U13 mit überzeugendem Start in die Rückrunde

Mit zwei Spielen rund um Ostern eröffneten die U13 Juniorinnen des Post SV die Rückrunde der Saison. Die Vorzeichen hätten dabei kaum unterschiedlicher sein können: Zuerst stand ein Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Mosbach auf dem Programm, und zum Ende der Osterwoche mussten die Mädels stark ersatzgeschwächt beim Tabellenführer in Segringen antreten. Beide Herausforderungen wurden allerdings mit Bravour gemeistert und man konnte zwei überzeugende Siege einfahren.
 

Post SV Nürnberg – SV Mosbach   11:3

Nur sechs Mädels der U13 standen am 1. April zur Verfügung, als mit dem SV Mosbach die einzige Mannschaft gegen die in der Vorunde ein Sieg erzielt werden konnte, zum Gastspiel am Ebensee erwartet wurde. Glücklicherweise erklärte sich Lena aus der U11 dazu bereit, die „Großen“ zu unterstützen, und so konnten wir dann doch noch mit einer kompletten Mannschaft antreten.
Der Post SV erwischte dabei einen Traumstart und lag nach einem Weitschuss von Emmi und einem typischen Lena-Tor, die sich im Strafraum einfach nicht vom Ball trennen ließ, mit 2:0 in Führung. Der SV Mosbach konnte Mitte der ersten Hälfte zwar den Anschlusstreffer erzielen, doch Madeleine und wiederum Lena erhöhten umgehend auf 4:1, so dass kurz vor der Halbzeit alles nach einem ungefährdeten Sieg aussah. Mit einem Doppelschlag nach zwei Standardsituationen kam Mosabch allerdings noch vor der Pause wieder auf 3:4 heran und so musste beim Pausentee doch das ein oder andere bezüglich Zuordnung und Stellungsspiel geklärt werden.
In der zweiten Halbzeit stellte Mosbach etwas um und zog seine beste Spielerin aus der zentralen Defensive ins offensive Mittelfeld, wohl um noch mehr Druck nach vorne auszuüben. Diese Maßnahme sollte sich allerdings rächen, denn der Post SV reagierte und zog die zweikampfstarke Asie etwas zurück, um die Abwehr zu verstärken, während in der Spitze Lena und Madeleine nun noch freier agieren konnten und sich Chance um Chance erspielten. Folgerichtig fielen über die Halbzeit verteilt nun auch weitere Tore durch Lena, Madeleine und Asie und als beim SV Mosbach in den Schlussminuten Lust und Konzentration vollends dahin waren, schraubten unsere Mädels das Ergebnis auf 11:3. Ein schöner Sieg, der neben einer gehörigen Portion Selbstvertrauen auch den Kontakt zum Tabellenmittelfeld wieder herstellte.
 

SV Segringen – Post SV Nürnberg   2:5

Dass ein Spieltag in den Osterferien für die dünne Personaldecke der U13 problematisch sein würde, war von vorneherein klar. Eine Verlegung war aufgrund des engen Terminkalenders allerdings kaum möglich und als drei Tage vor dem Spiel auch noch Verletzung und Erkrankung die Zahl der zur Verfügung stehenden Mädels auf drei reduzierten, hatte ich mich schon damit abgefunden, mit einer Rumpftruppe und sowieso völlig chancenlos beim bislang verlustpunktfreien Tabellenführer in Segringen anzutreten. Allerdings ist der Post SV ein groß(artig)er Verein und das Verhältnis zwischen den Mannschaften und Trainern der Juniorinnen so gut, dass es nach einigen Telefonaten, Mails und WhatsApp-Nachrichten gelungen war, Salome und Lena aus der U11 für das Spiel zu rekrutieren, sowie aus der U15 Mia, Lea und Hana, die noch U13-Alter haben, aufgrund ihrer Spielstärke allerdings schon in der U15 spielen.
Mit dieser bunt zusammengewürfelten Mannschaft ging es also auf die 1,5-Stunden lange Fahrt nach Segringen, wo ein sehr bemerkenswertes Spiel stattfinden sollte.
Der SV Segringen hatte uns entweder unterschätzt oder über Ostern zu viele Eierlikör-Pralinen genascht, auf jeden Fall präsentierte sich die Abwehr in den Anfangsminuten äußerst konfus. Zuerst konnte Salome einen Abstimmungsfehler in der Hintermannschaft ausnutzen und früh das 1:0 erzielen und kurz darauf legte sich die Segringer Torfrau beim Versuch, einen weiteren Schuss von Salome aufzunehmen, selbst ein Ei ins Nest … äh Netz. Mitte der ersten Hälfte konnte Segringen zwar nach einem Schnitzer im Spielaufbau des Post SV auf 1:2 verkürzen, aber Lena stellte postwendend den alten Abstand wieder her und selbst als Segringen kurz vor dem Ende der Halbzeit erneut verkürzen konnte, hatte man irgendwie nie den Eindruck, das Spiel könnte vollends kippen.
In der zweiten Halbzeit war das Spiel unserer Mädels dann sogar noch beeindruckender. Segringen hatte nur noch eine Chance, bei der uns der Pfosten rettete, aber sonst hatte Mia im Tor und  unsere Abwehr mit Hana, Mara und Larissa alles im Griff und ließ Ball und Gegner laufen. Im Mittelfeld ackerte Asie mit einer unglaublichen Laufbereitschaft und Einsatz wie verrückt, stopfte nach hinten Löcher und trieb das Spiel nach vorne an, wo Lena, Salome und Lea immer wieder zum Abschluss kamen. Die Vorentscheidung fiel dann in der 50. Minute als Lea aus der eigenen Hälfte zu einem Konter startete, von keiner Gegnerin mehr eingeholt werden konnte und dann noch die Kraft hatte, den Ball flach links unten zwischen Torhüterin und Pfosten zu versenken. In der Schlussminute setzte Salome dann noch mit dem 5:2 den Schlusspunkt und ihrer tollen Leistung das Sahnehäubchen auf.
Ein völlig verdienter Sieg, den auch der etwas verblüffte Gegner neidlos anerkennen musste und der durchaus Hoffnung macht auf eine erfolgreiche Rückrunde.

Frank

 

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