reihe an Torchancen auch näher war. In der 65. Minute suchte Freddy Unruh den Abschluss, es war jedoch kein Mitspieler nachgerückt, um den Abpraller des Torwarts zu nutzen. Zehn Zeigerumdrehungen später schloss Soli Böhme einen Flankenlauf von Nicole Winkler sehenswert per Direktabnahme ab, traf aber nur die Latte. Kurz darauf gab der sich nicht immer auf der Höhe des Geschehens befindliche Schiedsrichter Paul Prechtl einen Treffer der Heimmannschaft wegen vermeintlicher Abseitsposition nicht. Beinahe mit dem Schlusspfiff wurde das Anrennen des Post SV aber doch noch belohnt, als Freddy Unruh einen Schuss zentral unter die Latte verwandelte und ihrem Team somit die drei Punkte bescherte.

Mit dem so wichtigen zweiten Saisonsieg überholen die Nürnbergerinnen den SV Sulzkirchen in der Tabelle und verschaffen sich zugleich etwas Luft nach unten. Aufbauend auf diesem Erfolgserlebnis erhofft man sich am Ebensee nun, eine Siegesserie starten zu können. Dafür müssen am kommenden Wochenende beim SC Wernsbach-Weihenzell gleichermaßen die Einstellung wie auch das Ergebnis stimmen.

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TSV Mörsdorf – Post SV Nürnberg I
3 : 2

30. September 2017
Anstoß: 15:00 Uhr

Gegen den BOL-Rivalen aus Mörsdorf gab es bisher stets knappe Ergebnisse. Dieses Mal wollten die Post-Frauen an den Sieg gegen die Fürther Bayernliga-Reserve anknüpfen und den nächsten Dreier einfahren. 
Die erste Chance hatte auch Jenny Hallmann in der vierten Minute für die Nürnberger auf dem Fuß, konnte ein Zuspiel von Nina Ruckriegel jedoch nicht im Tor der Mörsdorferinnen unterbringen. Nur eine Zeigerumdrehung später folge prompt der frühe Führungstreffer für die Gastgeberinnen durch Anja Bähr nach einer Ecke. Drei Minuten später hatte Mörsdorf gleich die Chance zu erhöhen, scheiterte jedoch an der Nürnberger Torfrau Jenny Mertz. 
Post steckte nicht auf und belohnte sich in der 13. Minute durch einen Pass von Viola Schmidt auf Julia Harder, die durch die Gasse auf die durchstartende Nina Ruckriegel steckte, welche die Mörsdorfer Torfrau umlief und überlegt zum Ausgleich einschob.
Mörsdorf drängte nun wieder auf die erneute Führung, versuchte es jedoch ausschließlich mit langen hohen Bällen auf die schnellen Stürmerinnen. Das Spiel fand nun hauptsächlich im Mittelfeld statt, da beide Mannschaften in der Vorwärtsbewegung zu hektisch agierten und so die Bälle frühzeitig verloren gingen. Echte Torchancen waren in dieser Phase des Spiels Mangelware. 
In der 31. Minute hatten die Gäste erstmals wieder eine Chance zu erhöhen, als Nina Ruckriegel in die Mitte auf Jenny Hallmann flankte, die den Ball knapp verpasste. Drei Minuten später konnte die Mörsdorfer Torhüterin einen Schuss von Chris Wollner parieren. Die letzte Chance vor der Pause hatte Ninna Ruckriegel auf dem Fuß, deren Schuss knapp links am Tor vorbei segelte.
 
Nach der Pause war die erste Gelegenheit wieder den Nürnbergerinnen vorbehalten, doch die Ecke von Julia Harder fand in der Mitte keinen Abnehmer. Zwei Zeigerumdrehungen später konnte sich Jenny Mertz auf der anderen Seite nach einem Schuss einner Mörsdorfer Stürmerin auszeichnen.
In der 54. Minute dann die erneute Führung für die Gastgeberinnen. Nach einem langen Ball in die Spitze konnte wiederum Anja Bähr eine Unstimmigkeit der Nürnberger Hintermannschaft zum 2:1 nutzen. Auch das 3:1 für die Mörsdorferinnen fiel schließlich in der 70. Minute durch einen hohen Ball in die Spitze auf Annalena Schmid, die sich allein vor dem Tor von Jenny Mertz befand und ihr keine Chance ließ.
Post kam durch den Anschlusstreffer durch Solveig Böhme nach schönem Zuspiel von Jenny Hallmann in der 83. Minute noch einmal heran. Die letzte Chance des Spiels war eine Flanke von Julia Harder auf Solveig Böhme nach einer Ecke, doch der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen.
Insgesamt ein ausgeglichenes Spiel, dessen Ergebnis aufgrund der mangelnden Chancenauswertung und der vielen Ballverluste in der Vorwärtsbewegung auf Seiten der Nürnbergerinnen in Ordnung geht.

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Post SV Nürnberg I – SpVgg Greuther Fürth II
2 : 0

23. September 2017
Anstoß: 15:00 Uhr

Nach einem mit zwei Niederlagen nicht nur im Angesicht der eigenen Erwartungen miserablen Start wollten die Post SV Fußballfrauen am Samstag im Derby gegen die U23 der SpVgg Greuther Fürth gleich von Beginn an zeigen, wer der Herr im Haus ist und damit die ersten Punkte der Saison einfahren.

