Spielbericht

Post SV Nürnberg I – SV Mosbach
1 : 1

26. Mai 2018
Anstoß: 16:00 Uhr

Zum Saisonabschluss fand die zweite Partie in Folge gegen den SV Mosbach auf dem heimischen Rasen statt. Der Klassenerhalt konnte bereits in der vorigen Woche auswärts gesichert werden, der SV Mosbach hätte jedoch noch die Chance auf den Relegationsplatz.
Der Post SV beginnt sehr druckvoll und schnell wird klar, dass das Match kein entspanntes Saisonfinale wird. In der 9. Minute segelt eine Ecke von Julia Harder gefährlich in Richtung der Torlinie und schlägt direkt zum 1:0 ein. Der Druck wird nach dieser frühen Führung weiter verstärkt und es häufen sich die Chancen für die Heimmannschaft. Nach Vorlagen von Freddy Unruh und Mona Bieberich scheitern Michelle Daxenberger und Nina Ruckriegel des Öfteren am Mosbacher Torwart oder der Latte des gegnerischen Tors.
 
Nach der Pause bleiben die Nürnbergerinnen weiterhin am Drücker. Mosbach taucht nur hin und wieder durch einige Konterchancen vor dem heimischen 16ner auf. Dennoch gelingt es den Mädels vom Post SV nicht, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Diese Inkonsequenz wird kurz vor Ende der Partie bestraft. So stößt Mosbach zu einem letzten Konter durch das nürnberger Mittelfeld. Die Heimmannschaft läuft kaum attackierend mit und verhindert somit nicht, dass Mosbach in letzter Minute den Ausgleich zum 1:1 erzielt.
 
Dennoch reicht es für die Gäste nicht, sich den Relegationsplatz zu sichern. Die Nürnbergerinnen hingegen sehen, trotz dieses bitteren Unentschiedens, auf eine durchwachsene Saison mit vielen Verletzungen zurück, in der sich jedoch der Kampfgeist der Spielerinnen durch den Klassenerhalt ausgezahlt hat.

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SV Mosbach – Post SV Nürnberg I
2 : 3

21. Mai 2018
Anstoß: 15:00 Uhr

Bei bestem Fußballwetter erwartete die beiden Teams am stumpfen, aber gut bespielbaren A-Platz in Feuchtwangen ein brisantes Nachholspiel aus der Hinrunde. Bei einem Sieg hätte der SV Mosbach den Post SV noch einmal tief in den Abstiegssumpf ziehen können, um selbst doch noch eine Minimalchance auf den Klassenerhalt oder zumindest den Relegationsplatz zu bewahren.
 
Entsprechend konzentriert gingen beide Mannschaften nach Anpfiff zu Werke, wobei die Gäste zu Beginn mehr vom Spiel hatten, wenngleich das Heimteam präsenter in den Zweikämpfen war. Das erste Tor der Partie fiel bereits in der 11. Spielminute: Mit Übersicht spielte Mona Bieberich einen langen Ball auf Michelle Daxenberger, die allein im Duell mit der Mosbacher Torhüterin im Nachschuss die Oberhand behielt und das 0:1 erzielte. Auch in den folgenden 20 Minuten hielten die Nürnbergerinnen den Druck aufs gegnerische Gehäuse hoch und kamen zu weiteren aussichtsreichen Torgelegenheiten durch Julia Harder, Nina Ruckriegel und Celine Hartmann. Etwa zehn Minuten vor der Halbzeit erstarkte jedoch der SV Mosbach, weil man ich zusehends mehr Raum gewährte. Dennoch war es wiederum der Post SV, der in der 40. Spielminute zum Torerfolg kam: Celine Hartmann steckte den Ball in die Gasse zu Julia Harder, die überlegt zum 0:2 ins lange Eck vollendete. Die einzige und aussichtsreichste Torchance des Heimteams in der ersten Halbzeit folgte zwei Zeigerumdrehungen später, jedoch parierte Jenny Mertz den Kopfball aus kurzer Distanz mit einer starken Reaktion zur Ecke.
 
