Spielbericht: Post SV Nürnberg – 1. FC Nürnberg III

Post SV Nürnberg – 1. FC Nürnberg III
2:1

20. April 2019
Anstoß: 16:00 Uhr

Am sonnigen Osterwochenende empfing der Post SV die 3. Mannschaft vom Club zum Nürnberger Derby am Ebensee. Vom Anpfiff an zeigte das Heimteam, dass es Herr im eigenen Haus war. So ließ die erste Großchance nicht lange auf sich warten: Nur zwei Minuten nach Beginn steckte Nina Deinzer den Ball gekonnt in die Gasse zu Nina Ruckriegel, die mit ihrem Abschluss an der starken Reaktion von Club-Torhüterin Saskia Seidel scheiterte. Zwei Zeigerumdrehungen später war es die Vorlagengeberin selbst, die mit ihrem Schussversuch scheiterte, ebenso wie Elea Lenhardt im Nachschuss. Es folgte eine ruhigere Phase ohne zwingende Torgefahr, wobei der Post SV dennoch das Spiel in der Hand zu haben schien. Kontermöglichkeiten der Gäste wurden von der souveränen Defensive im Keim erstickt. Aber wie es im Fußball häufiger so ist, erzielt nicht immer das bessere Team das Tor: Nach einem Ballverlust ließ sich Celina Engel vom 1. FCN in der 33. Spielminute nicht mehr aufhalten und schloss den Konter quasi im Alleingang mit einem gefühlvollen Heber zum 0:1 ab. Es dauerte beinahe zehn Minuten, bis sich die Post SV Frauen davon erholt hatten, dann aber die richtige Antwort parat hatten: Nina Ruckriegel erzielte den Ausgleich zum 1:1. Dann ertönte der Halbzeitpfiff.

Viel anzusprechen gab es nicht beim Pausentee, weshalb man dort anknüpfte, wo man in den ersten 45 Minuten angefangen hatte. Das Heimteam erspielte sich eine Reihe guter Möglichkeiten, scheiterte aber entweder an der gut aufgelegten gegnerischen Torfrau oder an der eigenen Ungenauigkeit. Der Club selbst kam in der ersten 25 Minuten nach Wiederanpfiff nicht kontrolliert in die andere Spielfeldhälfte, dann jedoch in einige aussichtsreiche Schusspositionen, wobei die Abschlüsse jeweils zur Ecke geklärt werden konnten. Auf der Gegenseite vergab Nina Ruckriegel nach einem Konterlauf in Minute 82 die wohl beste Chance des Spiels im Eins-gegen-Eins, konnte das aber nicht auf sich sitzen lassen und ackerte so lange, bis ihr kurz vor dem Schlusspfiff mit einem sehenswerten Schuss der viel umjubelte Treffer zum 2:1 gelang.

Mit dem Sieg setzt der Post SV seine kleine Serie aus vier Spielen ohne Niederlage fort, hält den Club auf Abstand und baut sich ein komfortables 10-Punkte-Polster auf den Relegationsplatz auf. Mit einem ähnlich geschlossenen Auftreten will man am nächsten Spieltag auswärts gegen den direkten Tabellennachbarn SV Segringen die nächsten drei Punkte einfahren.

