Post SV Nürnberg – TSV Lonnerstadt

Post SV Nürnberg – TSV Lonnerstadt
4:3

18. November 2018
Anstoß: 15:00 Uhr

Zum Abschluss der BOL-Hinrunde standen sich am Ebensee der Post SV Nürnberg und der TSV Lonnerstadt zum Nachholspiel gegenüber. Obgleich Tabellenschlusslicht, legten die Gäste einen druckvollen Start hin und konnten schon in Minute 3 den ersten Torerfolg erzielen. Einem Abstoß des Post SV durch die Mitte folgte ein Ballverlust, der mit einem zielgenauen Fernschuss aus knapp 25 Metern ins Gehäuse des Heimteams bestraft wurde. Die Nürnbergerinnen zeigten sich davon jedoch nicht lange beeindruckt und bliesen bereits drei Zeigerumdrehungen später zum Gegenangriff: Mit einer Körpertäuschung setzte sich die pfeilschnelle Nina Ruckriegel nach maßgenauem Zuspiel von Sarah Enßlin an der Seitenlinie gut durch, ihre Flanke konnte gerade noch ins Toraus abgeblockt werden. Die anschließende Ecke zirkelte schließlich Julia Harder gefährlich in den Fünfmeterraum, wo Sarah Enßlin nur noch zum 1:1 Ausgleich einzuköpfen brauchte. Nun war der Post SV am Drücker: In der 10. Spielminute verlängerte Margaux Verheecke in der Mitte einen Ball schön per Kopf auf die außen mitgelaufene Nina Ruckriegel, deren abgeblockte Flanke wiederum bei Julia Harder landete, deren Abschluss am Ende etwas zu zentral aufs Tor der Lonnerstädter kam. Nur zwei Minuten später hatten Zuschauer wie Spielerinnen dann ein Déjà-vu: Ein erneut von Nina Ruckriegel herausgeholter und von Julia Harder getretener Eckball fand zum zweiten Mal eine dankbare Abnehmerin in Sarah Enßlin, die zum 2:1 einnetzte. Zum Abschluss dieser munteren ersten Viertelstunde der Partie brachte Nadin Sander von rechts eine weite Flanke auf die freistehende Nina Ruckriegel, die aber nur das Außennetz traf.

Wiederum eine Standardsituation, dieses Mal für den TSV, brachte die nächste Torraumszene ein. In der 23. Spielminute hatte das Heimteam einen gegnerischen Eckball eigentlich schon sicher in den eigenen Reihen, agierte dann jedoch zu hektisch und verlor den Ball, was die Gäste dankend annahmen und diesen von der linken Sechszehnerkante ins kurze Eck zum 2:2 schlenzten. In Minute 35 spielten die Lonnerstädter ihre Nummer #12 schön frei, ihr Abschluss war für Anne Engler im Tor des Post SV jedoch sichere Beute. Fünf Zeigerumdrehungen später durfte dann Nadin Sander bei ihrem Abschlussspiel vor der verdienten Fußballrente noch einen sehenswerten Assist beisteuern: Nachdem sie einen langen Ball erlaufen hatte, brachte sie die Flanke gefährlich in den Strafraum, wo die mitgesprintete Margaux Verheecke überlegt zum 3:2 ins kurze Eck abschloss. Eine weitere traumhaft getretene Ecke von Julia Harder bzw. der anschließende Kopfball von Viola Schmidt konnte von den Gästen gerade noch auf der Torlinie geklärt werden. Der Post SV wähnte sich in der 45. Spielminute bereits beim Halbzeittee und ließ eine Spielerin des TSV völlig unbedrängt aufs Tor zulaufen und mit dem Pausenpfiff zum 3:3 Ausgleich einschieben.

