Spielbericht: SC Wernsbach-Weihenzell – Post SV Nürnberg

SC Wernsbach-Weihenzell - Post SV Nürnberg
3:2

13. Oktober 2018
Anstoß: 15:00 Uhr

Bei besten äußeren Bedingungen empfing der SC Wernsbach-Weihenzell den Post SV Nürnberg am gut gepflegten heimischen A-Platz. Für beide Teams war es eine wichtige Partie, doch von Beginn an merkte man dem Heimteam die größere Entschlossenheit an. Bereits in Minute vier und sechs kam Wernsbach durch Dana Hübschmann und Eva-Maria Meixner zu guten Chancen, die jedoch beide am Tor vorbeigingen. Die Gäste hingegen wirkten verunsichert, leisteten sich ungewöhnlich viele Fehlpässe und gingen zu unentschlossen in die Zweikämpfe. Die wenigen Gelegenheiten in der ersten Hälfte waren zumeist die Folge cleverer Spieleröffnungen von Freddy Unruh, woraus jedoch wenig gemacht wurde. In der 26. Spielminute war es dann folgerichtig soweit: Ein eigener Abstoß kam postwendend zurück, Wernsbach lief rechts an der Abwehr des Post SV vorbei und vollstreckte in Person von Deborah Müller aus etwa 16 Metern ins lange Eck zur 1:0 Führung. Nachdem in der Folge nichts mehr Nennenswertes passierte, ging es mit diesem Spielstand aus Wernsbacher Sicht verdient in die Pause.

Von der Halbzeitansprache oder dem eigenen Ehrgeiz geweckt, gehörten die ersten Minuten der zweiten Hälfte klar den Nürnbergerinnen. In der 50. Spielminute schoss Viola Schmidt nach einem Freistoß noch knapp über das Tor, eine Zeigerumdrehung später legte sie Nina Ruckriegel durch einen Querpass den Ausgleich zum 1:1 auf, für den diese aus drei Metern nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte. Doch die Heimmannschaft benötigte keine zehn Minuten, um zu ihrem Spiel zurückzufinden. Traf Eva-Maria Meixner den Ball in Minute 60 völlig frei am Sechzehner nicht richtig, so machte es Dana Hübschmann eine Aktion später in der fast identischen Ausgangslage besser und versenkte ihn ins lange Kreuzeck zum 2:1. Um den Schock für die Gäste perfekt zu machen, zirkelte Eva-Maria Meixner kurz darauf einen Freistoß direkt an der Strafraumgrenze über die Mauer hinweg direkt unter die Latte zum 3:1.

Für die letzten zwanzig Spielminuten zeigte der Post SV doch nochmal den bislang vermissten Willen und kam so auch zu einigen aussichtsreichen Gelegenheiten. Zunächst war es Anne Engler, die nach einer Ballstafette über Mona Bieberich und Margaux Verheecke an der Heimtorhüterin scheiterte, wenig später war es der Pfosten, der bei einem Schuss von Nina Ruckriegel rettete. Bei einem von Freddy Unruh getretenen Eckball brachte Rückkehrerin Nadin Sander nicht genug Wucht hinter den Kopfball, der so leichte Beute für Lisa Deppe im Tor des Heimteams war. Letztere rauschte in der 90. Spielminute im Sechszehner mit Nina Ruckriegel zusammen, Sarah Enßlin verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 3:2 Anschlusstreffer. Doch auch die sechs Minuten Nachspielzeit reichten den Gästen nicht mehr, um etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen.

Die erhofften drei Punkte, um sich weiter vom Tabellenende abzusetzen, blieben damit aus. Im Gegenteil rückt das hintere Drittel durch die Ergebnisse der Konkurrenz nun noch um einiges enger zusammen. In der kommenden Woche erwarten die Frauen des Post SV zwei schwere Derbys gegen die SG Nürnberg/Fürth, am Mittwoch auswärts im Bezirkspokal, am Sonntag zum nächsten BOL-Spieltag am Ebensee.