Spielbericht: TSV Lonnerstadt – Post SV Nürnberg

TSV Lonnerstadt - Post SV Nürnberg
1:5

07. April 2019
Anstoß: 13:00 Uhr

Mit dem Schwung aus der Vorwoche reiste der Post SV zum wichtigen Spiel beim TSV Lonnerstadt. Bei bestem Fußballwetter pfiff der Schiedsrichter die Partie vor den Augen von rund 50 Zuschauern am holprigen A-Platz an. Von Beginn an versuchten die Gäste, den Druck hochzuhalten und den Gegner in die eigene Hälfte zu drängen sowie durch Pressing zu Fehlern zu zwingen. Auf einen ersten Distanzschuss in Minute fünf folgte eine Zeigerumdrehung später ein Torschuss per Freistoß, bis der Torerfolg in der 7. Spielminute gelingen sollte: Eine von Viola Schmidt wunderschön getretene Ecke fand ihre Abnehmerin in Nina Ruckriegel, die zum umjubelten 0:1 Führungstreffer einnickte. Die wenigen Vorstöße auf der Gegenseite wurden vom Defensivverbund der Nürnbergerinnen souverän geklärt oder scheiterten an der Ungenauigkeit im Abschluss. In der 23. Spielminute war es dann Freddy Unruh, die einen Freistoß aus rund 25 Metern direkt zum 0:2 verwandelte. Viel tat sich bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr.

Auch im zweiten Spielabschnitt war der Post SV von Anfang an präsenter und erzielte quasi mit einer Kopie des zweiten Tors bereits in der 48. Minute das 0:3. Daraufhin folgte jedoch eine schwächere Phase der Gastmannschaft, die dem Heimteam neues Leben einzuhauchen schien. In der 50. Spielminute klärte Anne Engler im Eins-gegen-Eins noch gekonnt, bei Distanzschuss fünf Zeigerumdrehungen später musste sie nicht eingreifen, beim strammen Schuss von Denise Müller aus halbrechter Position wiederum drei Minuten später schlussendlich jedoch hinter sich greifen. Der TSV hielt den Druck weiter hoch und gelangte zu weiteren guten Gelegenheiten, einzig etwas Zählbares sprang dabei nicht heraus. Nach einigen Wechseln brachte der Post SV jedoch wieder mehr Struktur in die Defensive und belebende Impulse in die Offensive. In Minute 87 und 89 machten die Nürnbergerinnen den Deckel drauf und erzielten wieder in Person von Nina Ruckriegel Tor Nummer vier und fünf zum 1:5 Endstand. Beiden Toren vorausgegangen waren gekonnte Balleroberungen durch Michelle Daxenberger, die erst Viola Schmidt und wenig später Andrea Thomas anspielte, welche wiederum mit traumhaften Flanken die dreifache Torschützin mustergültig bedienten.

Alles in allem zeigte der Post SV eine geschlossene Mannschaftsleistung, auch wenn das Ergebnis über die ein oder andere Unsicherheit hinwegtäuscht, die es bis zur kommenden Partie gegen den SV Sulzkirchen ausgemerzt werden müssen. Dennoch nahm man an diesem Tag drei enorm wichtige Punkte beim Tabellenschlusslicht mit und gewinnt damit weiter Luft nach unten.

Spielbericht: Post SV Nürnberg – SpVgg Erlangen

Post SV Nürnberg – SpVgg Erlangen
1:0

31. März 2019
Anstoß: 15:00 Uhr

Sonnenschein, ein gepflegter A-Platz und rund 65 Zuschauer: Bei besten Voraussetzungen empfing der Post SV seine Gäste aus Erlangen und verabschiedete vor der Partie noch standesgemäß Julia Harder, die den Verein nach vier Jahren verlässt, um die hektische Großstadt gegen idyllische Berge einzutauschen.

Das Heimteam präsentierte sich von Anfang an deutlich gesteigert im Vergleich zur Vorwoche, das Spielgeschehen der ersten Viertelstunde fand weitgehend in der gegnerischen Hälfte statt. Entsprechend gehörten Post auch die ersten Chancen der Partie: In der 12. Minute scheiterte Freddy Unruh mit einem Freistoß aus etwa 22 Metern aus zentraler Position an der Erlanger Torhüterin, Nina Ruckriegel drei Zeigerumdrehungen später mit einer langen Flanke von links am Außenpfosten. Die ersten Nadelstiche konnten die Gäste erst nach rund 20 Minuten setzen, als zunächst ein Fernschuss sein Ziel weit verfehlte, dafür jedoch ein Freistoß aus spitzem Winkel die Latte küsste. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen mit Chance hüben wie drüben, wobei die Spielvereinigung zunehmend an Spielanteilen gewann und sich im Gros lauf- und zweikampfstark präsentierte.