Nach dieser torreichen ersten Halbzeit sollten die zweiten 45 Minuten etwas ruhiger werden, das Team vom Ebensee hatte den TSV nun besser im Griff und ließ das Spiel zumeist in der gegnerischen Hälfte stattfinden. Nichtsdestotrotz wollte man schnell wieder in Führung gehen, was in Minute 53 auch gelang: Ein weit getretener Freistoß von Viola Schmidt landete abgefälscht bei Nina Ruckriegel, die den Ball per Direktannahme zum 4:3 in die Masche jagte. In den Folgeminuten kam der Post SV zwar einige weitere Male in die Gefahrenzone, der Ball kam jedoch nicht entscheidend aufs Tor. Die wenigen Gelegenheiten, die man den Gästen ließ, waren dennoch nicht zu unterschätzen, scheiterten letztendlich aber an der Ungenauigkeit bei den Abschlüssen, die entweder in den Armen von Anne Engler oder aber neben dem Tor landeten. So blieb es letztendlich beim Spielstand von 4:3, womit die Nürnbergerinnen eine durchwachsene Hinrunde versöhnlich mit einem Sieg abschließen konnten. Nun gilt es, über die Winterpause zu regenerieren, die Tanks wieder zu füllen und mit neuem Mut und genesenen Spielerinnen auch 2019 wieder auf Punktejagd zu gehen.

DJK Nürnberg-Eibach – Post SV Nürnberg

DJK Nürnberg-Eibach - Post SV Nürnberg
1:0

11. November 2018
Anstoß: 10:30 Uhr

Früh am Morgen, nasskaltes Novemberwetter und ein matschiges Spielfeld: So lauteten die Rahmenbedingungen des Spiels der DJK Nürnberg-Eibach gegen den Post SV am letzten BOL-Spieltag der Hinrunde. Nichtsdestotrotz gingen die Gäste wach ins Spiel und kamen bereits in Minute zwei zur ersten aussichtsreichen Gelegenheit, als Celine Hartmann einen von Viola Schmidt schön getretenen Eckball gefährlich aufs Tor brachte, die Keeperin jedoch parierte. Die beiden Eckstöße wenig später auf der Gegenseite brachte hingegen nichts ein. In der 15. Spielminute brachte aber eine ebensolche Standardaktion Aufregung ins Spiel: Ein Torschuss der DJK im Anschluss an eine Ecke konnte in Gemeinschaftsarbeit von Greta Balser und Viola Schmidt in letzter Sekunde von der Torlinie gekratzt werden. Das Spielchen ging munter weiter: Nur vier Zeigerumdrehungen später kämpfte sich Nina Ruckriegel stark auf links bis zur Grundlinie durch, den punktgenau hereingelegten Ball setzte Mona Bieberich nur knapp neben das Tor. In Minute 26 war es die Passgeberin selbst, die eine Flanke nur wenige Zentimeter über die Latte schoss. Eigentlich das dominierende Team ließ der Post SV dem Gegner in der 30. Spielminute zu viel Platz und fing sich das Gegentor zum 1:0, als die Nummer 10 der DJK nach einem schönen Spielzug alleine auf Anne Engler zulief und eiskalt versenkte. Bis zur Halbzeitpause ergab sich noch die ein oder andere Gelegenheit für die Gäste, etwas Zwingendes war jedoch nicht dabei.

In den zweiten 45 Minuten wurde das Spiel merklich ruppiger mit einigen körperbetonten Zweikämpfen, drei Gelbe Karten für das Heimteam innerhalb von fünf Minuten sowie eine für den Post SV sprechen für sich. In diese Phase fielen aber auch einige hochkarätige Chancen zum Ausgleich: Zunächst war es Celine Hartmann, die alleine auf den Torwart zulaufend Nerven zeigte, dann Nadin Sander mit einem sehenswerten Volleyschuss ohne Torerfolg sowie Freddy Unruh mit einem Freistoß knapp neben den linken Pfosten. Das Gehäuse der Heimmannschaft erwies sich eigentlich unter Dauerbeschuss, allein an der letzten Konsequenz und Zielgenauigkeit fehlte es den Gästen. So hätte das Match wohl noch ewig weitergehen können, das Ausgleichstor wollte und sollte nicht fallen. Entsprechend enttäuscht war aufseiten des Post SV nach Abpfiff, hatte man doch wie in der Vorwoche einem Team aus dem oberen Tabellendrittel mindestens Paroli geboten und ging doch wieder ohne Punkte aus dem Spiel. Nun gilt es, im Nachholspiel gegen das Tabellenschlusslicht TSV Lonnerstadt am kommenden Wochenende die drei Punkte einzufahren, die man die letzten Wochen hat liegen lassen.