Spielbericht: Post SV Nürnberg – SV Segringen

Post SV Nürnberg – SV Segringen
4:2

7. Oktober 2018
Anstoß: 15:00 Uhr

Zum Abschluss der englischen Woche empfing der Post SV Nürnberg den BOL-Rückkehrer SV Segringen am gut bespielbaren A-Platz am heimischen Ebensee. Die Handvoll Zuschauer bekam bei bestem Oktoberwetter eine muntere Partie zu sehen, die ansehnliche Spielzüge, körperbetonte Zweikämpfe wie auch sehenswerte Tore bereithielt.

Die erste Aktion des Spiels gehörte dem Heimteam, das bereits in Minute eins durch eine schöne Flanke von Viola Schmidt vor das gegnerische Tor kam, wo jedoch Margaux Verheecke knapp verpasste. In der folgenden Viertelstunde waren die Gäste aus Segringen stärker am Drücker, agierten sie doch mit vielen langen Bällen und kamen so ein ums andere Mal in Tornähe. Dabei fehlte jedoch oft der letzte Pass oder die mitspielende Post-Torhüterin Jenny Mertz konnte rechtzeitig vorm Strafraum klären. Mit der 20. Spielminute kam die Wende: Ein von Freddy Unruh aus etwa 30 Metern getretener Freistoß landete zunächst in der Mauer, doch Mona Bieberich setzte gedankenschnell nach und brachte einen gefühlvollen Ball aufs Tor, den die gegnerische Torhüterin nur abklatschen ließ, sodass Kapitänin Nadja Fröhlich nur noch zum 1:0 für ihre Farben abstauben musste. Keine zwei Zeigerumdrehungen später fiel auch schon das 2:0, als ein weit getretener Freistoß von der rechten Außenlinie seinen Abnehmer in Margaux Verheecke fand, die mit dem Kopf einnetzte.

Der Post SV war nun klar die bessere Mannschaft und kam auch mehrfach zu aussichtsreichen Gelegenheiten, so beispielsweise in der 30. Spielminute, als Freddy Unruh einen Traumpass auf die rechts durchgelaufene Viola Schmidt durchsteckte, die den Ball jedoch etwas über die Latte setzte. Fünf Minuten später fasste sich schließlich Nicole Winkler ein Herz, als sie einen Abstoß der Gäste etwa auf Höhe der Mittellinie abfing, durch Freund und Feind marschierte und mit einem sehenswerten Schuss vom Sechzehner das 3:0 markierte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff wollte es ihr Segringen gleichtun, indem eine Spielerin zielstrebig an allen vorbei in Richtung Tor lief, aus spitzen Winkel jedoch nur den Außenpfosten traf. So ging es in die Pause.

Die Gäste kamen wacher aus der Kabine und erzielten bereits in der 48. Spielminute den Anschlusstreffer zum 3:1. Die eben erst eingewechselte Luisa Härtl wurde im Strafraum nicht ausreichend gestört und hatte damit wenig Probleme, aus etwa sieben Metern einzunetzen. Es gelang den Gästen in der Folgezeit jedoch nicht, den nötigen Druck aufzubauen und zu weiteren Chancen zu gelangen. Es folgten ereignisarme zwanzig Minuten, bis Viola Schmidt in der 72. ein Missverständnis zwischen der Segringer Torhüterin und Abwehrspielerin ausnutzte und mit dem 4:1 wieder den alten, komfortablen Abstand herstellte. Die Gäste hatten sich dennoch keineswegs aufgegeben und witterten nur drei Minuten später wieder Morgenluft, als Kapitänin Christina Liebenstein eine Flanke zum 4:2 vollstreckte. Doch die Nürnbergerinnen ließen nichts mehr anbrennen und spielten die restlichen Minuten bis zum Abpfiff unaufgeregt und souverän runter.

Der Post SV stoppte mit diesem verdienten Sieg den Lauf des Aufsteigers und zog mit dem zweiten Dreier in dieser Saison punktemäßig mit dem SV Segringen gleich. Am kommenden Wochenende soll die Partie beim SC Wernsbach-Weihenzell erneut siegreich gestaltet werden, um sich noch etwas mehr Luft nach unten in der auch in diesem Jahr wieder eng gestaffelten Tabelle zu verschaffen.