Die ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte spielte sich weitgehend im Mittefeld ab, es gab kaum Aktionen in der Gefahrenzone. Mit einem Doppelwechsel versuchte die Gastmannschaft, mehr Schwung in die Offensive zu bringen, das Tor erzielte jedoch der Post SV: Aus einer von Viola Schmidt schön getretenen Ecke in der 68. Spielminute resultierte erst ein Kopfball aus dem Getümmel, welche von der Torhüterin noch pariert werden konnte, der Nachschuss von Andrea Thomas aus dem Gewühl heraus landete dann doch in den Maschen zum 1:0. Die Erlanger brauchten danach einige Momente, um sich wieder zu sortieren, verpassten den Anschlusstreffer in der 76. Spielminute mit einem schnell ausgeführten Freistoß auch nur knapp. Auf der Gegenseite fehlte Nina Ruckriegel nach einem langen Solo im Abschluss schließlich die Kraft, um etwas Nennenswertes für ihre Farben herauszuholen. Die wohl beste Gelegenheit zum Ausgleich hatte die Spieli dann wohl 10 Minuten vor dem Schlusspfiff, als die Post Torhüterin Anne Engler im 1:1 lange stehengeblieben war und den Schuss und auch Nachschuss parierte und so die Null festhielt.

In der engen Tabelle fuhren die Frauen des Post SV mit dem Sieg enorm wichtige drei Punkte ein. Eine ähnlich geschlossene Mannschaftsleistung muss die Grundlage für den nächsten Spieltag sein, wo mit dem TSV Lonnerstadt als Tabellenschlusslicht ebenfalls keine einfache Aufgabe wartet.

Spielbericht: TSV Brand – Post SV Nürnberg

TSV Brand - Post SV Nürnberg
2:1

23. März 2019
Anstoß: 16:30 Uhr

Ein sonniger Frühlingstag, rund 50 Zuschauer und ein motivierter Gegner erwarteten die Post SV Frauen zum Auftakt der Rückrunde am tiefen A-Platz des TSV Brand. Und Letzterer zeigte von Anfang an, wer Herr im eigenen Haus war: nicht unbedingt durch zahlreiche Torszenen, wohl aber durch den Gewinn der entscheidenden Zweikämpfe und Tore zur rechten Zeit. Vor dem 1:0 hatten die Gäste mehrfach die Chance, den Ball zu klären, bekam diesen jedoch nicht aus der Gefahrenzone und kassierten in der 24. Spielminute durch Daniela Puscha folgerichtig das Gegentor, als diese einen Querpass nur noch einzuschieben brauchte. Mit einem langen Ball bedient setzte sich Nicole März nur sieben Zeigerumdrehungen später im Sprintduell gegen die Postler Defensive durch und netzte im Eins-gegen-Eins überlegt zum 2:0 ein.

Deutliche Worte während der Halbzeitansprache und drei Wechsel innerhalb der ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte brachten dann endlich frischen Wind in das Spiel der Nürnbergerinnen und trugen in der 56. Spielminute die ersten Früchte: Eine von Viola Schmidt von rechts getretene Flanke wurde immer länger und senkte sich schließlich unhaltbar ins lange Eck zum 2:1 Anschlusstreffer. Der Post SV hielt den Druck in der Folge aufrecht, war entschlossener bei der Sache und ließ den TSV Brand kaum noch in die eigene Hälfte. Ein Foulspiel an Nina Ruckriegel im Sechszehner hatte in der 68. Spielminute einen Strafstoß zur Folge, welcher jedoch nicht zum Torerfolg führte, sondern über die Latte ging. Letztendlich blieb der ersehnte Ausgleich aus und das Team von Thomas Holzer brachte den Sieg über die Zeit. Statt die Brander in der Tabelle zu überholen, mussten die Gäste die Heimelf weiter davonziehen lassen. Am kommenden Spieltag gilt es, an die Steigerung der zweiten Spielhälfte anzuknüpfen, wartet mit der SpVgg Erlangen doch ein ähnlich schwerer Gegner auf den Post SV.

