Spielbericht

Post SV Nürnberg I – SpVgg Greuther Fürth II
0 : 1

26. April 2015
Anstoß: 15:00 Uhr

Am Sonntag, den 26.04.2015 standen sich der Post SV Nürnberg und die zweite Garnitur der SpVgg Greuther Fürth am Sportpark Ebensee gegenüber.
 
In einem über weite Strecken zerfahrenen Spiel dominierte der Post SV Nürnberg zu Beginn die Partie und kam das erste Mal in der 15. min gefährlich vor’s Tor von Janina Leipold. Nach einer tollen Kombination zwischen Laura Pollack und Nina Ruckriegel kam Nadin Eichhorn im Strafraum frei zum Schuss. Setzte das Leder allerdings über das Tor. In der Folge fehlte der Heimmannschaft bei vielen Aktionen die Durchschlagskraft. Zu oft blieb der letzte Pass in der dicht gestaffelten Fürther Abwehr hängen. Die Gäste versuchten nach Ballgewinn immer wieder schnell umzuschalten. Jedoch stand die Abwehr der Nürnbergerinnen mindestens genauso sicher. Die über weite Teile der ersten Hälfte beschäftigungslose Torhüterin Anja Sander musste in der 45. min das erste Mal eingreifen, als Nadine Perlwitz alleine auf sie zulief. Jedoch konnte sie die Situation souverän entschärfen.
 
Zu Beginn der zweiten Hälfte zeigte sich ein ähnliches Bild wie in den vergangenen Partien. Post ließ sich etwas den Schneid abkaufen und verlor die entscheidenden Zweikämpfe. Hinzu kam noch, dass die Ungenauigkeiten im Passspiel der roten deutlich zunahmen. So kam es wie es kommen musste. Die eingewechselte Carina Nastvogel wurde in der 50. min im Strafraum durch Sarah Enßlin gestoppt. Der Schiedsrichter zeigte auf den Elfmeterpunkt. Eine umstrittene Entscheidung. Francesca Hau verwandelte souverän zum 0:1. In der Folge war die Heimelf um Struktur bemüht, fand aber kein probates Mittel. Stattdessen kamen die Gäste nach 65 Minuten nochmal zu einer guten Torchance. Nach Ballverlust im Mittelfeld durch Ines Rudel musste – die an diesem Tag überragende – Anja Sander erneut eingreifen und in höchster Not retten. Dennoch wollte sich die Heimelf hier nicht geschlagen geben. Nina Ruckriegel setzte sich auf der rechten Seite durch und passte auf die freistehende Nadin Eichhorn, die allerdings den Ball nicht richtig traf (73. min). Zum Ende hin folgte nochmal ein Aufreger. Nach einem Eckball köpfte Eichhorn den Ball ins Fürther Gehäuse. Doch zum Entsetzen der Postler wurde diese Aktion in der 87 min. vom – ansonsten guten – Schiedsrichter Robert Merker wegen angeblichen Foulspiels an Leipold abgepfiffen.
 
So blieb es am Ende bei einem verdienten, wenn auch glücklichen 0:1.