Aus der Halbzeitpause kam der Post SV der Hitze zum Trotz aktiver zurück und belohnte seine bis dato starke Leistung fünf Minuten nach Wiederanpfiff mit dem 0:3, als erneut Julia Harder einen Traumpass von Luisa Akkus unhaltbar in die kurze Ecke schob. Für die rund 40 Zuschauer sollte die damit eigentlich entschieden geglaubte Partie jedoch nicht langweilig werden, kam der SV Mosbach in Spielminute 60 und 61 mit einem Doppelschlag doch noch einmal gefährlich heran. Beim ersten Torerfolg der Heimmannschaft marschierte Teresa Nagengast durch die komplette Abwehr des Post SV und ließ Jenny Mertz im Tor der Gäste beim Abschluss zum 1:3 keine Chance. Beim Anschlusstreffer war wiederum Schiedsrichter Michael Matthies im Zentrum des Geschehens: Ein Schuss von Alisa Wassermann prallte von der Latte an den Rücken der Post SV Torhüterin und rollte von dort in Richtung Tor, bevor er im Nachfassen ca. einen halben Meter VOR der Linie gesichert werden konnte. Der wohl einzige Akteur auf dem Spielfeld, der den Ball im Tor sah, war der Unparteiische, der mit dieser krassen Fehlentscheidung die Heimmannschaft zurück ins Spiel brachte. Neuen Mut schöpfend war von da an Mosbach das tonangebende Team, auch weil die Gäste die Zweikämpfe nicht mehr richtig annahmen. Für eine kurzzeitige Entlastung sorgte in der 80. Spielminute Berfin Gün, die alleine aufs gegnerische Tor zulaufend an der Mosbacher Torhüterin Sabrina Blank scheiterte. Auf der Gegenseite machte es das Heimteam jedoch nicht viel besser und ließ einige aussichtsreichen Gelegenheiten ungenutzt, sodass es bis zum Abpfiff beim Spielstand von 2:3 blieb.
 
Über die gesamte Partie gesehen war sicherlich der Post SV Nürnberg der verdiente Sieger, auch wenn der SV Mosbach großen Kampfgeist an den Tag legte. Für Erstere ist damit der Klassenerhalt endlich in trockenen Tüchern, Zweitere könnten mit einem Sieg am letzten BOL-Spieltag und zweiten Duell gegen den Post SV innerhalb von fünf Tagen zumindest noch den Relegationsplatz erreichen. Ein leichtes Spiel am Ebensee darf dennoch keines der Teams erwarten.

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TSV Brand – Post SV Nürnberg I
4 : 2

19. Mai 2018
Anstoß: 16:00 Uhr

Im Auswärtsspiel beim TSV Brand sahen die Zuschauer ein von Anfang an umkämpftes Spiel. Post trat stark ersatzgeschwächt an und wollte dennoch das Bestmögliche herausholen. Brand erwischte jedoch den besseren Start durch einen Eckstoß in der 2. Minute. Nur zwei Minuten später erzielte deren Top-Torhägerin Nicole März, die vor zwei Jahren für eine Saison für die Nürnbergerinnen aufgelaufen war, nach einem Fehlpass der Poster Abwehr den Führungstreffer für ihre Farben. Nürnberg steckte jedoch nicht auf und so war es Nina Ruckriegel, die sich in der 22. Minute durchsetzte und eiskalt einnetzte. 
 
In den darauf folgenden Minuten drängte Brand auf ein zweites Tor und gelangte auch zu einigen Chancen durch Standards, die jedoch ihr Ziel verfehlten oder spätestens durch Torhüterin Jenny Mertz entschärft wurden. In der 36. Spielminute landete ein Querpass der Brander Abwehr bei Nina Ruckriegel, die sich gut über außen durchsetzte und aus spitzem Winkel zum 2:1 ins kurze Eck abschloss. 
 
Die Freude über die Führung währte jedoch nur drei Minuten, bis Antonia Hartmann eine Flanke zum Ausgleich verwandelte. 
 
Kurz vor der Pause landete ein Ball von Nina Ruckriegel nach einer Flanke von Sarah Enßlin nur an der Latte. 
 
Die Bestrebung der Nürnbergerinnen nach der Halbzeitpause, das Unentschieden zu halten, wurde bereits in der 48. Minute durch den Führungstreffer von Nicole März nach gutem Zuspiel in die Schnittstelle zunichte gemacht. Anschließend konnte Post zwei Freistöße nicht zu einem Tor ummünzen. Auch ein Schuss von Julia Harder in der 55. Minute nach gutem Zusammenspiel von Celine Hartmann und Hanna Beßler aus rechter Position drehte sich knapp über die Latte. 
 