3.Platz in der Hallenbezirksmeisterschaft

Die Bezirksmeisterschaften in Herrieden in der Nähe von Ansbach zeigten 8 sehr gute Mädchenteams aus ganz Mittelfranken ihr können. Darunter waren unter anderen die U13 vom SV Schwaig, dem TSV Altenberg, der SpVgg Erlangen, dem SV Weinberg und das Überraschungsteam vom DJK Fiegenstall (2. Platz).

Alle 8 Teams spielten auf ähnlichem Niveau einen technisch ansehnlichen Fußball. Oftmals wurde sich dabei zunächst defensiv verhalten um, dann im richtigen Moment über die Flügel nach vorne zu gelangen. Zeitweise wurde weiterhin durch kontrolliertes Pressing mit  Schüssen aus der zweiten Reihe agiert.

Unsere Mädels spielten sehr kreativ mit Spielmacherin Salome und waren durch die dribbelstarke Lena stets torgefährlich. Das Siegtor gegen Weinberg gelang Beispielsweise mit einem überraschend langen Pass von Salome aus der eigenen Spielhälfte. Dieser ging mittig am Gegner vorbei, halbrechts in den Lauf von Lena, die sich sehr geschickt in den Ball drehte und flach in die lange Ecke (des Handballtors) abschloss. So schossen sie den Favoriten vor heimischer Kulisse aus dem Turnier und besiegten danach in ähnlicher Manier die SpVgg Erlangen. Im Halbfinale unterlag man dann aber leider im Sechsmeterschiessen gegen den TSV Altenberg, welche später als Turniersieger hervorging. Im kleinen Finale holten die Mädels dann aber im Sechsmeterschiessen gegen Dittenheim den 3. Platz.

Verdienter zweiter Platz bei den Hallenkreismeisterschaften

In einer gut besetzten Kreismeisterschaft mit Vereinen wie SV Weinberg, SV Segringen, TSV Brodswinden und TSV Altenberg errang unsere U13 einen verdienten 2. Platz.
In einem spannenden Finale gegen den SV Weinberg verloren unsere Mädels erst im Elfmeterschießen nach dem Endstand 2:2.
Zuvor war nach einem 1:1 gegen Altenberg das Halbfinale im Elfmeterschießen gewonnen worden.

Einstimmen auf das nächste Spiel

Durch diesen 2. Platz konnten sich unser Team für die Hallenbezirksmeisterschaften am 26.1. 2019 in Herrieden qualifizieren.
Nach einem schwachen Start, konnte sich das Team mehr und mehr steigern und zeigte, außer dem gewohnten und schönem pass orientiertem Zusammenspiel, zudem noch eine gute kämpferische Leistung und zum Teil sehr gute Abschlüsse vor dem Tor. Und das Toreschießen war nicht leicht auf die kleinen Handballtore. Marion im Tor zeigte eine sehr gute Leistung und gab ihren Vorderleuten dadurch sehr viel Sicherheit. Um bei der Bezirksmeisterschaft aber gut mitspielen zu können, wird sich das Team insgesamt aber noch steigern (und viel trainieren) müssen und außerdem viel konzentrierter ins Spiel starten müssen.

