Unglücklicher 2.Platz beim „Winter-Cup“ des SV Poppenreuth

Der SV Poppenreuth hatte 7 Mannschaften geladen, darunter hauptsächlich Mannschaften aus den oberen Tabellendritteln der beiden fränkischen Ligen. Wir mussten uns in unserer Gruppe gegen die SG Theuern, den ATSV Erlangen und den FC Pegnitz bewähren. Gegen unsere Freunde der SG Theuern gelang ein leistungsgerechtes 0:0, die SG stand mit zwei Verteidigern und einem defensivem Mittelfeldspieler ziemlich kompakt und übte gleichzeitig offensiv mit ihrer Spitzenspielerin immer wieder Druck aus. Insofern wurden Carlotta, Lena und Salome vorne häufig gedoppelt, andererseits konnten sich deshalb Mia oder Lilli nur wenig mit in Offenive einschalten. Resultat war ein chancenarmes Spiel zu Beginn des Turniers. Sehr mutig agierte unser „Frühchen“ Antonia „Toni“ (Jg.2008), die das Spiel sehr gut antizipierte und sich fröhlich in die Zweikämpfe stürzte. Bahnt sich da ein neues Talent für die nächste Saison an? Zu erwähnen wäre, dass viele Spiele 0:0 ausgingen, weil 5 Feldspieler zugelassen waren und Handballtore installiert waren. Schwerer Stand für Stürmerinnen! Gegen den ATSV Erlangen zB. drehte Lena überragend auf, sie umkurvte die großen Erlangerinnen manchmal wie Slalomstangen, scheiterte aber immer wieder an deren hervorragenden Torhüterin. Hier auch mal eiskalt den Ball mit der „Goggs“ am TW vorbeizuspitzeln wäre es vielleicht gewesen, aber das ist leicht gesagt von außen. Es war dann Salome, die sich unwiderstehlich bis vor die Torhüterin kämpfte, kurz seitlich auswich, um dann den Ball hinter der Torhüterin zum 1:0 einzuschieben. Zum Glück wurde dann Lena doch noch für ihr hervorragendes Dribbling mit dem 2:0 belohnt. Jana stabilisierte zuverlässig die Abwehr, genauso Dana. Und natürlich immer wieder Mia, die wie ein Mats Hummels immer am richtigen Platz zur richtigen Zeit ist, und dann auch noch effektive Pässe nach vorne spielt. Im nächsten Spiel stand der FC Pegnitz sehr kompakt und hoffte auf Konter. Also stellten wir unsere Lena zusammen mit Anuschka und Lilli tief in die eigene Hälfte, um die Pegnitzerinnen aus der Defensive zu locken. Lilli fiel auf, als sie wieder mal den Ball eroberte, und dann sehr schnell über die Außenbahn den Ball nach vorne brachte. Solche Aktionen geben der ganzen Mannschaft Mut. Schließlich war es wieder Salome, die das immens wichtige erste Tor erzielte. Als Lena später wieder nach vorne „durfte“ erzielte sie noch das verdiente 2:0. Auch Paula und Dana in der Abwehr erfüllten gut ihre Aufgaben. Wir zogen als Gruppenerster ins Halbfinale ein und hier stand uns wieder mal unser Lieblingsgegner, der SV Schwaig , gegenüber. Die Schwaigerinnen spielten mutig nach vorne, doch dadurch bot sich Platz für Salome und Lena. Wieder war es Salome, die in mit einer Einzelaktion aus spitzem Winkel einschob. Er ergaben sich häufig Chancen und so erzielte Lena bald das 2:0. Schwaig warf jetzt alles nach vorne, Carlotta schleichte sich währenddessen alleine in die gegnerische Hälfte, und als der Ball abgefangen wurde, erreichte Carlotta (Jg.2007) der Pass. Sie lief allein aufs Tor zu, und machte aus ihrer einzigen 100% sicher das 3:0. Carlotta wird nächste Saison sicher noch viel mehr Tore schießen, da sind wir uns einig. Und ja: das Finale. Wir wussten, wir mussten das Spiel irgendwie kontrollieren, um die zweikampfstarken und schussstarken Altenbergerinnen zurückzudrängen. Wir probierten es mit einer 3er Reihe vorne und zwei Abwehrspielerinnen dahinter. Es klappte ganz gut, wir drängten sie in die eigene Hälfte, eine Abwehrspielerin rückte mit auf. Die Altenbergerinnen konterten äußerst druckvoll, doch unser Team konnte standhalten. Wir sind mächtig stolz, jede Spielerin kämpfte. Zwei 100% Chancen konnten wir uns erspielen, trotzdem stand es leider 0:0 und es ging ins Elfmeterschießen.Total nervenaufreibend zogen die Teams immer wieder gleich. Die Halle stand Kopf. Es fühlte sich fast schon an wie WM-Finale 😉 Schließlich, nach dem zehnten Elfmeter ungefähr siegte Altenberg….. Manchmal ist Fussball grausam. Dieses Turnier werden die Mädels sicher lange im Gedächtnis behalten. Jetzt möchte ich noch Merle, unsere Torhüterin erwähnen. Sicher parierte sie alle Schüsse, und warf die Bälle hervorragend ab. Wir kassierten kein einziges Tor in der regulären Spielzeit und sind mächtig stolz auf unsere Nummer 1!

Tore: Salome 3, Lena 3, Carlotta 1

Philipp

Schreibe einen Kommentar