Spielbericht: Post SV Nürnberg I – 1. FC Nürnberg III

Post SV Nürnberg I – 1. FC Nürnberg III
2:2

29. September 2018
Anstoß: 18:00 Uhr

Der Post SV startet überlegen in die erste Halbzeit beim lokalen Konkurrenten und stellt gleich in der 5. Minute bei einer Eckensituation unter Beweis, dass der Wille da ist, das Match zu gewinnen. In der 12. Minute macht Nina Ruckriegel nach einer Vorlage von Celine Hartmann Nägel mit Köpfen und netzt zum 1:0 ein. Der weitere Verlauf der ersten Hälfte ist geprägt von starken Aktionen der Mädels des Post SV, die jedoch nichts am Ergebnis ändern. Scheinbar kurz gestärkt beginnt der FCN dann die zweite Hälfte und es kommt, wie es kommen musste: der Ausgleich fällt in der 60. Minute. Im Anschluss schlägt die Überlegenheit des Post SV aber wieder durch und Natalie Ullmann fasst sich ein Herz, um ihr Team in der 75. Minute zum 1:2 in Führung zu bringen. Zahlreiche Torchancen der Gäste, die im Großen und Ganzen eine wesentlich überzeugendere Leistung zeigten als ihre Gegnerinnen, blieben leider ungenutzt. Da dies im Fußball meist nicht ungestraft bleibt, kassierten die Post SV-Damen den Ausgleich in der 85. Minute und mussten sich unzufrieden mit einem Remis verabschieden.

Spielbericht: SV Sulzkirchen – Post SV Nürnberg I

SV Sulzkirchen – Post SV Nürnberg I
2:3

23. September 2018
Anstoß: 16:00 Uhr

Nach der Niederlage in der letzten Partie startet der Post SV verhalten in das neue Match. Die Bälle werden zu Beginn ohne großen Drang zum gegnerischen Tor hin und her gepasst, der SV Sulzkirchen steht sehr tief und erschwert dadurch schnelle Vorstöße. Dennoch gelingt es den Nürnbergerinnen, sich durchzukämpfen. In der neunten Minute scheitert eine starke Aktion von Berfin Gün am Torwart. Den Abpraller nutzt Mona Bieberich und netzt zum 1:0 links oben ein.

Im weiteren Spielverlauf ist der Post SV überlegen, doch trotz des hohen Ballbesitzes ergeben sich torgefährliche Situationen für den Gegner, da auf eigener Seite viele Chancen ungenutzt bleiben. In der 41. Minute zieht Sulzkirchen die Konsequenz und gleicht mit einem Kopfballtor zum 1:1 aus.

Zehn Minuten nach der Pause setzen die Gastgeber noch eine Schippe darauf und gehen mit einem 2:1 in Führung. Jetzt ist es der Torfrau des Post SV zu verdanken, die sich in einer 1:1-Situation bewährt und so die Nürnbergerinnen nicht noch um ein Tor mehr in Rückstand geraten. Im Verlauf der zweiten Halbzeit kristallisiert sich heraus, dass den Gegnerinnen die Kräfte schwinden und der Post SV wieder Druck aufbauen kann. Dieser Kampfgeist wird in der 70. Minute belohnt, als Berfin Gün sich ein Herz fasst und zum 2:2 ausgleicht.

Außer Atem gelingt es Sulzkirchen nicht, sich weiter zur Wehr zu setzen. Nach einer hervorragenden Balleroberung im Mittelfeld von Natalie Ullmann, erzielt Friederike Unruh das 2:3 und dreht damit das Spiel und besiegelt in der 87. Minute den ersten Saisonsieg für die Nürnbergerinnen.

Spielbericht: SpVgg Erlangen – Post SV Nürnberg I

SpVgg Erlangen - Post SV Nürnberg I
4:0

09. September 2018
Anstoß: 17:00 Uhr

Am zweiten Spieltag der noch jungen BOL-Saison empfing die SpVgg Erlangen die Frauen des Post SV Nürnberg am heimischen A-Platz. Bei für den September ungewöhnlich warmen Temperaturen sahen die rund 100 Zuschauer eine recht einseitige Partie, die der Landesligaabsteiger entsprechend eindeutig für sich entschied.

