Post SV mit 2 Niederlagen gegen die Spitzenteams der Liga

Durch eine Spielverlegung mussten die U13 Juniorinnen letzte Woche zu zwei schweren Auswärtsspielen antreten: Am Donnerstag Abend stand das Spiel beim bis dahin ungeschlagenen DJK BFC Nürnberg an und zwei Täge später war man beim Liga-Primus TSV Falkenheim zu Gast. Wie zu befürchten, wurden beide Partien verloren, unsere Mädels zeigten aber teilweise eine sehr ansprechende Leistung gegen zwei letztlich deutlich überlegene Gegner.

Ob das Spiel am Donnerstag Abend bei der DJK BFC in Ziegelstein überhaupt statfinden konnte, war lange unklar, da es den ganzen Tag bereits teilweise heftig geregnet hatte. Der Platz war jedoch in einem sehr guten Zustand und einem Spiel bei nass-kaltem Wetter stand nichts im Wege. Die Gastgeber setzten den Post SV dabei von Beginn an unter Druck, zeigten ein technisch sehr reifes Spiel und kombinierten sich ein ums andere Mal gefährlich vor unser Tor. Unsere Abwehr kämpfte jedoch aufopferungsvoll und bekam fast immer noch ein Bein dazwischen oder konnte den Gegner im letzten Moment am erfolgreichen Torschuss hindern. Entlastung gab es allerdings selten und so fielen im Laufe der ersten Halbzeit dann doch noch zwei Tore für den DJK BFC. In der letzten Minute vor der Pause wurde unsere Mannschaft dann unglücklicherweise doppelt geschwächt: Nina bekam einen Befreiungsschlag unserer Abwehr aus kürzester Distanz an den Kopf und musste vom Feld und kurz darauf stieß unser bisheriger „Turm in der Abwehrschlacht“ Fabienne heftig mit einer Gegnerin zusammen und musste mit einer Gehirnerschütterung per herbeigerufenem Krankenwagen ins Klinikum transportiert werden. Fabienne ist inzwischen wieder zuhause und wir wünschen auch auf diesem Weg gute Besserung. Unsere Mädels waren durch den Verlust der halben Abwehr und die Ereignisse am Spielfeldrand etwas von der Rolle und fingen nach der Pause gleich mehrere Treffer bevor sie sich Mitte der zweiten Halbzeit etwas berappeln konnten. Da der DJK BFC jetzt  den Fuss etwas vom Gas nahm wurde das Spiel gegen Ende ausgeglichener und auch unsere Mädels konnten sich einige Chancen erspielen – der Ehrentreffer blieb uns aber verwehrt und das Spiel endete mit 9:0 für den DJK BFC.

Zwei Tage später stand dann bereits das Auswärtsspiel beim TSV Falkenheim an. Gegen einen qualitativ ähnlich wie der DJK BFC bestückten Kader, waren die Erwartungen gedämpft, man hatte aber die Hoffnung und auch das Bestreben sich diesmal etwas besser aus der Affäre zu ziehen.
Unsere neu formierte Abwehr – Emmi übernahm die Rolle in der Zentrale und Mara rückte auf die Außenverteidigerposition zurück – stand erneut von Anfang an unter Druck. War es gegen den DJK noch das technisch beeindruckende Pass-Spiel so war es gegen Falkenheim die individuelle Klasse einzelner Spielerinnen, die sich immer wieder im Dribbling durchsetzten und unser Tor in Gefahr bringen konnten. Speziell die gegnerische Nummer 10 bekamen wir zu Beginn kaum in den Griff und gerieten im Laufe der ersten Halbzeit mit 0:4 in Rückstand. Darunter ein sehenswerter Weitschuss und ein verwandelter Elfmeter. Allerdings wirkte die Abwehr von Falkenheim nicht immer sattelfest und wir nicht komplett chancenlos, und hätten durch Larissa und Asie durchaus einen nicht unverdienten Anschlusstreffer erzielen können. In der Halbzeitpause stellten wir die Abwehr leicht um und bekamen dadurch einen deutlich besseren Zugriff auf die generischen Angreifer. Das Spiel war jetzt ausgeglichen und wogte für die zahlreichen Zuschauer sehr attraktiv ständig hin und her. Zwar schafften wir es nicht, die Stürmerinnen des TSV komplett auszuschalten und es gelangen ihnen weitere zwei Tore nach zugegebenermaßen schönen Einzelleistungen, aber die Offensive sorgte jetzt für deutlich mehr Entlastung und wir konnten uns selbst eine Vielzahl von Chancen erarbeiten und uns zeitweise sogar in der gegnerischen Hälfte festsetzen. Auch unsere Abwehr schaltete sich nun öfter in die Offensivaktionen ein und die nachgerückte Emmi sorgte dann auch mit einem schönen Schuss von knapp außerhalb des Strafraums für den Treffer zum 1:4. Kurz vor Schluss erzielte Madeleine dann noch das 2:6 per Abstauber und demonstrierte dadurch auch in Toren (2:2) die spielerische Ausgeglichenheit der zweiten Halbzeit. Auch wenn das Endergebnis mit 2:6 sicherlich in Ordnung geht, bezogen auf die Stärke des Gegners sicherlich eine der besten Saisonleistungen unserer U13 Juniorinnen und kein Grund betrübt zu sein.

Frank

 

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