Spielbericht

FC Bayern München II – Post SV Nürnberg I
4 : 1

17. April 2005
Anstoß: 00:00 Uhr

Tore: Edwards (ET), Baumgart

Das Spiel begann aufgrund der verspäteten Ankunft der Nürnbergerinnen mit zehnminütiger Verspätung.

Wir hatten uns vorgenommen, den Gegner gleich zu attackieren, ihn in seiner eigenen Hälfte einzuschnüren. Das gelang uns in diesem Spiel von Anfang an sehr gut. Schon gleich in der ersten Minute kamen wir zu einer Großchance, die Torhüterin reagierte hervorragend. Über den rechten Flügel lief unser Angriffsspiel, in der 18. Minute setzte sich Susanne Petsch am Flügel durch, brachte den Ball scharf vor das Tor, die gegnerische Verteidigerin wollte mit dem Kopf vor Daniela Leonbacher klären und köpfte ins eigene Tor.
Jetzt war der Bann gebrochen, wir erspielten uns die ein oder andere Chance, jedoch entschärfte die gute Torfrau der Nürnbergerinnen diese oder wir scheiterten an unserem eigenen Unvermögen.
Nachdem in der 24. Minute Katharina Würmseer elfmeterreif in die Zange genommen wurde, blieb der Pfiff des Unparteiischen aus, wir erfassten die Situation blitzschnell – ein Pass in die Tiefe – Veronika Hesse schob den Ball in der 25. Minute an der Torfrau vorbei ins Tor.
Kurz darauf hatte Vroni wieder eine Riesenchance, sie tauchte wiederum allein vor dem Tor auf, der Ball strich jedoch knapp am Tor vorbei. In der 36. Minute spielte sich Vroni am linken Flügel mit einer wunderbaren Einzelaktion durch und schloss diese überlegt zum 3:0 ab.
Unsere neuformierte Abwehr hatte bis dahin zwei brenzlige Situationen zu überstehen, einmal reagierte unsere Torfrau Steffi Kuljevan-Heck gut, das andere mal strich der Ball knapp am Tor vorbei.
In der 45. Minute wurde die aggressive und kompromisslose Spielweise der Nürnbergerinnen belohnt, nach einem Stellungsfehler in der Abwehr verkürzten die "Postler" auf 1:3.

Nach der Halbzeit war es dann ein hektisches Spiel mit einigen Nickligkeiten, es wollte uns das entscheidende Tor nicht gelingen. Bis zur 70. Minute mussten die Zuschauer und die Verantwortlichen ausharren, da vollendete Daniela Leonbacher zum letztendlich verdienten 4:1.

Nach dem in der letzten Woche verlorenen Spiel in Memmingen war das die richtige Antwort im Kampf um die Meisterschaft. Nun gilt es am Mittwoch das Nachholspiel bei den wiedererstarkten Augsburgerinnen (Schwaben) zu gewinnen.
Ein besonderes Lob geht noch an Veronika Huber und Nathalie Hoare, die in ihrem ersten Spiel in der zweiten Mannschaft ihre Sache sehr souverän gemacht haben. Vroni, die die gesamte zweite Halbzeit überzeugend und kompromisslos in der Abwehr agierte und Nathi, die auf der rechten Seite die letzten zwanzig Minuten noch einmal Betrieb machte.

Verfasst Katja Wittfoth (FC Bayern München)