Spielbericht

TSV Brand – Post SV Nürnberg I
0 : 1

22. November 2014
Anstoß: 16:00 Uhr

Zum letzten Spiel in diesem Jahr empfing der TSV Brand am 11. Spieltag den Tabellenführer Post SV Nürnberg zum Prestigeduell.

 

Die Gäste beginnen die kampfbetont erwartete Partie druckvoll und kamen so in den ersten Minuten zu einigen Torchancen. Bereits in der 3. Minute scheiterte Mittelfeldakteurin Clara Bader an der TSV-Keeperin. Kurze Zeit darauf musste der Schiedsrichter erstmals mit einer Verwarnung durchgreifen. PSV-Stürmerin Nina Ruckriegel ging etwas zu motiviert an der gegnerischen Grundlinie zu Werke (10. Minute). Wie erwartet spielte sich das Geschehen hauptsächlich im Mittelfeld ab. Der Post SV tat sich gegen aggressive aber faire Gastgeberinnen schwer, das eigene Spiel aufzuziehen und zwingend vors Tor zu kommen. Mitte der ersten Halbzeit sagt der Tabellenführer dann einfach danke! Die hellwache Clara Bader riecht den Braten quasi. Sie spritzt in einen verunglückten Abstoß der TSV-Keeperin, läuft alleine aufs Tor zu und vollendet – passend zur Temperatur – eiskalt zum 1:0 für Post (20. Minute). In der Folge drückte der TSV Brand mehr auf das Tor von Anja Sander und kam immer wieder mit gefährlichen Vorstößen Richtung PSV-Sechzehner, ehe die Nürnberger Defensive klären konnte. In der 23. Minute kam die Brander Stürmerin aus aussichtsreicher Position zum Abschluss, schoss allerdings knapp über das Tor. Nach knapp einer halben Stunde erspielten sich die Gäste ihre erste Torchance nach feinem Kurzpassspiel aus dem Mittelfeld. Nina Ruckriegel lässt ihrer Gegenspielerin durch eine herrliche Bewegung keine Chance und zieht blitzschnell aus der Drehung ab. Den Torschrei schon auf den Lippen verfehlt der satte Schuss nur um Zentimeter das lange Eck (29. Minute). Anschließend kam der TSV einige Male mit Eckbällen vor das Gästetor. Doch der Abwehrverbund um die erneut souveränen Innenverteidigerinnen Stefanie Fröhlich und Sarah Enßlin klärte die Situationen und ließ nichts anbrennen.

Nach der Halbzeitpause gewann der TSV Brand immer mehr an Dominanz und wirkte spielfreudiger.  Der Post SV gab zu viele Bälle zu schnell her. Zwingende Torchancen aus dem Spiel  konnten sich die Gastgeberinnen trotzdem nicht erarbeiten. Gefahr drohte in der Schlussviertelstunde vor allem durch Standards. Und der Tabellenführer versäumte es, einen Konter zum vorentscheidenden 2:0 einzunetzen. So geriet die Nürnberger Hintermannschaft stark unter Druck. Dank einer geschlossenen Teamleistung blieb es beim 1:0.

 

Durch diesen etwas glücklichen aber nicht unverdienten Sieg verteidigten die Mädels vom Ebensee  ihre Tabellenführung  und konnten sich über die Herbstmeisterschaft freuen.

Mit nur zwei Pflichtspielniederlagen beendet das Team von Cornelia Beyer und Danja Hofmann ein sportlich überragendes Jahr 2014 als Herbstmeister der BOL.