Bei Post schwanden die Kräfte allmählich und so passierte bis kurz vor Schluss nicht mehr viel. Jedoch waren die Offensivbemühungen um den Ausgleichstreffer durchgehend erkennbar und auch Brand versuchte es stets mit schnellen Kontern und langen hohen Bällen auf die beiden Stürmerinnen. Post hatte in dieser Phase Glück, dass Brand, die die zwingenderen Torchancen hatte, die Bälle neben das Tor setzte.  
 
In der 81. Minute landete ein Abpraller hinter Julia Harder, die aus der Drehung abschloss; die Brander Torhüterin stand jedoch richtig und auch der Nachschuss durch Nina Ruckriegel fand sein Ziel nicht. 
 
Zwei Minuten vor Schluss markierte Nicole März mit ihrem dritten Treffer freistehend aus ca. 15 Metern ins linke obere Eck den Schlusspunkt dieser Partie. 
 
Fazit: Trotz des Rumpfkaders gab jede der Nürnberger Spielerinnen alles, dennoch reichte es gegen gute Brander nicht für einen Punkt. In den beiden letzten Saisonspielen gegen den SV Mosbach muss eine Schippe draufgelegt werden; 3 Punkte sind Pflicht, um nicht noch auf dem Relegationsplatz zu landen, aber 6 Punkte sind natürlich das Ziel, um die Saison zu einem positiven Ende zu führen.

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Post SV Nürnberg I – SV Leerstetten
2 : 0

13. Mai 2018
Anstoß: 15:00 Uhr

Die Nürnbergerinnen nahmen die Euphorie und Motivation des Pokalsiegs mit in das Match gegen den SV Leerstetten und starteten dementsprechend druckvoll und dynamisch in die Partie. Ab den ersten Minuten ergaben sich für den überlegenen Pos SV zahlreiche Torchancen. So kann Michelle Daxenberger nach einem Diagonalball von Freddy Unruh ihren Alleingang aufs Tor nicht belohnen und auch ein weiterer gut platzierter Pass von Viola Schmidt wird von Solveig Böhme nicht verwandelt. In der 17. Minute köpft Nadja Fröhlich nach einer Ecke an die Latte. Die Torchancen häufen sich immer mehr, allerdings gelingt es den Nürnbergerinnen partout nicht, den Ball im Kasten unter zu bringen, seien es noch so gute Gelegenheiten. Angesichts dessen gewinnt Leerstetten im Lauf der ersten Halbzeit etwas mehr Mut und stößt  mit sehr wenigen aber gefährlichen Kontern vor.

 

In der zweiten Halbzeit dann die Erlösung: in der 60. Minute platziert Viola Schmidt eine Ecke von links perfekt im gegnerischen Fünfer, so dass Nadja Fröhlich gekonnt zum 1:0 einköpft. Durch diese Führung wird das aufkeimende Engagement der Leerstettener im Keim erstickt und stattdessen stürmen die Mädels vom Post SV weiter aufs gegnerische Tor. in der 79. Minute sichert Nina Ruckriegel das knappe Ergebnis zum 2:0 ab – nach einem langen Ball von Viola Schmidt spekuliert sie richtig und legt den Gassenball ins lange Eck.

 

Nach vier Minuten Nachspielzeit beendet der Schiedsrichter die Partie auf dem heimischen Rasen und der Post SV nimmt hochverdient die drei Punkte mit, um sich den Abstand zu den Abstiegsrängen zu sichern.

„Finale dahoam“ – Es dreht sich was am Ebensee

Nachdem die Frauen des Post SV Nürnberg in den vergangenen Jahren je mehr oder weniger unglücklich kurz vor dem Ziel gescheitert waren, war es an Christi Himmelfahrt nun endlich soweit: Das lang ersehnte Endspiel im Bezirkspokal fand als Finale dahoam am heimischen Ebensee statt. Nach dem Auftaktsieg in Mosbach (0:3), dem Elfmeter-Krimi in Pfaffenhofen (5:6 n.E.), der klaren Angelegenheit in Wolfstein (0:8) und der engen Kiste in Losaurach (1:2) durften die rund 60 Zuschauer einem spannenden Match gegen Ligakonkurrent SG Nürnberg Fürth entgegenfiebern. Und es hielt, was es versprach: Eine Begegnung auf Augenhöhe, die beiden Teams bis zur letzten Spielminute alles abverlangte.

