Spielbericht

Post SV Nürnberg I – FC Ezelsdorf
5 : 0

19. Oktober 2014
Anstoß: 15:00 Uhr

Am Sonntag, den 19.10.2014 standen sich am A-Platz der Tabellenführer Post SV Nürnberg und der Tabellendritte FC Ezelsdorf im Sportpark am Ebensee gegenüber.

 

Bei bestem Wetter erwischten die Gastgeber in rot den besseren Start. In der zweiten Minute setzte sich Juliana Adler bis in den Strafraum durch und spielte zurück auf Nina Ruckriegel, die aus kürzester Distanz an der Torhüterin scheiterte. Nach dieser Großchance gestaltete sich das Spiel dann aber zunehmend ausgeglichen und spielte sich hauptsächlich im Mittelfeld ab. Wobei die Gäste in grün aggressiver und entschlossener zu Werke gingen. So dauerte es bis zur 25. Minute bis es wieder zu einer nennenswerten Aktion kam. Ein schnell ausgeführter Freistoß von Ines Rudel ermöglichte Nadin Eichhorn den Alleingang auf Torhüterin Yvonne Kapp. Der Abschluss landete allerdings genau in den Armen der Ezelsdorferin. Allerdings blieben auch die Gäste gefährlich, die sich 4 Minuten später mit einem Weitschuss versuchten, der knapp über das Tor strich. In der 35. Minute startete dann die stets gefährliche Nina Ruckriegel einen Alleingang von der Mittellinie, um dann clever an der Torhüterin vorbei zur 1:0 Führung einzuschieben. Kurz vor der Pause hatten die Nürnbergerinnen noch die Chance die Führung auszubauen, als Nadin Eichhorn sich schön auf der rechten Seite durchsetzte, aber keinen Abnehmer in der Mitte fand.

 

Für die 2. Halbzeit hatten sich die Postler vorgenommen, besser dagegen zu halten und die Chancen konsequenter zu nutzen. In der 49. Minute wurde dies mustergültig umgesetzt. Ein überragender Pass von Nina Ruckriegel konnte von der pfeilschnellen Clara Bader mitgenommen werden und an der Torhüterin vorbei ins Tor eingenetzt werden. Danach spielte fast nur noch das Team vom Ebensee. Yvonne Kapp war bei einem Klärungsversuch weit aus dem Tor geeilt, das erkannte Juliana Adler und schoss aus 25m auf das leere Tor an den Pfosten. Stefanie Werner schaltete schneller als die Ezelsdorfer Abwehr und verwandelte den Abpraller zum 3:0. Allerdings hätte das Tor aufgrund der Abseitsstellung von Werner nicht zählen dürfen. Vier Minuten darauf wurde es im Nürnberger Strafraum nochmal gefährlich, als eine Hereingabe der Gäste knapp das Tor verpasste. Die rausgelaufene Torhüterin Anja Sander hatte sich dabei leicht verletzt. Kurze Zeit später war sie aber bei einem 30m Schuss wieder sicher zur Stelle. Eine Viertelstunde vor Schluss konnte sich Clara Bader auf der linken Seite durchsetzen und erhöhte auf 4:0. Den Schlusspunkt setzte dann Juliana Adler nach schöner Vorarbeit von Sabine Rudolph, als sie aus 11 Metern das 5:0 markierte.

 

Nach relativ ausgeglichener erster Halbzeit, steigerte sich der Post SV Nürnberg im zweiten Abschnitt deutlich und erlangte somit einen – auch in dieser Höhe – verdienten Heimsieg.