Von Anfang an waren die Rollen klar verteilt: Das Heimteam lief unermüdlich an, während sich die Gäste ob der Wetterverhältnisse und ungewöhnlicher Leichtsinnsfehler weitestgehend auf die Verteidigung konzentrieren mussten. So ist die erste Hälfte schnell erzählt: Keinerlei zwingende Chancen für die Nürnbergerinnen standen zahlreiche Angriffe der Erlangerinnen gegenüber. Dass es vergleichsweise lange dauerte, bis das erste Tor fiel, lag in erster Linie daran, dass sich die SpVgg zunächst als nicht besonders treffsicher erwies oder die Schüsse im letzten Moment geblockt oder geklärt werden konnten. In der 38. Spielminute war es dann jedoch soweit: Ein von Franziska Dellert weit getretener Freistoß fand die freistehende Laura Beifuß, die nur noch zum 1:0 Halbzeitstand einzuschieben brauchte.

Beinahe unverändert gestaltete sich das Spiel auch in der zweiten Hälfte. Der Post SV kam zu keiner Zeit wirklich ins Spiel und musste dem Gegner Angriff um Angriff hinterherlaufen. Zwar vergab die Heimmannschaft erneut mehrfach aussichtsreiche Möglichkeiten, präsentierte sich aber dennoch vor allem in Person von Daniela Dahlke treffsicherer als in den ersten 45 Minuten. Die Nummer 9 der Erlanger nutzte die Inkonsequenz aufseiten der Gäste schonungslos aus und erzielte fast im Zehn-Minuten-Takt das 2:0, 3:0 und 4:0 und damit einen lupenreinen Hattrick. Wolle an diesem Tag bei den Nürnbergerinnen ohnehin nichts klappen, waren sie spätestens mit dem Schlusspfiff bedient.

Die Freude aufseiten der Gewinner mit sechs Punkten aus zwei Spielen war verständlicherweise groß, die Enttäuschung bei den Gästen ebenso. Nach einem spielfreien Wochenende gilt es für den Post SV sich dann in zwei Wochen beim SV Sulzkirchen in einer besseren Verfassung zu präsentieren, möchte man nicht von einem Fehlstart sprechen und den zu Saisonbeginn verlorenen Punkten ewig hinterherlaufen.

Spielbericht: Post SV Nürnberg I – TSV Brand

Post SV Nürnberg I - TSV Brand
2 : 2

02. September 2018
Anstoß: 15:00 Uhr

Zum Auftakt der neuen Saison empfing der Post SV die Gäste aus Brand am heimischen Kunstrasen. Und diese Partie war für die rund 30 Zuschauer ein guter Vorgeschmack darauf, dass in der BOL auch dieses Jahr tatsächlich wieder mit allem gerechnet werden muss. Für beide Teams waren es die erwartet schweren 90 Minuten, die weniger von technischer und taktischer Raffinesse lebten als viel mehr von einer kampfbetonten, robusten Spielweise auf beiden Seiten, die den souverän leitenden Schiedsrichter Christian Rechholz jedoch zu keiner Zeit vor größere Probleme stellte.

