Spielbericht: TSV Lonnerstadt – Post SV Nürnberg

TSV Lonnerstadt - Post SV Nürnberg
1:5

07. April 2019
Anstoß: 13:00 Uhr

Mit dem Schwung aus der Vorwoche reiste der Post SV zum wichtigen Spiel beim TSV Lonnerstadt. Bei bestem Fußballwetter pfiff der Schiedsrichter die Partie vor den Augen von rund 50 Zuschauern am holprigen A-Platz an. Von Beginn an versuchten die Gäste, den Druck hochzuhalten und den Gegner in die eigene Hälfte zu drängen sowie durch Pressing zu Fehlern zu zwingen. Auf einen ersten Distanzschuss in Minute fünf folgte eine Zeigerumdrehung später ein Torschuss per Freistoß, bis der Torerfolg in der 7. Spielminute gelingen sollte: Eine von Viola Schmidt wunderschön getretene Ecke fand ihre Abnehmerin in Nina Ruckriegel, die zum umjubelten 0:1 Führungstreffer einnickte. Die wenigen Vorstöße auf der Gegenseite wurden vom Defensivverbund der Nürnbergerinnen souverän geklärt oder scheiterten an der Ungenauigkeit im Abschluss. In der 23. Spielminute war es dann Freddy Unruh, die einen Freistoß aus rund 25 Metern direkt zum 0:2 verwandelte. Viel tat sich bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr.

Auch im zweiten Spielabschnitt war der Post SV von Anfang an präsenter und erzielte quasi mit einer Kopie des zweiten Tors bereits in der 48. Minute das 0:3. Daraufhin folgte jedoch eine schwächere Phase der Gastmannschaft, die dem Heimteam neues Leben einzuhauchen schien. In der 50. Spielminute klärte Anne Engler im Eins-gegen-Eins noch gekonnt, bei Distanzschuss fünf Zeigerumdrehungen später musste sie nicht eingreifen, beim strammen Schuss von Denise Müller aus halbrechter Position wiederum drei Minuten später schlussendlich jedoch hinter sich greifen. Der TSV hielt den Druck weiter hoch und gelangte zu weiteren guten Gelegenheiten, einzig etwas Zählbares sprang dabei nicht heraus. Nach einigen Wechseln brachte der Post SV jedoch wieder mehr Struktur in die Defensive und belebende Impulse in die Offensive. In Minute 87 und 89 machten die Nürnbergerinnen den Deckel drauf und erzielten wieder in Person von Nina Ruckriegel Tor Nummer vier und fünf zum 1:5 Endstand. Beiden Toren vorausgegangen waren gekonnte Balleroberungen durch Michelle Daxenberger, die erst Viola Schmidt und wenig später Andrea Thomas anspielte, welche wiederum mit traumhaften Flanken die dreifache Torschützin mustergültig bedienten.

Alles in allem zeigte der Post SV eine geschlossene Mannschaftsleistung, auch wenn das Ergebnis über die ein oder andere Unsicherheit hinwegtäuscht, die es bis zur kommenden Partie gegen den SV Sulzkirchen ausgemerzt werden müssen. Dennoch nahm man an diesem Tag drei enorm wichtige Punkte beim Tabellenschlusslicht mit und gewinnt damit weiter Luft nach unten.