Spielbericht

TSV Falkenheim Nürnberg – Post SV Nürnberg II
1 : 2

23. September 2012
Anstoß: 17:00 Uhr

Der Post SV II konnte selbst durch einen starken TSV Falkenheim nicht gestoppt werden

Eins war klar. Nach dem Spiel sollte eine Mannschaft seine weiße Weste verlieren. Denn nach jeweils drei Spielen standen beide Teams ohne Punktverlust an der Spitze der Tabelle.

Die Bezirksligapartie begann sehr schwungvoll und die Hausherrinnen hatten eindeutig den besseren Start. Bereits nach fünf Minuten musste Sander im Tor des Post SV einen Distanzschuss parieren. Nur ein paar Minuten später entschärfte ein Fuß den nächsten Torversuch zur Ecke. Nach einem verunglückten Klärungsversuch war es dann die Nummer 23 des TSV Falkenheim die aus halbrechter Position frei auf das Tor schießen konnte und ins lange Eck unhaltbar einnetzte (17. Spielminute). Jetzt wurden die Gäste richtig nervös und produzierten Fehler am Fließband. Wieder war es die Nummer 23, die freistehend auf das Tor schießen durfte, doch diesmal scheiterte sie am Pfosten. Glück für den Post SV. Auch in den nachfolgenden Situationen hatten sie das Glück auf ihrer Seite, als Sander einen Torschuss nicht festhalten konnte und drei Falkenheimerinnen nacheinander das zum Teil leere Tor nicht trafen. Nun war es ein Konter der Gäste, der das Spiel drehen sollte. Schnell über die rechte Seite gespielt, konnte der TSV nur zur Ecke klären. Riethus brachte den Ball scharf auf den ersten Pfosten, an dem Presl lauerte und ihre Verteidigerin zum Eigentor zwang (33.Spielminute). Vom Ausgleich beflügelt erspielten sich die Gäste nun deutlich mehr Chancen und scheiterten meist nur knapp an der gut aufgelegten Torhüterin des TSV Falkenheim. Selbst als sie außerhalb vom Strafraum einen Steilpass klären musste, kam sie schnell wieder auf ihre Beine und konnte den gut platzierten Distanzschuss von Fraunholz herunterpflücken. Kurz vor der Halbzeit dann noch mal ein Schock für die Spielerinnen des Post SV Nürnberg. Handwerger verlor nach einem Kopfballduell das Gleichgewicht und prallte hart auf dem Boden auf. Zum Glück stand sie aber wenig später mit einem Lächeln im Gesicht wieder auf.
Nach dem Seitenwechsel kamen diesmal die Gäste besser ins Spiel. Doch erstmal brachten die Torchancen nichts ein. Als die Falkenheimerinnen verletzungsbedingt in Unterzahl waren, spielten die Post-Mädels den entscheidenden Angriff der Partie. Seiffert kam in der 53. Minute auf der linken Seite frei zum Schuss und der immer länger werdende Ball drehte sich um die TSV-Torhüterin ins lange Eck zum 2:1-Führungstreffer. Nun machten die Gastgeberinnen mehr Druck, scheiterten aber überwiegend im gut gestaffelten Mittelfeld des Post SV. Einmal kamen sie aber über die linke Seite durch, doch Sander konnte mit einem tollen Reflex klären. In den letzten zwanzig Minuten erhöhte die Heim-Elf nochmal das Risiko und warf alles nach Vorne, was zu einigen Konterchancen für den Post SV führte. Diese wurden aber allesamt vergeben. Es sollte noch eine letzte spektakuläre Situation in der letzten Spielminute geben. Beßler gewann einen umstrittenen Zweikampf im eigenen Strafraum gegen die Falkenheimer Stürmerin, woraufhin der Schiedsrichter auf den Elfmeter-Punkt zeigte. Nachdem sich keiner traute den Strafstoß auszuführen, erbarmte sich die TSV-Keeperin. Doch auch wie schon in der ersten Halbzeit, waren die Mädels des Post SV an diesem Tag mit Glück gesegnet und der Elfmeter wurde kraftvoll über das Tor geschossen. In den letzten Minuten ließen die Gäste nichts mehr anbrennen und entführten mit dem 2:1 Sieg drei Punkte aus der Germersheimer Straße.