Spielbericht: Post SV Nürnberg – TSV Lonnerstadt

Post SV Nürnberg – TSV Lonnerstadt
4:3

18. November 2018
Anstoß: 15:00 Uhr

Zum Abschluss der BOL-Hinrunde standen sich am Ebensee der Post SV Nürnberg und der TSV Lonnerstadt zum Nachholspiel gegenüber. Obgleich Tabellenschlusslicht, legten die Gäste einen druckvollen Start hin und konnten schon in Minute 3 den ersten Torerfolg erzielen. Einem Abstoß des Post SV durch die Mitte folgte ein Ballverlust, der mit einem zielgenauen Fernschuss aus knapp 25 Metern ins Gehäuse des Heimteams bestraft wurde. Die Nürnbergerinnen zeigten sich davon jedoch nicht lange beeindruckt und bliesen bereits drei Zeigerumdrehungen später zum Gegenangriff: Mit einer Körpertäuschung setzte sich die pfeilschnelle Nina Ruckriegel nach maßgenauem Zuspiel von Sarah Enßlin an der Seitenlinie gut durch, ihre Flanke konnte gerade noch ins Toraus abgeblockt werden. Die anschließende Ecke zirkelte schließlich Julia Harder gefährlich in den Fünfmeterraum, wo Sarah Enßlin nur noch zum 1:1 Ausgleich einzuköpfen brauchte. Nun war der Post SV am Drücker: In der 10. Spielminute verlängerte Margaux Verheecke in der Mitte einen Ball schön per Kopf auf die außen mitgelaufene Nina Ruckriegel, deren abgeblockte Flanke wiederum bei Julia Harder landete, deren Abschluss am Ende etwas zu zentral aufs Tor der Lonnerstädter kam. Nur zwei Minuten später hatten Zuschauer wie Spielerinnen dann ein Déjà-vu: Ein erneut von Nina Ruckriegel herausgeholter und von Julia Harder getretener Eckball fand zum zweiten Mal eine dankbare Abnehmerin in Sarah Enßlin, die zum 2:1 einnetzte. Zum Abschluss dieser munteren ersten Viertelstunde der Partie brachte Nadin Sander von rechts eine weite Flanke auf die freistehende Nina Ruckriegel, die aber nur das Außennetz traf.

Wiederum eine Standardsituation, dieses Mal für den TSV, brachte die nächste Torraumszene ein. In der 23. Spielminute hatte das Heimteam einen gegnerischen Eckball eigentlich schon sicher in den eigenen Reihen, agierte dann jedoch zu hektisch und verlor den Ball, was die Gäste dankend annahmen und diesen von der linken Sechszehnerkante ins kurze Eck zum 2:2 schlenzten. In Minute 35 spielten die Lonnerstädter ihre Nummer #12 schön frei, ihr Abschluss war für Anne Engler im Tor des Post SV jedoch sichere Beute. Fünf Zeigerumdrehungen später durfte dann Nadin Sander bei ihrem Abschlussspiel vor der verdienten Fußballrente noch einen sehenswerten Assist beisteuern: Nachdem sie einen langen Ball erlaufen hatte, brachte sie die Flanke gefährlich in den Strafraum, wo die mitgesprintete Margaux Verheecke überlegt zum 3:2 ins kurze Eck abschloss. Eine weitere traumhaft getretene Ecke von Julia Harder bzw. der anschließende Kopfball von Viola Schmidt konnte von den Gästen gerade noch auf der Torlinie geklärt werden. Der Post SV wähnte sich in der 45. Spielminute bereits beim Halbzeittee und ließ eine Spielerin des TSV völlig unbedrängt aufs Tor zulaufen und mit dem Pausenpfiff zum 3:3 Ausgleich einschieben.

Nach dieser torreichen ersten Halbzeit sollten die zweiten 45 Minuten etwas ruhiger werden, das Team vom Ebensee hatte den TSV nun besser im Griff und ließ das Spiel zumeist in der gegnerischen Hälfte stattfinden. Nichtsdestotrotz wollte man schnell wieder in Führung gehen, was in Minute 53 auch gelang: Ein weit getretener Freistoß von Viola Schmidt landete abgefälscht bei Nina Ruckriegel, die den Ball per Direktannahme zum 4:3 in die Masche jagte. In den Folgeminuten kam der Post SV zwar einige weitere Male in die Gefahrenzone, der Ball kam jedoch nicht entscheidend aufs Tor. Die wenigen Gelegenheiten, die man den Gästen ließ, waren dennoch nicht zu unterschätzen, scheiterten letztendlich aber an der Ungenauigkeit bei den Abschlüssen, die entweder in den Armen von Anne Engler oder aber neben dem Tor landeten. So blieb es letztendlich beim Spielstand von 4:3, womit die Nürnbergerinnen eine durchwachsene Hinrunde versöhnlich mit einem Sieg abschließen konnten. Nun gilt es, über die Winterpause zu regenerieren, die Tanks wieder zu füllen und mit neuem Mut und genesenen Spielerinnen auch 2019 wieder auf Punktejagd zu gehen.