Spielbericht: Post SV Nürnberg – SpVgg Greuther Fürth II

Post SV Nürnberg – SpVgg Greuther Fürth II
1:2

04. November 2018
Anstoß: 15:00 Uhr

Mit Blick auf die früh einbrechende Dunkelheit wurde die Partie zwischen dem Post SV und der Reserve der SpVgg Greuther Fürth auf dem Kunstrasen am Ebensee ausgetragen. Der Gast begann druckvoll und kam in Minute drei das erste Mal vors gegnerische Tor, der wenig platzierte Abschluss war für Torfrau Anne Engler jedoch leichte Beute. Auch einen Fürther Schuss von halbrechts drei Minuten später lenkte sie souverän übers Tor. Die erste nennenswerte Torraumszene aufseiten des Heimteams folgte in der 9. Spielminute, als Berfin Gün eine Flanke per Direktabnahme knapp über das Tor jagte. In der Folgeminute war der Post SV dann Opfer einer krassen Fehlentscheidung vom Schiedsrichter, die nicht die einzige an diesem Tag bleiben sollte: Den Führungstreffer zum 0:1 konnten die Kleeblätter nur erzielen, weil gleich drei Spielerinnen im nicht geahndeten Abseits standen. Trotz dieser Ungerechtigkeit ließen die Nürnbergerinnen die Köpfe nicht hängen und kamen ihrerseits zu weiteren Torgelegenheiten. In der 15. Spielminute ging der Nachschuss, nach einer zu kurz geklärten Ecke, nur knapp drüber. Zwei Zeigerumdrehungen später setzte Nadja Fröhlich einen von Freddy Unruh weit getretenen Freistoß artistisch mit dem Knie wenige Zentimeter neben das Tor. Auf der Gegenseite ergab sich in der 23. Spielminute eine aussichtsreiche Gelegenheit für Nadja Kulaga, die diese vom rechten Sechszehnereck bedient freistehend vor Anne Engler leichtfertig vergab. Im Gegenzug wieder am anderen Strafraum ging ein strammer Schuss von Nadja Fröhlich nur knapp am linken Pfosten vorbei. Der Freistoß zehn Minuten später nach starker Balleroberung durch und gelbwürdigem Foul an Freddy Unruh scheiterte hingegen bereits an der Mauer. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause.

Die erste nennenswerte Aktion in den zweiten 45 Minuten ging aufs Konto der Fürtherinnen, jedoch landete der Schuss aus spitzem Winkel nur am Außenpfosten. Etwa zehn Minuten nach Wiederanpfiff schossen sie zwei Fürtherinnen im eigenen Strafraum gegenseitig ab, woraufhin der Ball Berfin Gün vor die Füße fiel, jedoch nach einem Moment des Zögerns gerade noch geblockt werden konnte. Dem Spielverlauf nicht wirklich entsprechend, konnte Greuther In der 64. Spielminute nachlegen: Im Zentrum zu zögerlich in den Zweikampf gegangen, durfte das Heimteam staunend zusehen, wie sich ein Fürther Schuss aus etwa 30 Metern Entfernung schön unter die Latte senkte und zum 0:2 einschlug. Es brauchte ein paar Minuten, bis sich der Post SV davon erholte, doch dann folgte die bis dato größte Torgelegenheit: Mit einer Traumflanke bedient Nina Ruckriegel Nadin Sander am Fünfer, ihr Kopfball wurde von Janina Leipold jedoch mit einem unglaublichen Reflex pariert. In der 78. Spielminute gelang der Flankengeberin nach einem Abstauber der langersehnte und verdiente Anschlusstreffer zum 1:2. Die letzten zehn Spielminuten waren dann geprägt von körperlicher Härte der Gäste, die zeitweise ins Unsportliche kippte und am Spielfeldrand lautstark diskutiert wurde, durch die Passivität des Schiedsrichtern ja beinahe tumultartige Ausmaße annahm. Am Ergebnis konnte dies trotz aller Bemühungen von Nürnberger Seite nichts mehr ändern.

So zieht der noch immer ungeschlagene Tabellenführer vorne weiter einsam seine Kreise, während sich der Post SV trotz des aufopferungsvollen Kampfs nicht mit einem Punkt belohnen konnte. Nun gilt es, die letzten beiden Spiele der Hinrunde positiv für sich zu gestalten, um mit einem passablen Punktepolster sowie guten Gefühl in die Winterpause zu gehen.