Bei regnerischem Wetter gingen die Mannschaften von Anfang an hochkonzentriert zu Werke, das körperlich robuste Spiel war jedoch zu keiner Zeit unfair und wurde vom Schiedsrichtergespann um Marie-Theres Mühlbauer souverän geleitet. Über weite Strecken fand die Partie im Mittelfeld statt, Torchancen gab es dennoch auf beiden Seiten. Auf die Siegesstraße brachte ihre Farben letztendlich Solveig Böhme kurz nach der Halbzeitpause: Nach gelungener Vorarbeit durch Mona Bieberich und Freddy Unruh vollendete sie eine Flanke per sehenswertem Flugkopfball zur 1:0-Führung. Bis zum Ende hin war das Ergebnis hart umkämpft, das glücklichere Ende erwischten jedoch das Heimteam, das nach 90 Minuten vom Schlusspfiff erlöst wurde.

Danach gab es für die Postler Mädels und ihre Fans kein Halten mehr und der Jubel war grenzenlos. So musste sich auch Kornelia Bayer in Vertretung von Bernd Schreiber gedulden, bis sie den Henkelpott in die Hände der stolzen Spielführerin Nadja Fröhlich überreichen konnte. Durch eine geschlossene Leistung des gesamten Teams gelang es den Post SV Frauen an diesem Tag, den Dauersieger TSV Brand zu entthronen und den Bezirkspokal endlich selbst in die Höhe zu strecken. Die SG erwies sich als überaus fairer Gegner und feierte noch lange nach Abpfiff mit den strahlenden Gewinnern.

PSV_Frauen

PSV_Frauen

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TSV Lonnerstadt – Post SV Nürnberg I
2 : 0

06. Mai 2018
Anstoß: 13:00 Uhr

Da der Abstand zu den Abstiegsplätzen im Laufe der letzten Wochen durch die anhaltende Negativserie immer kleiner geworden war, musste beim TSV Lonnerstadt endlich wieder ein Dreier in der laufenden Saison her. 
 
Doch die erste Aktion gehörte den Gastgeberinnen: Maj-Britt Groppes Freistoß in der 4. Minute flog genau aufs Tor der Nürnbergerinnen, jedoch genau in die Arme von Torhüterin Jenny Mertz. Zwei Minuten später bekam Lonnerstadt einen Eckstoß zugesprochen. Nadine Geinzer schlug den Ball in die Mitte, Sarah Enßlin versuchte den Ball vor einer Gegenspielerin zu klären und der Ball landete aus dem Getümmel bei Aileen Decke, die diesen aus ca einem Meter volley aus spitzem Winkel neben das Tor schoss. Auf der Gegenseite brachte eine von Solveig Böhme getretene Ecke nichts ein. Nach einer Viertelstunde waren die Hausherrinnen wieder am Zug, doch die Direktabnahme von Sonja Lutz verfehlte seinen Bestimmungsort. 
 
Ansonsten fand das Spielgeschehen in dieser Phase vornehmlich im Mittelfeld statt. Ballstafetten bis vor das gegnerische Tor waren auf beiden Seiten rar gesät. In der 25. Minute  schlug Solveig Böhme erneut einen Eckball für die Nürnbergerinnen in den Strafraum; jedoch kam niemand an den Ball. Eine Minute später prüfte Freddy Unruh die Lonnerstadter Torhüterin. Post kam immer besser ins Spiel, machte jedoch durch die mangelnde Chancenverwertung auch den Gegner wieder stärker. So kam Lonnerstadt nach einer halben Stunde nacheinander zu vier guten Gelegenheiten durch Kathrin Litz und Aileen Decke, doch Torhüterin Jenny Mertz zeigte ihre hervorragenden Reflexe sowohl auf der Linie als auch im Eins gegen Eins und bewahrte ihr Team vor einem Rückstand. 
 
Das Spielgeschehen wurde nun zusehends hektischer, da beide Mannschaften auf den ersten Treffer drängten. Nadja Fröhlich klärte eine Ecke für ihre Farben und auch Berfin Gün kam vor der Pause in ihrem ersten Spiel für Post zu einer Chance, nachdem ein Diagonalpass von Viola Schmidt durch die Lonnerstadter Abwehr rutschte. Auch Celine Hartmann hätte den Post SV vor der Halbzeitpause in Führung bringen können, ihr Flachschuss verfehlte das Tor jedoch knapp. 
 
