Spielbericht

FSV Großenseebach – Post SV Nürnberg I
2 : 2

05. April 2014
Anstoß: 15:00 Uhr

Am vergangenen Samstagnachmittag pfiff Schiedsrichter Alexander Hitschfel bei optimalen Wetterbedingungen das Spiel des bis dato Tabellen Ersten, dem FSV Großenseebach, gegen das Schlusslicht der Liga, den Post SV Nürnberg, an. Zu erwarten war ein Match, das von Kampfgeist und einer gesunden Aggressivität geprägt sein würde.

 

Obwohl die Postlerinnen von Anfang an versuchten, Pressing zu spielen, um so ihre Gegnerinnen in die eigene Hälfte zu drücken, gelang es dem Gastgeber doch bereits in der 5. Minute, einen Freistoß aus ca. 20 Metern über eine Zwischenstation zu verwandeln. Im Gegenzug dazu hatten die Spielerinnen vom Ebensee wenig später ebenfalls durch eine Standardsituation die Chance auf den Ausgleich. Jedoch traf der Schuss von Nina Ruckriegel nur den rechten Pfosten. In der Folge blieb Post die gefährlichere Mannschaft, wohingegen der FSV immer wieder Nadelstiche mit hohen Bällen auf seine Stürmerinnen setzte. In der 26. Spielminute waren es dann nur noch Zentimeter, die die Gäste vom Ausgleich trennten, nachdem die Spielführerin Ines Rudel einen Freistoß aus ca. 25 Metern nur knapp neben die linke Gambel setzte. In der darauffolgenden Viertelstunde gab es jeweils für eine Spielerin der Roten und der Schwarzen den gelben Karton – symbolhaft für die hitzige Partie. Kurze Zeit später ertönte auch schon der Pausenpfiff.

 

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte zeigten die Postlerinnen, dass sie nicht ohne Punkte vom Platz gehen wollten und erarbeiteten sich in den ersten 20 Minuten mehrere brandgefährliche Großchancen. Jedoch wurde entweder bei der Hereingabe der Ball in der Mitte verpasst oder man scheiterte am Duell mit dem gegnerischen Keeper. Ca. 5 Minuten nach ihrer Einwechslung war es dann Sandra Skerwiderski, die aus 16 Metern abzog und die Kulle flach ins linke Eck der FSVlerinnen bugsierte. Das hart erarbeitete Remis gab den Gästen nun das nötige Fünkchen Selbstvertrauen, um die Tabellenführerinnen stark unter Druck zu setzen. Nach vielen weiteren Chancen der Roten konnte man in der letzten Phase des Spiels immer stärker das spielerische und konditionelle Nachlassen der Seebacherinnen beobachten. Von ihrer Seite kamen nur noch selten Vorstöße auf das Tor von Julia Fuchs. In der 80. Minute dann, war es dem überragenden Alleingang von Juliana Adler ab der Mittellinie zu verdanken, dass die Mannschaft um Conny Beyer und Danja Hofmann in Führung ging. Die FSVlerinnen reagierten hierauf jedoch blitzschnell mit einem Konter, dem die Hintermannschaft der Postlerinnen nach einem unglücklich abgefälschten Ball der eigenen Spielerin nicht Stand halten konnte. Bis zum Schlusspfiff versuchten beide Seiten noch auf’s Äußerste die Führung an sich zu reißen, jedoch wirkte das Spiel dadurch zum Ende hin etwas zerfahren und hektisch. Letztlich konnte aber keines der beiden Teams die vollen drei Punkte einkassieren.

 

Den Post-Frauen gelang es zwar nicht mit einem Sieg aus der Partie zu gehen und so ein Ausrufezeichen in der Liga zu setzen, jedoch zeigten sie mit dem Unentschieden, dass sie sich noch lange nicht geschlagen geben. Am Sonntag heißen sie deshalb den FV Dittenheim auf dem heimischen Kunstrasen willkommen, um dieses Versäumnis POSTWENDEND nachzuholen. 😉