In der ersten Halbzeit spielten sich die gefährlichen Szenen zuvorderst in der Hälfte der Nürnbergerinnen ab. Bereits in der 2. Spielminute prüften die Gäste Jenny Mertz im Tor des Post SV mit einem strammen Schuss vom Sechzehner, die diesen jedoch gekonnt zur Seite parierte. Die Versuche des Heimteams, am gegnerischen Strafraum für Gefahr zu sorgen, verliefen weitgehend im Sande. Der TSV Brand hingegen kam ein ums andere Mal in aussichtsreicher Position zum Abschluss, scheiterte jedoch abwechselnd am Gebälk, der eigenen Ungenauigkeit oder wie kurz vor dem Halbzeitpfiff an der Zehenspitze der Post-Torhüterin, die im Eins gegen Eins mit einem starken Reflex die Oberhand behielt. Torlos ging es zum Pausentee.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischte der Post SV, der den Ball in der 47. Minute in Gestalt von Berfin Gün aus circa acht Metern nur knapp rechts am Tor vorbeisetzte. Trotz eigenen Freistoßes liefen die Nürnbergerinnen wenig später jedoch in einen Konter, dessen Vollstreckung erneut an Jenny Mertz scheiterte. Mit einer weiteren Glanztat verhinderte der Captain des Heimteams in der 60. Spielminute den Rückstand der eigenen Farben, fünf Minuten später war sie dann aber machtlos: Nach einem Fehlpass im Spielaufbau konnte Brand zu zweit auf das gegnerische Tor stürmen, sodass der Querpass auf Stephanie Barabas durch diese nur noch zum 0:1 in die Maschen geschoben werden musste. Damit schien der Bann gebrochen: Keine sieben Zeigerumdrehungen später versenkte Lena Übel einen Schuss von Halblinks zum 0:2 ins lange Eck. Wer meinte, das Spiel sei damit gelaufen gewesen, der täuschte sich jedoch gewaltig.

Als sich scheinbar jeder mit dem Ergebnis arrangiert hatte, fasste sich in der 89. Spielminute Nina Ruckriegel ein Herz und erzielte von links kommend mit einem Schuss ins lange Eck den Anschlusstreffer. Davon wachgerüttelt bekam das Heimteam sprichwörtlich die zweite Luft und warf noch einmal alles nach vorn. So gelang in der Nachspielzeit aus dem Gewühl heraus infolge einer Ecke wiederum Nina Ruckriegel das vielumjubelte 2:2, das den Post SV zumindest gefühlt einen Punkt gewinnen und den TSV Brand zwei Punkte verlieren ließ.

Die Frage nach der Gerechtigkeit dieses Unentschieden stellt sich gar nicht: Wer trotz einiger Rückschläge und misslungener Aktionen bis zum Schluss einen solchen Kampfgeist an den Tag legt, der darf sich zurecht über diesen Ausgang des Spiels freuen. Nächste Woche reisen die Nürnbergerinnen dann zur nächsten schweren Partie beim Landesligaabsteiger, der SpVgg Erlangen, wobei man sich erhofft, die Wirkung dieses Last-Minute-Erfolgserlebnisses bis dahin konservieren zu können.

Saisonergebnis: Frauen I – Bezirksoberliga 2017/18

Tabelle

Pl. Verein Sp. G U V Tore Diff Pkt.
1 FC Ezelsdorf 20 18 2 0 58:5 53 56
2 TSV Brand 20 14 2 4 70:24 46 44
3 SG Nürnberg Fürth (N) 20 11 3 6 52:32 20 36
4 TSV Lonnerstadt 20 10 6 4 39:24 15 36
5 SV Sulzkirchen 20 8 4 8 23:36 -13 28
6 Post SV Nürnberg 20 7 3 10 32:34 -2 24
7 SpVgg Gr. Fürth II 20 7 2 11 38:51 -13 23
8 TSV Mörsdorf 20 6 4 10 30:40 -10 22
9 SC Wernsbach-Weihenzell (N) 20 4 4 12 31:64 -33 16
10 SV Mosbach 20 4 3 13 36:54 -18 15
11 SV Leerstetten II (N) 20 2 5 13 16:61 -45 11