Es dauerte bis zur 60. Minute, als der TSV in Führung ging: ein Abstoß landete in der Mitte bei Kathrin Litz, die überlegt zum 1:0 für ihre Farben abschloss. Eine Viertelstunde später schlug Freddy Unruh einen Freistoß aus halblinker Position hoch in die Mitte über die Torhüterin hinweg; Michelle Daxenberger verpasste den Ball nur knapp. Zwei Minuten später konnte auch Solveig Böhme eine Riesenchance nach tollem Zuspiel von Viola Schmidt aus 10 Metern nicht zum Ausgleich nutzen. 
In der 82. Minute fiel dann der zweite Treffer für Lonnerstadt, als Aileen Decke einen Pass durch die Schnittstelle erlief und der herauseilenden Jenny Mertz keine Chance ließ. Post drängte nun mit zwei Sturmspitzen auf den Anschlusstreffer, diese Initiative kam jedoch zu spät und es blieb beim 2:0 aus TSV-Sicht. Ärgerlich war ein ausbleibender Pfiff des eher unauffälligen Schiedsrichters Eric Strasser nach einem Handspiel der Lonnerstadter Torfrau nach einem Rückpass einer Mitspielerin. 
 
Insgesamt eine erneute Niederlage für Post trotz einer Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche. Nach dem Pokalfinale am kommenden Donnerstag folgt also ein weiteres "Endspiel" gegen den Tabellenletzten aus Leerstetten, wovor es einer deutlichen Reaktion der Spielerinnen und Verantwortlichen bedarf, um endlich wieder zu punkten. 

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Post SV Nürnberg I – SC Wernsbach-Weihenzell
1 : 2

29. April 2018
Anstoß: 15:00 Uhr

Am 18. Spieltag der BOL empfing der Post SV mit dem bis dato Tabellenvorletzten SC Wernsbach-Weihenzell den erwartet schweren Gegner zum Sechs-Punkte-Spiel, hätte man sich durch einen Sieg doch ein komfortableres Polster zu den unteren Rängen verschafft. Die Temperaturen entsprachen dem Spielverlauf: Eine hitzig geführte Partie, die vor allem von außen zusätzlich und unnötig befeuert wurde und den Schiedsrichter Horst Szeiler ein ums andere Mal ins Zentrum des Geschehens rücken ließ.
 
Von Minute eins an war den Gästen die größere Entschlossenheit anzusehen, dieses Spiel für sich zu entscheiden, während die Nürnbergerinnen die gesamte erste Hälfte zu keiner Zeit ins Spiel fanden. Folgerichtig markierte der SC bereits in der 10. Spielminute den Führungstreffer durch Cathrin Hechelbauer, als die Abwehr des Post SV nicht entscheidend klären konnte und die Nr. 9 der Gäste nur noch im Eins-gegen-Eins einnetzen musste. Ebendiese sorgte auch fünf Zeigerumdrehungen später für gefährliche Aktionen, als zunächst ihr Querpass von Julia Bratz knapp am Gehäuse der Nürnbergerinnen vorbeiging und sie bei einem Konter nach einer Ecke des Post SV gerade noch so gestoppt werden konnte. Nun wurde endlich die Heimmannschaft etwas aktiver und suchte den Abschluss, jedoch vergaben nacheinander Nina Ruckriegel, Hanna Bessler und Solveig Böhme. Während ein Freistoß der Gäste in der 35. Spielminute von Post-Torhüterin Jenny Mertz noch problemlos abgefangen werden konnte, hatte sie fünf Minuten später aus elf Metern das Nachsehen. Tina Jordan verwandelte einen fragwürdigen Strafstoß sicher zum 0:2.
 
Bei diesem Spielstand musste eine Gegenreaktion der Heimmannschaft her und das spiegelte sich auch im Auftreten und der Körpersprache der zweiten Halbzeit. In der Konsequenz gelang der Anschlusstreffer in der 46. Spielminute: Den Querpass von Mona Bieberich von der Grundlinie verpasste zunächst die elfmeterwürdig gestoppte Solveig Böhme, bevor die nachgelaufene Nina Ruckriegel eine Unsicherheit der gegnerischen Torhüterin ausnutzte und den bereits verloren geglaubten Ball über die Torlinie schob. Die Torschützin schien Blut geleckt zu haben und brachte in den folgenden zehn Minuten das Tor der Gäste mit starken Aktionen ein ums andere Mal in große Bedrängnis, ohne sich und ihr Team jedoch belohnen zu können.
 