Spielbericht: TSV Mörsdorf – Post SV Nürnberg

TSV Mörsdorf - Post SV Nürnberg
2:4

25. Oktober 2018
Anstoß: 15:00 Uhr

Den kalten Temperaturen zum Trotz machten sich die Mädels vom Post SV bereit für einen heißen Kampf um die drei Punkte beim direkten Tabellennachbarn TSV Mörsdorf. Auf dem kleinen, aber gut bespielbaren A-Platz legten die Gäste einen druckvollen Start hin und gingen bereits in der 4. Spielminute durch Freddy Unruh in Führung, die einen Pass von Margaux Verheecke mit einem Schuss wie ein Strich von außerhalb des Strafraums zum 0:1 ins Kreuzeck nagelte. Die Mörsdorferinnen brauchten ein paar Momente, um sich von dem frühen Schock zu erholen. In Minute zwölf kamen sie zum ersten Mal gefährlich vors Tor und setzten den Abschluss nur knapp neben den linken Pfosten. Davon unbeeindruckt legten die Gäste wenig später nach und zwar doppelt, beide Male durch die quirlige Nina Ruckriegel. In der 16. Spielminute umkurvte sie die gegnerische Torhüterin nach einem Schnittstellenpass von Mona Bieberich und netzte zum 0:2 ein. Acht Zeigerumdrehungen später vollstreckte sie einen Querpass von Margaux Verheecke nach einer klugen Spieleröffnung durch Greta Balser zum 0:3. Die Mörsdorferinnen hätten nun die Köpfe in den Sand stecken können, zeigten sich aber weiter kämpferisch und kamen so noch vor dem Pausenpfiff zum Anschlusstreffer. In der 41. Spielminute fand ein weit getretener Eckstoß seinen Abnehmer in Verena Klebl, die den Ball nur noch mit dem Kopf zum 1:3 über die Linie drücken musste.

In Spielhälfte zwei wollten die Nürnbergerinnen nahtlos an die ersten 45 Minuten anknüpfen und das Spiel weiterhin hauptsächlich in der gegnerischen Hälfte stattfinden lassen sowie die erarbeiteten Torchancen konsequent nutzen. Das gelang zunächst auch ganz gut und führte zum erneuten Torerfolg: In der 50. Spielminute fand Nadja Fröhlich im richtigen Moment die Lücke in der Abwehr des Heimteams und bediente mit ihrem Pass Nina Ruckriegel, die wiederum Teresa Meixner im Tor des TSV umkurvte und mit ihrem dritten Treffer das 1:4 für ihre Farben erzielte. Fürs Mörsdorf war das noch immer kein hinreichender Grund aufzugeben, im Gegenteil wurde das Heimteam zunehmend stärker, kam zehn Minuten später mit einem kraftvollen Schuss von Melissa Mederer zum 2:4 Anschlusstreffer und hielt so die Spannung weiter hoch. Die Gäste wollten sich dennoch nicht auf die Abwehr beschränken und trieben den Ball immerzu nach vorne, was ein ums andere Mal in Kontersituationen mündete, die jedoch allesamt vergeben wurden. In den letzten Spielminuten beschränkte man sich beim Post SV dann doch erfolgreich darauf, den Ball vom eigenen Tor fernzuhalten, um den Sieg nicht noch zu gefährden.

Rückblickend betrachtet sah man einen verdienten Erfolg der Nürnbergerinnen, die mit Blick auf die Tabelle und die Niederlagenserie der Vorwoche mit drei wichtigen Punkten im Gepäck die Heimreise antraten. Am nächsten Wochenende gilt es, die geschlossene Teamleistung und gute Chancenausbeute zu wiederholen, hat man doch den bislang ungeschlagenen Tabellenführer, die SpVgg Greuther Fürth, vor der Brust.

