Spielbericht

TSV Schwaben Augsburg – Post SV Nürnberg I
1 : 3

06. November 2004
Anstoß: 00:00 Uhr

Die Gäste aus Nürnberg begannen sehr druckvoll und hatten bereits nach 2 Spielminuten die erste Chance, als Ina Reihl sich auf links durchsetzte und in die Mitte zu Bettina Wendel spielte, deren Direktabnahme die Augsburger Torhüterin aber entschärfen konnte. In der 5. Min. landete ein Eckball bei der am langen Pfosten wartenden Sandra Hartmann, aber ihr Schuss ging knapp über das Gehäuse der Gastgeber, von den bis dahin noch nicht viel zu sehen war. Post hatte Spiel und Gegner im Griff und ging nach 12 Min. verdient in Führung. Anita Schmidpeter drückte den Ball, nach Vorarbeit von Ina Reihl, mit der Pieke aus kurzer Distanz über die Linie. Nur 2 Minuten hatten die Gäste Glück, dass Claudia Ledinek im Post-Tor so gut reagierte und den Schuss einer Augsburger Stürmerin noch zur Ecke abwehren konnte. In der 38. Min. wurde Bettina Wendel im Strafraum gefoult und den fälligen Strafstoß verwandelte Anita Schmidpeter zum 2:0 Pausenstand.

In der 2. Halbzeit brachten beide Mannschaft nicht viel konstruktive zustande und so war ein Hund, der in der 65. Min. auf das Spielfeld trabte der vorläufige Höhepunkt. Erst nach den Auswechslungen auf Post-Seite wurde das Spiel wieder etwas belebter. Chrissy Dumsky war alleine aufs Tor zugelaufen, hatte auf Ina Reihl abgespielt, die jedoch nur den Pfosten traf. In der 82. Min. dann viel Glück für die Gäste aus Nürnberg, die in dieser Phase des Spiels fast um den Anschlusstreffer bettelten. Claudia Ledinek hatte einen Schuss der Augsburger Offensive vor die Füße einer einschussbereiten Stürmerin abgewehrt, aber diese verfehlte das leere Tor. Nur 5 Min später schafften es die Post-Damen doch noch einen vernünftigen Angriff zu setzen und erzielten das 3:0. Sabine Fischer hatte sich im Mittelfeld durchgesetzt, auf Nicole Meiler gespielt, die alleine aufs Tor zulief, mit ihrem Schuss an der Torhüterin scheiterte und der abgewehrte Ball landete genau vor den Füßen von Chrissy Dumsky, die aus 16-Metern eiskalt vollstreckte.
Augsburg konnte eine Minute vor Schluss noch auf 1:3 verkürzen, als nach einem Freistoß die gesamte Post-Abwehr im Tiefschlaf war und eine Stürmerin aus kurzer Distanz einschieben konnte.