In der 72. wurde schließlich Solveig Böhme mit einem langen hohen Ball bedient, zielte aber aus etwa 16 Metern über das von Lisa Deppe gehütete Tor. Auch ihr druckvoller Kopfball fünf Meter vor dem Kasten nach traumhafter Flanke von Nadja Fröhlich ging über den Querbalken. Die Partie spielte sich nur noch in der Hälfte des SC Wernsbach-Weihenzell ab, doch auch die Distanzschüsse von Mona Bieberich und Freddy Unruh brachten nicht den erhofften Ausgleich. Die letzten Hoffnungen zerschlugen sich schließlich in der 90. Spielminute, als beim Kopfball von Julia Harder aus Sicht der Gäste nur die Latte rettete.
 
Aufgrund der zwei sehr unterschiedlichen Halbzeiten wäre zumindest ein Unentschieden verdient gewesen, mit Blick auf die Vielzahl vergebener Torchancen schmerzt die Niederlage umso mehr. Den Gästen aus Wernsbach-Weihenzell muss man dennoch Anerkennung zollen: für ihren aufopferungsvollen Kampf und die Effizienz im Abschluss. Für die Frauen des Post SV gilt es hingegen, das Engagement der zweiten Hälfte mit in die nächste Woche zu nehmen und zunächst gegen den SV Losaurach den Einzug ins Finale des Bezirkspokals perfekt zu machen, bevor am Wochenende beim TSV Lonnerstadt die ersten drei Punkte der Rückrunde eingefahren werden sollen.

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SV Sulzkirchen e. V. – Post SV Nürnberg I
1 : 0

21. April 2018
Anstoß: 16:00 Uhr

Der Post SV Nürnberg ging motiviert in die Partie, konnte den Siegeswillen aber von Beginn an nicht spielerisch umsetzen, so dass Sulzkirchen mit mehr Druck startete. Viele Fehlpässe auf der Seite der Nürnberger führten zu einer gehemmten Spielweise, aus der dennoch ein paar Chancen erarbeitet werden konnten. So wurde die erste Möglichkeit durch Solveig Böhme, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen, geblockt. Knapp zehn Minuten später scheiterte auch die zweite Chance, bei der vorherige Schützin Ines Rudel auflegte. Die Gegner konterten daraufhin über die linke Seite. Eine sulzkirchner Spielerin setzte sich durch und erzielt in der 27. Minute das 1:0. Weitere Chancen für Sulzkirchen schließen sich an, die durch die Führung selbstbewusster und aggressiver im Angriffsverhalten agieren. Die Fehlpässe der Gäste häufen sich im Spielaufbau, doch es gelingt den Nürnbergerinnen, sich durch mehrere Fernschüsse die Zeit zu erarbeiten, wieder ins Spiel zu kommen.
 
Die zweite Halbzeit beginnt weiterhin verhalten, in der 47. Minute wird Posts Mannschaftsführerin Ines Rudel gefoult und muss verletzt ausscheiden. Im Verlauf der zweiten 45 Minuten ergeben sich Chancen auf beiden Seiten, die aber aus Sicht des Post SV meist an mangelnder Präzision und Dynamik scheitern. Die Mannschaft scheint angesichts der sommerlichen Temperaturen träge, rückt nicht rechtzeitig nach und lässt dem Gegner so die Chance, immer den ersten Ball zu erreichen. Der Schiedsrichter pfeift trotz einiger längerer verletzungsbedingter Unterbrechungen überpünktlich ab und letzten Endes bleibt es daher beim 1:0 für Sulzkirchen.

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Post SV Nürnberg I – TSV Mörsdorf
0 : 2

15. April 2018
Anstoß: 15:00 Uhr

Bei sommerlichen Wetter war der TSV Mörsdorf zu Gast am Ebensee. Gegen die altbekannten Gäste war es das Ziel, sich für die unglückliche Niederlage in der Hinrunde zu revanchieren und zugleich den ersten Dreier in der Rückrunde einzufahren, auch wenn man auf einige wichtige Spielerinnen verzichten musste. Die Mörsdorferinnen sind für ihr zweikampfstarkes Spiel bekannt, dem man robust, aber fair entgegnen wollte.
 