Spielbericht: DJK Nürnberg-Eibach – Post SV Nürnberg

DJK Nürnberg-Eibach - Post SV Nürnberg
1:0

11. November 2018
Anstoß: 10:30 Uhr

Früh am Morgen, nasskaltes Novemberwetter und ein matschiges Spielfeld: So lauteten die Rahmenbedingungen des Spiels der DJK Nürnberg-Eibach gegen den Post SV am letzten BOL-Spieltag der Hinrunde. Nichtsdestotrotz gingen die Gäste wach ins Spiel und kamen bereits in Minute zwei zur ersten aussichtsreichen Gelegenheit, als Celine Hartmann einen von Viola Schmidt schön getretenen Eckball gefährlich aufs Tor brachte, die Keeperin jedoch parierte. Die beiden Eckstöße wenig später auf der Gegenseite brachte hingegen nichts ein. In der 15. Spielminute brachte aber eine ebensolche Standardaktion Aufregung ins Spiel: Ein Torschuss der DJK im Anschluss an eine Ecke konnte in Gemeinschaftsarbeit von Greta Balser und Viola Schmidt in letzter Sekunde von der Torlinie gekratzt werden. Das Spielchen ging munter weiter: Nur vier Zeigerumdrehungen später kämpfte sich Nina Ruckriegel stark auf links bis zur Grundlinie durch, den punktgenau hereingelegten Ball setzte Mona Bieberich nur knapp neben das Tor. In Minute 26 war es die Passgeberin selbst, die eine Flanke nur wenige Zentimeter über die Latte schoss. Eigentlich das dominierende Team ließ der Post SV dem Gegner in der 30. Spielminute zu viel Platz und fing sich das Gegentor zum 1:0, als die Nummer 10 der DJK nach einem schönen Spielzug alleine auf Anne Engler zulief und eiskalt versenkte. Bis zur Halbzeitpause ergab sich noch die ein oder andere Gelegenheit für die Gäste, etwas Zwingendes war jedoch nicht dabei.

In den zweiten 45 Minuten wurde das Spiel merklich ruppiger mit einigen körperbetonten Zweikämpfen, drei Gelbe Karten für das Heimteam innerhalb von fünf Minuten sowie eine für den Post SV sprechen für sich. In diese Phase fielen aber auch einige hochkarätige Chancen zum Ausgleich: Zunächst war es Celine Hartmann, die alleine auf den Torwart zulaufend Nerven zeigte, dann Nadin Sander mit einem sehenswerten Volleyschuss ohne Torerfolg sowie Freddy Unruh mit einem Freistoß knapp neben den linken Pfosten. Das Gehäuse der Heimmannschaft erwies sich eigentlich unter Dauerbeschuss, allein an der letzten Konsequenz und Zielgenauigkeit fehlte es den Gästen. So hätte das Match wohl noch ewig weitergehen können, das Ausgleichstor wollte und sollte nicht fallen. Entsprechend enttäuscht war aufseiten des Post SV nach Abpfiff, hatte man doch wie in der Vorwoche einem Team aus dem oberen Tabellendrittel mindestens Paroli geboten und ging doch wieder ohne Punkte aus dem Spiel. Nun gilt es, im Nachholspiel gegen das Tabellenschlusslicht TSV Lonnerstadt am kommenden Wochenende die drei Punkte einzufahren, die man die letzten Wochen hat liegen lassen.