Ergebnisse

Datum Heim Gast Ergebnis
03.09.2017   15:00 Post SV Nürnberg FC Ezelsdorf 0 : 2
10.09.2017   15:00 SG Nürnberg Fürth (N) Post SV Nürnberg 4 : 0
17.09.2017 SPIELFREI Post SV Nürnberg
23.09.2017   17:00 Post SV Nürnberg SpVgg Gr. Fürth II 2 : 0
30.09.2017   16:00 TSV Mörsdorf Post SV Nürnberg 3 : 2
08.10.2017   15:00 Post SV Nürnberg SV Sulzkirchen 2 : 1
14.10.2017   16:00 SC Wernsbach-Weihenzell (N) Post SV Nürnberg 1 : 5
22.10.2017   15:00 Post SV Nürnberg TSV Lonnerstadt 0 : 1
28.10.2017   14:00 SV Leerstetten II (N) Post SV Nürnberg 0 : 4
05.11.2017   15:00 Post SV Nürnberg TSV Brand 3 : 2
17.03.2018   16:00 FC Ezelsdorf Post SV Nürnberg 1 : 0
25.03.2018   15:00 Post SV Nürnberg SG Nürnberg Fürth (N) 2 : 2
31.03.2018 Post SV Nürnberg SPIELFREI
08.04.2018   11:00 SpVgg Gr. Fürth II Post SV Nürnberg 3 : 3
15.04.2018   15:00 Post SV Nürnberg TSV Mörsdorf 0 : 2
21.04.2018   16:00 SV Sulzkirchen Post SV Nürnberg 1 : 0
29.04.2018   15:00 Post SV Nürnberg SC Wernsbach-Weihenzell (N) 1 : 2
06.05.2018   13:00 TSV Lonnerstadt Post SV Nürnberg 2 : 0
13.05.2018   15:00 Post SV Nürnberg SV Leerstetten II (N) 2 : 0
19.05.2018   16:00 TSV Brand Post SV Nürnberg 4 : 2
21.05.2018   15:00 SV Mosbach Post SV Nürnberg 2 : 3
26.05.2018   16:00 Post SV Nürnberg SV Mosbach 1 : 1

„Finale dahoam“ – Es dreht sich was am Ebensee

Nachdem die Frauen des Post SV Nürnberg in den vergangenen Jahren je mehr oder weniger unglücklich kurz vor dem Ziel gescheitert waren, war es an Christi Himmelfahrt nun endlich soweit: Das lang ersehnte Endspiel im Bezirkspokal fand als Finale dahoam am heimischen Ebensee statt. Nach dem Auftaktsieg in Mosbach (0:3), dem Elfmeter-Krimi in Pfaffenhofen (5:6 n.E.), der klaren Angelegenheit in Wolfstein (0:8) und der engen Kiste in Losaurach (1:2) durften die rund 60 Zuschauer einem spannenden Match gegen Ligakonkurrent SG Nürnberg Fürth entgegenfiebern. Und es hielt, was es versprach: Eine Begegnung auf Augenhöhe, die beiden Teams bis zur letzten Spielminute alles abverlangte.

Bei regnerischem Wetter gingen die Mannschaften von Anfang an hochkonzentriert zu Werke, das körperlich robuste Spiel war jedoch zu keiner Zeit unfair und wurde vom Schiedsrichtergespann um Marie-Theres Mühlbauer souverän geleitet. Über weite Strecken fand die Partie im Mittelfeld statt, Torchancen gab es dennoch auf beiden Seiten. Auf die Siegesstraße brachte ihre Farben letztendlich Solveig Böhme kurz nach der Halbzeitpause: Nach gelungener Vorarbeit durch Mona Bieberich und Freddy Unruh vollendete sie eine Flanke per sehenswertem Flugkopfball zur 1:0-Führung. Bis zum Ende hin war das Ergebnis hart umkämpft, das glücklichere Ende erwischten jedoch das Heimteam, das nach 90 Minuten vom Schlusspfiff erlöst wurde.

Danach gab es für die Postler Mädels und ihre Fans kein Halten mehr und der Jubel war grenzenlos. So musste sich auch Kornelia Bayer in Vertretung von Bernd Schreiber gedulden, bis sie den Henkelpott in die Hände der stolzen Spielführerin Nadja Fröhlich überreichen konnte. Durch eine geschlossene Leistung des gesamten Teams gelang es den Post SV Frauen an diesem Tag, den Dauersieger TSV Brand zu entthronen und den Bezirkspokal endlich selbst in die Höhe zu strecken. Die SG erwies sich als überaus fairer Gegner und feierte noch lange nach Abpfiff mit den strahlenden Gewinnern.