Bereits in der dritten Spielminute bekam die Heimelf einen Freistoß von links nahe der Eckfahne zugesprochen. Julia Harder führte flach auf Mona Bieberich aus, die den Ball auf Ines Rudel durchließ, deren Schuss aus ca 16 Metern jedoch flach rechts am Tor der Gäste vorbeiging.
Vier Minuten später griffen die Nürnbergerinnen über die rechte Seite an. Michelle Daxenbergers flache Hereingabe konnte jedoch von der Torhüterin der Mörsdorferinnen abgelaufen werden. In der 15. Minute spielte sich die gleiche Situation noch einmal ab, jedoch per Flanke derselben Spielerin.
Auf der Gegenseite geschah bis zur 25. Spielminute nichts Nennswertes. Dann jedoch lief eine Mörsdorferin auf das Tor von Jenny Mertz zu. Diese konnte den Ball zunächst gut abblocken, jedoch schob ihn die mitgelaufene Melissa Medererzum viel umjubelten Führungstreffer ins leere Tor ein.
 
Etwa zehn Zeigerumdrehungen später wurde ein langer Ball auf eine Mörsdorfer Stürmerin zur Ecke geklärt. Diese landete am langen Pfosten bei Julia Halbritter, die sich so vom Ball wegdrehte, dass der Ball von ihrem Oberschenkel zwischen zwei Nürnberger Abwehrspielerinnen und der Torfrau zum 0:2 aus Post-Sicht im Tor landete.
 
Nach der Pause versuchte Post, mit einigen Umstellungen wieder besser ins Spiel zu finden und durch zwingendere Torchancen den Anschlusstreffer zu erzielen. In der 60. Minute landete ein langer Ball bei Mittelstürmerin Solveig Böhme, deren Abschluss rechts am Tor vorbei ging.
Fünf Minuten später segelte ein Ball auf der anderen Seite aus 30 Metern über das Tor.
Wieder fünf Zeigerumdrehungen später legte Solveig Böhme in die Mitte auf Nina Ruckriegel. Auch ihr Abschluss aus 10 Metern zentral vor dem Tor fand nicht seinen Bestimmungsort. In der 72. Minute zirkelte Viola Schmidt einen Freistoß aus 25 Metern auf Freddy Unruh, die direkt in die Arme der Gästetorhüterin köpfte.
Nach einem Fehlpass im Zentrum der Nürnbergerinnen konnte Jenny Mertz einen Torschuss von Melissa Mederer aus 10 Metern klären.
Zwei Minuten später fand auf der anderen Seite ein Angriff über rechts statt. Nina Ruckriegel konnte die Flanke aus 5 Metern jedoch nicht verwerten.
Die letzte Aktion gehörte wiederum den Gästen. Die eingewechselte Anja Bähr schoss jedoch aus ca 35 Metern links am Tor vorbei.
 
Insgesamt eine verdiente Niederlage, die vor allem dem fehlenden unbedingten Willen, das Spiel zu drehen, und den zu ungenauen "letzten Bällen" vor dem Tor geschuldet war. Um sich nun vom Tabellenende etwas abzusetzen, müssen am kommenden Wochenende beim, ebenfalls unangenehmen Gegner, SV Sulzkirchen dringend drei Punkte mitgenommen werden.

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SpVgg Greuther Fürth II – Post SV Nürnberg I
3 : 3

08. April 2018
Anstoß: 11:00 Uhr

Am Sonntagvormittag sahen die rund 80 Zuschauer am Kunstrasen des Profigeländes der SpVgg Greuther Fürth bei herrlichem Fußballwetter eine muntere und torreiche Partie zwischen der U23 der Kleeblätter und den Post SV Frauen, welche vom gut leitenden Schiedsrichter Kotscher Rashed pünktlich angepfiffen wurde.
 
