DJK Nürnberg-Eibach – Post SV Nürnberg

DJK Nürnberg-Eibach - Post SV Nürnberg
1:0

11. November 2018
Anstoß: 10:30 Uhr

Früh am Morgen, nasskaltes Novemberwetter und ein matschiges Spielfeld: So lauteten die Rahmenbedingungen des Spiels der DJK Nürnberg-Eibach gegen den Post SV am letzten BOL-Spieltag der Hinrunde. Nichtsdestotrotz gingen die Gäste wach ins Spiel und kamen bereits in Minute zwei zur ersten aussichtsreichen Gelegenheit, als Celine Hartmann einen von Viola Schmidt schön getretenen Eckball gefährlich aufs Tor brachte, die Keeperin jedoch parierte. Die beiden Eckstöße wenig später auf der Gegenseite brachte hingegen nichts ein. In der 15. Spielminute brachte aber eine ebensolche Standardaktion Aufregung ins Spiel: Ein Torschuss der DJK im Anschluss an eine Ecke konnte in Gemeinschaftsarbeit von Greta Balser und Viola Schmidt in letzter Sekunde von der Torlinie gekratzt werden. Das Spielchen ging munter weiter: Nur vier Zeigerumdrehungen später kämpfte sich Nina Ruckriegel stark auf links bis zur Grundlinie durch, den punktgenau hereingelegten Ball setzte Mona Bieberich nur knapp neben das Tor. In Minute 26 war es die Passgeberin selbst, die eine Flanke nur wenige Zentimeter über die Latte schoss. Eigentlich das dominierende Team ließ der Post SV dem Gegner in der 30. Spielminute zu viel Platz und fing sich das Gegentor zum 1:0, als die Nummer 10 der DJK nach einem schönen Spielzug alleine auf Anne Engler zulief und eiskalt versenkte. Bis zur Halbzeitpause ergab sich noch die ein oder andere Gelegenheit für die Gäste, etwas Zwingendes war jedoch nicht dabei.

In den zweiten 45 Minuten wurde das Spiel merklich ruppiger mit einigen körperbetonten Zweikämpfen, drei Gelbe Karten für das Heimteam innerhalb von fünf Minuten sowie eine für den Post SV sprechen für sich. In diese Phase fielen aber auch einige hochkarätige Chancen zum Ausgleich: Zunächst war es Celine Hartmann, die alleine auf den Torwart zulaufend Nerven zeigte, dann Nadin Sander mit einem sehenswerten Volleyschuss ohne Torerfolg sowie Freddy Unruh mit einem Freistoß knapp neben den linken Pfosten. Das Gehäuse der Heimmannschaft erwies sich eigentlich unter Dauerbeschuss, allein an der letzten Konsequenz und Zielgenauigkeit fehlte es den Gästen. So hätte das Match wohl noch ewig weitergehen können, das Ausgleichstor wollte und sollte nicht fallen. Entsprechend enttäuscht war aufseiten des Post SV nach Abpfiff, hatte man doch wie in der Vorwoche einem Team aus dem oberen Tabellendrittel mindestens Paroli geboten und ging doch wieder ohne Punkte aus dem Spiel. Nun gilt es, im Nachholspiel gegen das Tabellenschlusslicht TSV Lonnerstadt am kommenden Wochenende die drei Punkte einzufahren, die man die letzten Wochen hat liegen lassen.