Spielbericht

Post SV Nürnberg I – SpVgg Oberfranken Bayreuth
0 : 1

04. Oktober 2015
Anstoß: 15:00 Uhr

Zum 3. Heimspiel der Saison empfing der Post SV Nürnberg die Frauen der SpVgg Oberfranken Bayreuth.

Das witterungsbedingt auf dem Kunstrasen ausgetragene Spiel begann auf beiden Seiten temporeich. Bereits in den ersten Minuten konnten die zahlreichen – meist Bayreuther – Zuschauer sehenswerte Tormöglichkeiten bestaunen. Zunächst prallte ein Schuss von Ines Rudel aus 30 Metern an die Querlatte des gelb-schwarzen Gehäuses, kurz darauf zischte ein ebenso großartiger Weitschuss einer Bayreuther Mittelfeldakteurin knapp am Lattenkreuz des Postler Tores vorbei. Weitere zahlreiche Torabschlüsse auf beiden Seiten waren als eher harmlos einzustufen. Mehr Spielanteile erarbeiteten sich in der ersten Halbzeit die Gäste, nicht zuletzt aufgrund mangelnder Präsenz und Aggressivität der in rot spielenden Postlerinnen, durch schnelles Kombinationsspiel im Mittelfeld. Die letzten Spielzüge bis vor das Tor von Anne Engler konnten jedoch unterbunden bzw. geklärt werden. Vorstöße der schnellen Außenstürmerinnen der Heimelf verpufften oftmals durch zu inkonsequente Abschlüsse oder ungenaue „letzte Pässe“.

Nach dem Seitenwechsel gehörte die erste Aktion den Gastgeberinnen, als Nicole März sich über außen durchsetzte, beim Schuss allerdings genau die Torhüterin anvisierte. Nach einem Missverständnis tauchten die Oberfranken einmal mehr im PSV-Strafraum auf und konnten nur durch Foulspiel gestoppt werden. Den darauffolgenden Strafstoß verwandelten die SpVgg souverän zur 1:0 Führung. In den folgenden Minuten drückten die Gäste, ähnlich wie in der Anfangsphase der Partie, erneut nach vorne und brachten die vom Rückstand sichtlich betroffene Heimelf in Bedrängnis. Gut eine viertel Stunde nach Wiederanpfiff befreiten sich die Roten aus der Defensive und traten lauffreudiger und williger auf und spielten sich so immer wieder Richtung Bayreuther Tor. Die Nürnbergerinnen drückten nun auf den Ausgleich und waren in allen Belangen präsenter als noch in der ersten Stunde des Spiels. Jedoch wurden sämtliche Torchancen ausgelassen.

Erst in der Schlussphase aufzuwachen und anfangen zu kämpfen, reicht nicht für einen Sieg. Das bekamen die Mädels nun erneut zu spüren. Für die nächsten Wochen gilt es daran zu arbeiten und künftig von Anfang an im Spiel zu sein, um den drohenden Abstiegskampf zu entkommen. Daher gehen die 3 Punkte völlig verdient nach Oberfranken.