Spielbericht

VfR Stadt Bischofsheim – Post SV Nürnberg I
4 : 2

24. Oktober 2015
Anstoß: 15:00 Uhr

Nach der zweieinhalbstündigen Busfahrt waren die Post-Mädels, die erneut mit einem dezimierten Kader angetreten waren, umso mehr motiviert, die drei Punkte aus Bischofsheim mit nach Hause zu nehmen.

 

Die erste Aktion hatte hingegen der Gastgeber in der 4. Minute durch einen Freistoß aus 25m, den Torfrau Anne Engler jedoch souverän parierte. Zwei Minuten später wurde Nina Ruckriegel im rechten Halbfeld gefoult. Der Freistoß von Ines Rudel wurde jedoch von einer gegnerischen Abwehrspielerin ins Toraus geköpft. Die anschließende Ecke, erneut getreten von Ines Rudel, schoss Ju Neumeier in die Arme des Torwarts. In der 10. Spielminute konnte Anne Engler zwei gegnerische Ecken klären. In der 12. Minute versuchte es Nadin Eichhorn mit einem Alleingang, scheiterte aber an der Bischofsheimer Torfrau, die an diesem Tag in überragender Verfassung war. Diese versuchte über die komplette Spielzeit hinweg, durch weite Ausschüsse die Stürmerinnen direkt zu bedienen. Der kurze Platz ermöglichte diese Taktik erheblich und die Post-Abwehr stand anfangs noch zu hoch.

So gelang in der 13. Minute das 1:0 für die Heimmannschaft, als eine Spielerin einen weiten Ball annehmen konnte und allein auf weiter Flur das Duell gegen die allein gelassene, herausgelaufene Anne Engler gewinnen konnte. Bereits zwei Minuten später konterte Post mit einem Freistoß durch Ines Rudel, die jedoch der Torfrau in die Arme schoss. In der 21. Spielminute konnte Anne Engler einen gegnerischen Torschuss aus rund 13m entschärfen.

In der 26. Minute bekam der Post SV einen Freistoß aus zentraler Position zugesprochen. Diesen verwandelte Ju Neumeier souverän in den rechten oberen Winkel, unhaltbar für jeden Torwart, zum 1:1-Ausgleich. Zwei Minuten später konnten die Bischofsheimerinnen einen von Nina Ruckriegel getretenen Freistoß mit Müh und Not zur Ecke klären. Diese nutzte Ju Neumeier zum Torschuss, der jedoch von einer Gegenspielerin abprallte. In der 30. Minute konnte Anne Engler einen gegnerischen Torschuss gut abfangen. Nur eine Minute später überrannte Eva-Maria Deutsch die Post-Abwehr und schoss – zum Glück für den Gast – knapp über das Tor. Zwei Minuten später kam Nadin Eichhorn zu einer guten Gelegenheit aus dem linken Halbfeld.

Anschließend wurde Nina Ruckriegel gut von Ines Rudel bedient und verwertete den Pass überlegt in die linke untere Ecke zur viel umjubelten 2:1-Führung. Nur selten hatte der Post SV bislang in dieser Saison geführt und wollte diese Führung nun bis in die Pause tragen. Bischofsheim drängte nun jedoch auf den Ausgleich und kam in der 36. Minute zu einer Ecke, die jedoch von Anne Engler geklärt werden konnte. Eine Minute später bekamen die Gastgeberinnen einen Freistoß von halblinker Position zugesprochen, den die Schützin in die Mauer schoss. Post versäumte es, den abgeprallten Ball zu klären oder zu behaupten und so war es Eva-Maria Deutsch, die den Ball annehmen und sich zurechtlegen konnte und ihn mit einem sehenswerten Schuss aus rund 20m ins rechte obere Eck zum Ausgleich versenkte.

Eine Ecke von Julia Harder in der 40. Minute konnte von der gegnerischen Abwehr geklärt werden.

 

Nach der Pause war für beide Mannschaften alles offen. Post-Trainerin Danja Hofmann sprach in ihrer Halbzeitansprache von einem „verrückten Spiel, das auch 5:5 ausgehen kann“.

Bereits die erste richtige Aktion der Bischofsheimerinnen brachte diese jedoch in Führung, als diese einen Hand-Elfmeter zugesprochen bekamen und zur 3:2-Führung verwandelten. Danach plätscherte das Spiel vor sich hin. Außer eher ungefährlichen Standards geschah nicht mehr viel. In der 80. Minute wurde schließlich ein Freistoß von Bischofsheim zum Endstand von 4:2 verwandelt.

Entsprechend schlecht fiel die Stimmung beim Post SV nach dem Spiel und auf der langen Heimfahrt aus. Die wenigen eigenen hochprozentigen Chancen müssen effizienter genutzt werden.

 

Hinweis: Die Aufstellung der gegnerischen Mannschaft wurde nicht in BfV eingetragen. Somit konnten die Bischofsheimerinnen nicht namentlich erwähnt werden.