Entsprechend fulminant starteten die Nürnbergerinnen vor knapp 50 Zuschauern am heimischen A-Platz am Ebensee und erzielten das erste Tor der Partie bereits in Spielminute eins. Nach einem Einwurf setzte sich Chris Wollner gekonnt durch und legte den Ball ab auf Nina Ruckriegel, die mit einem Querpass die weit aufgerückte Nicole Winkler bediente, welche wiederum mustergültig und unhaltbar in den linken Torwinkel abschloss. Die erste Viertelstunde des Spiels gehörte klar den Postlerinnen, doch trotz einiger Torchancen aus dem Spiel heraus wie auch durch Standards konnte das druckvolle Spiel bis zur Pause nicht entscheidend aufrecht erhalten werden. Zu oft gingen Zweikämpfe verloren, zu groß gestalteten sich die Löcher im Mittelfeld.

 

War es den jungen Fürtherinnen in der ersten Spielhälfte noch kaum gelungen, sich dem gegnerischen Tor gefährlich zu nähern, brannte es etwa zehn Minuten nach Wiederanpfiff durch den unauffällig, aber souverän leitenden Schiedsrichter Felix Schultes lichterloh. So zwangen die Gäste Post-Torhüterin Jenny Mertz zu einer Glanztat, als diese einen beinahe ansatzlosen und verdeckten Drehschuss vom Sechszehner zur Ecke lenken musste. Noch einmal zehn Zeigerumdrehungen später setzte Greuther eine aussichtsreiche Chance neben den Pfosten, beinahe im Gegenzug testete Freddy Unruh mit einem Freistoß aus 30m die gegnerische Keeperin sowie das Aluminium, welche in Koproduktion aus Sicht der SpVgg zur Ecke retteten. Diese brachte Mona Bieberich gefährlich in den Strafraum, den Kopfball von Freddy Unruh konnte Katja Hagemann jedoch nicht entscheidend verwerten.

Auf beiden Seiten ergaben sich in der Folge einige Kontergelegenheiten, die aber für keinen etwas Zählbares einbrachten. In der 70. Minute war es dann Viola Schmidt, die nach einem Pass von Mona Bieberich für Freund und Feind überraschend auf links durchgelaufen war und mit dem 2:0 die Aspirationen der Heimmannschaft zu unterstreichen wusste. Trotz eines Doppelwechsels zur Stärkung der Offensive kamen die Gäste nicht mehr entscheidend vors Tor; im Gegenteil gehörten die gefährlichen Aktionen in den letzten zehn Minuten dem Post SV, der in Gestalt von Jenny Hallmann und Nina Ruckriegel nach starker kämpferischer Leistung jedoch zweimal vergab.

Letztlich bliebt es also beim verdienten Heimsieg, der sich dem kompakten Defensivverband um Kapitän Nadja Fröhlich gleichermaßen verdankt wie einer insgesamt geschlossenen Leistung der Mannschaft, die sich durch bessere Absprache in der zweiten Hälfte als das organsiertere Team erwies. Dieses Positiverlebnis noch dazu ohne Gegentor will man sich nun konservieren, um eine Woche später in Mörsdorf auch auf fremden Rasen erneut jubeln zu können.

Spielbericht

SG Nürnberg Fürth 1 – Post SV Nürnberg I
4 : 0

10. September 2017
Anstoß: 15:00 Uhr

Ähnlich verhalten wie letzte Woche begann das Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. In der 7. Spielminute dann die erste Torchance für den Post SV mit einem 25-Meter-Schuss von Freddy Unruh. Doch die SG Nürnberg Fürth findet schneller ins Spiel und nutzt in der 9. Minute die Unstimmigkeiten in der Abwehr aus – der Torschuss von Wagner geht knapp am Pfosten vorbei. Gleich darauf zwei weitere Chancen für die SG. Der erste Schnittstellenpass wird von Jenny Mertz im letzten Moment geklärt, kurz darauf schießt Wagner über den Kasten, nachdem sie nach einem Fehlpass alleine vor Tor steht. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit baut die SG immer mehr Druck auf und es ist allein den überragenden Paraden des Keepers vom Post SV zu verdanken, dass es mit einem 0:0 in die Pause geht.

 

Nach erneutem Anpfiff gelingt es dem Post SV nicht, das Spiel an sich zu reißen. Weiterhin häufen sich die Chancen für die SG und in der 55. Minute fällt das 1:0. Nur fünf Minuten später erzielt die Nachbarmannschaft aus Nürnberg das 2:0. Der Post SV versucht nun, mehr Druck aufzubauen, indem sie das Spiel öffnen. In der 73. Minute verpasst Nina Ruckriegel es knapp, die hereingegebene Ecke zum Anschlusstreffer zu verwandeln. Durch die offenere Spielweise ergeben sich wiederum auch gefährliche Konterchancen für die SG, die Jenny Mertz mit einer Glanzleistung abwehrt. Dennoch fällt in der 84. Minute das 3:0 für Jessica Hübner-Schrüfer und nach einem erneuten Konterversuch des Post SV in der 88. Minute das 4:0.