Spielbericht: Post SV Nürnberg – SpVgg Greuther Fürth II

Post SV Nürnberg – SpVgg Greuther Fürth II
1:2

04. November 2018
Anstoß: 15:00 Uhr

Mit Blick auf die früh einbrechende Dunkelheit wurde die Partie zwischen dem Post SV und der Reserve der SpVgg Greuther Fürth auf dem Kunstrasen am Ebensee ausgetragen. Der Gast begann druckvoll und kam in Minute drei das erste Mal vors gegnerische Tor, der wenig platzierte Abschluss war für Torfrau Anne Engler jedoch leichte Beute. Auch einen Fürther Schuss von halbrechts drei Minuten später lenkte sie souverän übers Tor. Die erste nennenswerte Torraumszene aufseiten des Heimteams folgte in der 9. Spielminute, als Berfin Gün eine Flanke per Direktabnahme knapp über das Tor jagte. In der Folgeminute war der Post SV dann Opfer einer krassen Fehlentscheidung vom Schiedsrichter, die nicht die einzige an diesem Tag bleiben sollte: Den Führungstreffer zum 0:1 konnten die Kleeblätter nur erzielen, weil gleich drei Spielerinnen im nicht geahndeten Abseits standen. Trotz dieser Ungerechtigkeit ließen die Nürnbergerinnen die Köpfe nicht hängen und kamen ihrerseits zu weiteren Torgelegenheiten. In der 15. Spielminute ging der Nachschuss, nach einer zu kurz geklärten Ecke, nur knapp drüber. Zwei Zeigerumdrehungen später setzte Nadja Fröhlich einen von Freddy Unruh weit getretenen Freistoß artistisch mit dem Knie wenige Zentimeter neben das Tor. Auf der Gegenseite ergab sich in der 23. Spielminute eine aussichtsreiche Gelegenheit für Nadja Kulaga, die diese vom rechten Sechszehnereck bedient freistehend vor Anne Engler leichtfertig vergab. Im Gegenzug wieder am anderen Strafraum ging ein strammer Schuss von Nadja Fröhlich nur knapp am linken Pfosten vorbei. Der Freistoß zehn Minuten später nach starker Balleroberung durch und gelbwürdigem Foul an Freddy Unruh scheiterte hingegen bereits an der Mauer. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause.

Die erste nennenswerte Aktion in den zweiten 45 Minuten ging aufs Konto der Fürtherinnen, jedoch landete der Schuss aus spitzem Winkel nur am Außenpfosten. Etwa zehn Minuten nach Wiederanpfiff schossen sie zwei Fürtherinnen im eigenen Strafraum gegenseitig ab, woraufhin der Ball Berfin Gün vor die Füße fiel, jedoch nach einem Moment des Zögerns gerade noch geblockt werden konnte. Dem Spielverlauf nicht wirklich entsprechend, konnte Greuther In der 64. Spielminute nachlegen: Im Zentrum zu zögerlich in den Zweikampf gegangen, durfte das Heimteam staunend zusehen, wie sich ein Fürther Schuss aus etwa 30 Metern Entfernung schön unter die Latte senkte und zum 0:2 einschlug. Es brauchte ein paar Minuten, bis sich der Post SV davon erholte, doch dann folgte die bis dato größte Torgelegenheit: Mit einer Traumflanke bedient Nina Ruckriegel Nadin Sander am Fünfer, ihr Kopfball wurde von Janina Leipold jedoch mit einem unglaublichen Reflex pariert. In der 78. Spielminute gelang der Flankengeberin nach einem Abstauber der langersehnte und verdiente Anschlusstreffer zum 1:2. Die letzten zehn Spielminuten waren dann geprägt von körperlicher Härte der Gäste, die zeitweise ins Unsportliche kippte und am Spielfeldrand lautstark diskutiert wurde, durch die Passivität des Schiedsrichtern ja beinahe tumultartige Ausmaße annahm. Am Ergebnis konnte dies trotz aller Bemühungen von Nürnberger Seite nichts mehr ändern.