Den besseren Start erwischte die Heimmannschaft, die bereits in der 4. Spielminute in Führung ging: Amelie Striegel wurde mit einem Pass in die Schnittstelle mustergültig bedient, behielt im Eins gegen Eins einen kühlen Kopf und schloss überlegt zum 1:0 ab. Von dem frühen Gegentreffer relativ unbeeindruckt arbeiteten sich die Gäste vom Ebensee jedoch zusehends besser ins Spiel und kamen knapp zehn Zeigerumdrehungen später durch einen Treffer der Marke Traumtor zum Ausgleich: Julia Harder trat einen Eckball von links an Freund und Feind vorbei zum 1:1 ins lange Eck, als ob es nichts Einfacheres gäbe. Nun hielten die Nürnbergerinnen den Druck hoch und kamen wieder knapp zehn Spielminuten später aus ca. 20 Metern zur nächsten Gelegenheit durch Katja Hagemann, die jedoch links am Gehäuse der Spielvereinigung vorbeiging. Nicht so der Abschluss durch Solveig Böhme in der 26. Minute: Nach Zuspiel von Freddy Unruh schickte Nina Ruckriegel die Post SV Stürmerin auf die Reise, die allein vor der Heimtorhüterin Janina Leipold die Ruhe bewahrte und den Ball an dieser vorbei zur 1:2 Führung ins lange Eck einnetzte.
 
Kaum war das Spiel gedreht, waren wieder die Fürtherinnen am Drücker und erarbeiteten sich zusehends mehr Chancen durch Standardsituationen. In der 32. Spielminute verpasste ein Kopfball nach einer Ecke noch knapp das Tor der Gäste, nur zwei Minuten später erwies sich die Heimmannschaft nach einem erneuten Eckball bereits ein wenig zielsicherer und scheiterte aus kürzester Distanz nur am starken Reflex der Post SV Keeperin Jenny Mertz, die den Kopfball über die Latte zur nächsten Ecke klärte. Diese wusste dann aber Francesca Hau zu nutzen, indem sie einen Kopfball aus dem Gewühl heraus aus zum 2:2 Ausgleich ins rechte Eck abschloss. Bis zum Halbzeitpfiff geschah dann nichts Nennenswertes mehr.
 
Nach Wiederanpfiff hatten wiederum die Nürnbergerinnen die erste Gelegenheit zur erneuten Führung, als Ines Rudel in der 53. Spielminute mit einer schönen Freistoßvariante Solveig Böhme bediente, die letztlich jedoch an der gegnerischen Torfrau scheiterte. Auf der anderen Spielfeldseite hielt Freddy Unruh sieben Minuten später bei einem Freistoß der Heimmannschaft aus knapp 22 Metern den Kopf für ihre Farben hin und klärte eine hohe Hereingabe, bevor es gefährlich werden konnte. Einen weiteren Freistoß aus aussichtsreicher Position konnte schließlich Jenny Mertz über die Latte lenken. In der 63. Minute hatte sie jedoch das Nachsehen, als Amanda Sulewski die Abwehr der Gäste übersprintete und den Ball überlegt zur 3:2 Führung in die Maschen versenkte. Eine ähnlich aussichtsreiche Gelegenheit blieb auf der Gegenseite zum Leidwesen der Post SV Frauen drei Minuten später ungenutzt. Auch der gute Schuss von Julia Harder wenig später aus halbrechter Position fand nicht seinen Bestimmungsort und ging knapp links am Tor der Fürtherinnen vorbei. Was sich mit diesen Chancen angedeutet hatte, wurde in der 80. Spielminute schließlich Wirklichkeit: Nach gutem Zuspiel von Solveig Böhme war es Nina Ruckriegel, die von der linken Seite allein aufs Tor zulief und mit einem flachen Abschluss ins lange Eck den 3:3 Ausgleich erzielte, welcher in den Schlussminuten von beiden Teams nicht mehr wesentlich infrage gestellt wurde und damit auch den Endstand markierte.
 
Insgesamt hatten die Gäste etwas mehr vom Spiel, alles in allem erscheint das Remis jedoch gerecht, hatte die Heimmannschaft ihre weniger zahlreichen Chancen ein Stück weit konsequenter genutzt. Nichtsdestotrotz legten die Post SV Frauen die rückrundentypische kämpferische Haltung an den Tag und brachten sich trotz der Rückschläge dank geschlossener Teamleistung immer wieder selbst zurück ins Spiel. Mit der gleichen Einstellung gilt es nun auch beim nächsten schweren Spiel gegen den TSV Mörsdorf zu agieren, um drei wichtige Punkte am heimischen Ebensee zu behalten.