Spielbericht: Post SV Nürnberg – SpVgg Erlangen

Post SV Nürnberg – SpVgg Erlangen
1:0

31. März 2019
Anstoß: 15:00 Uhr

Sonnenschein, ein gepflegter A-Platz und rund 65 Zuschauer: Bei besten Voraussetzungen empfing der Post SV seine Gäste aus Erlangen und verabschiedete vor der Partie noch standesgemäß Julia Harder, die den Verein nach vier Jahren verlässt, um die hektische Großstadt gegen idyllische Berge einzutauschen.

Das Heimteam präsentierte sich von Anfang an deutlich gesteigert im Vergleich zur Vorwoche, das Spielgeschehen der ersten Viertelstunde fand weitgehend in der gegnerischen Hälfte statt. Entsprechend gehörten Post auch die ersten Chancen der Partie: In der 12. Minute scheiterte Freddy Unruh mit einem Freistoß aus etwa 22 Metern aus zentraler Position an der Erlanger Torhüterin, Nina Ruckriegel drei Zeigerumdrehungen später mit einer langen Flanke von links am Außenpfosten. Die ersten Nadelstiche konnten die Gäste erst nach rund 20 Minuten setzen, als zunächst ein Fernschuss sein Ziel weit verfehlte, dafür jedoch ein Freistoß aus spitzem Winkel die Latte küsste. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen mit Chance hüben wie drüben, wobei die Spielvereinigung zunehmend an Spielanteilen gewann und sich im Gros lauf- und zweikampfstark präsentierte.

Die ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte spielte sich weitgehend im Mittefeld ab, es gab kaum Aktionen in der Gefahrenzone. Mit einem Doppelwechsel versuchte die Gastmannschaft, mehr Schwung in die Offensive zu bringen, das Tor erzielte jedoch der Post SV: Aus einer von Viola Schmidt schön getretenen Ecke in der 68. Spielminute resultierte erst ein Kopfball aus dem Getümmel, welche von der Torhüterin noch pariert werden konnte, der Nachschuss von Andrea Thomas aus dem Gewühl heraus landete dann doch in den Maschen zum 1:0. Die Erlanger brauchten danach einige Momente, um sich wieder zu sortieren, verpassten den Anschlusstreffer in der 76. Spielminute mit einem schnell ausgeführten Freistoß auch nur knapp. Auf der Gegenseite fehlte Nina Ruckriegel nach einem langen Solo im Abschluss schließlich die Kraft, um etwas Nennenswertes für ihre Farben herauszuholen. Die wohl beste Gelegenheit zum Ausgleich hatte die Spieli dann wohl 10 Minuten vor dem Schlusspfiff, als die Post Torhüterin Anne Engler im 1:1 lange stehengeblieben war und den Schuss und auch Nachschuss parierte und so die Null festhielt.

In der engen Tabelle fuhren die Frauen des Post SV mit dem Sieg enorm wichtige drei Punkte ein. Eine ähnlich geschlossene Mannschaftsleistung muss die Grundlage für den nächsten Spieltag sein, wo mit dem TSV Lonnerstadt als Tabellenschlusslicht ebenfalls keine einfache Aufgabe wartet.