Spielbericht

Post SV Nürnberg I – SpVgg Greuther Fürth II
2 : 2

27. Mai 2017
Anstoß: 16:00 Uhr

Nach der Niederlage gegen den Tabellenführer aus Obereichstätt war es das Ziel der Post-Frauen, die letzten beiden Spiele zu gewinnen. Entsprechend ambitioniert startete das Spiel gegen die Reserve der SpVgg Greuther Fürth durch eine Chance von Nicole Winkler nach einer Ecke bereits in der ersten Spielminute. In der 7. Minute die erste Chance für den Gast aus abseitsverdächtiger Position. Drei Zeigerumdrehungen später schon die zweite Ecke für Post, die die Fürther Hintermannschaft gut abfing und einen Konter startete, den wiederum Ines Rudel unterbinden konnte, bevor die Gäste zu weit vordringen konnten.
In der 25. Minute ging der Post SV jedoch in Führung: Clara Bader wurde kurz vor der Strafraumgrenze zu Fall gebracht und Julia Harder verwandelte den daraus resultierenden Freistoß ins kurze Eck zum 1:0. In der 36. Spielminute erhöhte Nina Ruckriegel durch eine sehenswerte Einzelaktion auf 2:0, indem sie einer gegnerischen Spierlerin den Ball abnehmen konnte und überlegt einschob.  
Auf der anderen Seite vergaben Kirsten Ipolt und Jasmina Carosella die Gelegenheit zum Anschlusstreffer und Post ging mit einer komfortablen Führung in die Pause.
 
In der zweiten Hälfte kam Fürth besser ins Spiel und bei Post schwanden die Kräfte. Man beschränkte sich zu früh darauf, die Führung zu verwalten und versäumte es, das Spiel ruhig von hinten aufzubauen. So stand die Nürnberger Hintermannschaft fast dauerhaft unter Beschuss. In der 55. Minute konnte Jenny Mertz einen Schuss nach einer Ecke der Fürther per Glanzparade klären. Die darauf folgende Ecke landete am langen Pfosten bei Felicitas Ertingshausen, deren Abpraller Amanda Sulewski überlegt zum 2:1 einschob.
In der 65. Spielminute vergab Post einen Foulelfmeter und somit die Gelegenheit, den alten Abstand wiederherzustellen.
So kam es schließlich so, wie es sich angebahnt hatte: in der letzten Sekunde schlug Lilika Miravalles Tsekos einen langen Ball vor das Tor der Posterinnren und Jennifer Roßmeisl enteilte der Abwehr und schob schließlich mit dem Schlusspfiff zum Ausgleich ein.
 
Insgesamt also zwei völlig unterschiedliche Hälften und ein insgesamt leistungsrechtes Unentschieden. Nun lautet die Devise, im letzten Spiel beim SV Segringen drei Punkte mitzunehmen und die Saison positiv abzuschließen.