PSV_Frauen

PSV_Frauen

Post SV Juniorinnen-Fun-Cup 2017

Am Samstag den 11. März trafen sich alle Juniorinnen-Teams des Post SV am Sportgelände Ebensee, um mit einem Fun-Turnier über alle Jahrgangsstufen hinweg die Freiluft- bzw. Rückrundensaison einzuläuten. Alle Mannschaften, von der U11 bis zur U17, waren mit Spielerinnen vertreten und so tummelten sich 33 Fussballerinnen und eine Vielzahl an Trainern, Betreuern und Eltern auf und um den C-Platz. Das Wetter zeigte sich von seiner angenehmen Seite und die (größtenteils) Eltern der jüngeren Jahrgänge hatten ein leckeres Kuchenbuffet aufgebaut, so dass beste Voraussetzungen für einen schönen Fussball-Nachmittag gegeben waren. Die Mädels wurden schnell und unkompliziert in 8 Mannschaften eingeteilt, wobei jeweils möglichst alle Altersstufen vertreten sein sollten, und dann ging es schon los mit 10-minütigen Spielen auf halbe Kleinfelder mit Funino-großen Toren. Die U-17 Spielerinnen fungierten dabei als Kapitäne und hielten den Laden zumeist von hinten heraus zusammen. Dies wurde Ihnen aber auch zugestanden, nachdem sie mittags erst ein Nachholspiel gegen den TSV Buch mit 4:0 für sich entscheiden konnten. Die „Kleineren“ hingegen ackerten und rackerten äußerst engagiert und wollten den Großen natürlich zeigen, was sie drauf haben. Dies gelang auch eindrucksvoll und obwohl der Spaß natürlich im Vordergrund stand und Oberschiedsrichter Antonio kein einziges Mal eingreifen musste, war ein gewisser Ehrgeiz bei den Beteiligten durchaus zu spüren. Nach 7 Runden stand der Turnier-Sieger dann fest, aber alle hatten an diesem Tag ihren Spaß am Fussball spielen und lernten nebenbei die Spielerinnen der anderen Mannschaften kennen und schätzen. So ein Tag trägt sicher dazu bei, sich zukünftig noch mehr als gemeinsame Abteilung zu verstehen und Herausforderungen zusammen anzugehen und ist unbedingt zur Nachahmung – spätestens im nächsten Jahr – zu empfehlen.
Allen Spielerinnen, Trainern, Kuchenbäckern und Wasser-Verkäufern, Organisatoren, Planern und Vorbereitern vielen vielen Dank für diesen gelungen Tag und auf eine gute und erfolgreiche Rückrunde unserer Juniorinnen.

Frank

Heute: Nathalie Faulhaber

Heute: Nathalie Faulhaber

Jetzt hätten wir doch fast unsere Nathalie (Nadda) vergessen, dank ihr steht die Abwehr.


PSV_Frauen

Hallo, wer bist du?

Hallo, ich bin Nadda, ich bin verpeilt, aber nur ein bisschen ;-), sozial und auf jeden Fall hilfsbereit.

Was sind deine beruflichen Ziele?

Ich studiere „soziale Arbeit“ und würde gerne in der Frühförderung tätig werden. Das bedeutet zum Beispiel mit Kindern, die eine Behinderung haben, zu arbeiten.

 

Wie sind deine ersten Eindrücke von und mit deinem neuen Post SV-Team?

Durchweg positiv und ich hoffe noch viel zu Lernen. Ich habe mich auch gleich beim Probetraining zum Wechsel entschieden und den Vertrag unterschrieben.

 

 

Welche sportlichen Ziele treiben Dich an?

Zuerst wäre ich gerne Stammspielerin in der Mannschaft. Zweites Ziel ist es in der Liga oben mitzuspielen und wenn es klappt auch mal einen Pokal zu gewinnen.

 

Womit kann man dich am ehesten motivieren?

 

Wenn ich Lob oder eine positive Äußerung von Mannschaft und Trainer erhalte motiviert mich das ungemein. Natürlich das Fußball spielen selbst auch.

 

Und zum Schluss verrate uns doch noch deine Hobbys neben dem Fußball und welches Lebensmotto passt am besten zu dir?

Neben dem Fußball passe ich besonders gerne auf meine zahlreichen Nichten und Neffen auf. Das macht super viel Spaß.

Mein Motto: „Aus allem das Beste machen.“

 

Danke Nadda – auf eine spannende und erfolgreiche Saison.