So zieht der noch immer ungeschlagene Tabellenführer vorne weiter einsam seine Kreise, während sich der Post SV trotz des aufopferungsvollen Kampfs nicht mit einem Punkt belohnen konnte. Nun gilt es, die letzten beiden Spiele der Hinrunde positiv für sich zu gestalten, um mit einem passablen Punktepolster sowie guten Gefühl in die Winterpause zu gehen.

Spielbericht: TSV Mörsdorf – Post SV Nürnberg

TSV Mörsdorf - Post SV Nürnberg
2:4

25. Oktober 2018
Anstoß: 15:00 Uhr

Den kalten Temperaturen zum Trotz machten sich die Mädels vom Post SV bereit für einen heißen Kampf um die drei Punkte beim direkten Tabellennachbarn TSV Mörsdorf. Auf dem kleinen, aber gut bespielbaren A-Platz legten die Gäste einen druckvollen Start hin und gingen bereits in der 4. Spielminute durch Freddy Unruh in Führung, die einen Pass von Margaux Verheecke mit einem Schuss wie ein Strich von außerhalb des Strafraums zum 0:1 ins Kreuzeck nagelte. Die Mörsdorferinnen brauchten ein paar Momente, um sich von dem frühen Schock zu erholen. In Minute zwölf kamen sie zum ersten Mal gefährlich vors Tor und setzten den Abschluss nur knapp neben den linken Pfosten. Davon unbeeindruckt legten die Gäste wenig später nach und zwar doppelt, beide Male durch die quirlige Nina Ruckriegel. In der 16. Spielminute umkurvte sie die gegnerische Torhüterin nach einem Schnittstellenpass von Mona Bieberich und netzte zum 0:2 ein. Acht Zeigerumdrehungen später vollstreckte sie einen Querpass von Margaux Verheecke nach einer klugen Spieleröffnung durch Greta Balser zum 0:3. Die Mörsdorferinnen hätten nun die Köpfe in den Sand stecken können, zeigten sich aber weiter kämpferisch und kamen so noch vor dem Pausenpfiff zum Anschlusstreffer. In der 41. Spielminute fand ein weit getretener Eckstoß seinen Abnehmer in Verena Klebl, die den Ball nur noch mit dem Kopf zum 1:3 über die Linie drücken musste.

In Spielhälfte zwei wollten die Nürnbergerinnen nahtlos an die ersten 45 Minuten anknüpfen und das Spiel weiterhin hauptsächlich in der gegnerischen Hälfte stattfinden lassen sowie die erarbeiteten Torchancen konsequent nutzen. Das gelang zunächst auch ganz gut und führte zum erneuten Torerfolg: In der 50. Spielminute fand Nadja Fröhlich im richtigen Moment die Lücke in der Abwehr des Heimteams und bediente mit ihrem Pass Nina Ruckriegel, die wiederum Teresa Meixner im Tor des TSV umkurvte und mit ihrem dritten Treffer das 1:4 für ihre Farben erzielte. Fürs Mörsdorf war das noch immer kein hinreichender Grund aufzugeben, im Gegenteil wurde das Heimteam zunehmend stärker, kam zehn Minuten später mit einem kraftvollen Schuss von Melissa Mederer zum 2:4 Anschlusstreffer und hielt so die Spannung weiter hoch. Die Gäste wollten sich dennoch nicht auf die Abwehr beschränken und trieben den Ball immerzu nach vorne, was ein ums andere Mal in Kontersituationen mündete, die jedoch allesamt vergeben wurden. In den letzten Spielminuten beschränkte man sich beim Post SV dann doch erfolgreich darauf, den Ball vom eigenen Tor fernzuhalten, um den Sieg nicht noch zu gefährden.

Rückblickend betrachtet sah man einen verdienten Erfolg der Nürnbergerinnen, die mit Blick auf die Tabelle und die Niederlagenserie der Vorwoche mit drei wichtigen Punkten im Gepäck die Heimreise antraten. Am nächsten Wochenende gilt es, die geschlossene Teamleistung und gute Chancenausbeute zu wiederholen, hat man doch den bislang ungeschlagenen Tabellenführer, die SpVgg Greuther Fürth, vor der Brust.