Spielbericht: Post SV Nürnberg – SG Nürnberg Fürth

Post SV Nürnberg - SG Nürnberg Fürth
3:5

21. Oktober 2018
Anstoß: 15:00 Uhr

Beim zweiten Aufeinandertreffen der beiden Nürnberger Teams in dieser Woche wird von Beginn an deutlich, dass das Ergebnis des Pokalspiels nicht in Vergessenheit geraten ist. Die SG beginnt druckvoll und so fällt bereits in der 8. Minute das 0:1 für die Gäste nach einer Flanke auf die Stürmerin. Die Postlerinnen versuchen ihrerseits, dagegen zu wirken und es ergeben sich einige Chancen. Doch gleich in der 16. Minute erhöht die nürnberger Konkurrenz auf 0:2 nach einem Abpraller aus der Mitte. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit fängt sich das Team des Post SV wieder und bricht ihrerseits des Öfteren durch die Ränge der SG. So bleibt vor allem eine Aktion von Nina Ruckriegel im Gedächtnis, die notbremsenverdächtig knapp vor dem gegnerischen 16er gestoppt wird. Nachdem die berechtigt gewesene Ahndung durch den Schiedsrichter ausbleibt, fasst sich Solveig Böhme ein Herz. Ihr Freistoß wird von der Mauer abgefälscht, verlädt die Torfrau der SG und verkürzt das Ergebnis auf 1:2. In der 43. Minute ergibt sich wieder eine Chance durch Nina Ruckriegel, doch ihr Schuss prallt genau ans Latteneck. Mit diesem knappen Rückstand verabschieden sich beide Teams in die Halbzeitpause. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff schläft die gesamte Elf der Post SVlerinnen. Der Ball wird durch eine Abwehrspielerin abgefälscht und ermöglicht der SG so den Ausbau ihrer Führung auf 1:3. Scheinbar noch vollkommen perplex fällt gleich zwei Minuten später das 1:4. Nun offenbar doch aufgerüttelt, erreicht ein Traumpass von Nadja Fröhlich Margaux Verhecke, deren Schuss an der Torfrau der SG abprallt. Nina Ruckriegel setzt nach und erzielt den Anschlusstreffer. Es häufen sich nun einige Chancen auf der Seite der Gastgeber, die jedoch alle ungenutzt bleiben. 65. Minute erreicht ein Vorstoß der Gegnerinnen doch noch einmal das gewünschte Ziel – nach einem schönen Zuspiel fällt das 2:5. Weiterhin ergeben sich gute Optionen für die Heimmannschaft und in der 90. Minute verwandelt Freddy Unruh einen Freistoß souverän und besiegelt damit das 3:5 Endergebnis.

 

Spielbericht: SC Wernsbach-Weihenzell – Post SV Nürnberg

SC Wernsbach-Weihenzell - Post SV Nürnberg
3:2

13. Oktober 2018
Anstoß: 15:00 Uhr

Bei besten äußeren Bedingungen empfing der SC Wernsbach-Weihenzell den Post SV Nürnberg am gut gepflegten heimischen A-Platz. Für beide Teams war es eine wichtige Partie, doch von Beginn an merkte man dem Heimteam die größere Entschlossenheit an. Bereits in Minute vier und sechs kam Wernsbach durch Dana Hübschmann und Eva-Maria Meixner zu guten Chancen, die jedoch beide am Tor vorbeigingen. Die Gäste hingegen wirkten verunsichert, leisteten sich ungewöhnlich viele Fehlpässe und gingen zu unentschlossen in die Zweikämpfe. Die wenigen Gelegenheiten in der ersten Hälfte waren zumeist die Folge cleverer Spieleröffnungen von Freddy Unruh, woraus jedoch wenig gemacht wurde. In der 26. Spielminute war es dann folgerichtig soweit: Ein eigener Abstoß kam postwendend zurück, Wernsbach lief rechts an der Abwehr des Post SV vorbei und vollstreckte in Person von Deborah Müller aus etwa 16 Metern ins lange Eck zur 1:0 Führung. Nachdem in der Folge nichts mehr Nennenswertes passierte, ging es mit diesem Spielstand aus Wernsbacher Sicht verdient in die Pause.

Von der Halbzeitansprache oder dem eigenen Ehrgeiz geweckt, gehörten die ersten Minuten der zweiten Hälfte klar den Nürnbergerinnen. In der 50. Spielminute schoss Viola Schmidt nach einem Freistoß noch knapp über das Tor, eine Zeigerumdrehung später legte sie Nina Ruckriegel durch einen Querpass den Ausgleich zum 1:1 auf, für den diese aus drei Metern nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte. Doch die Heimmannschaft benötigte keine zehn Minuten, um zu ihrem Spiel zurückzufinden. Traf Eva-Maria Meixner den Ball in Minute 60 völlig frei am Sechzehner nicht richtig, so machte es Dana Hübschmann eine Aktion später in der fast identischen Ausgangslage besser und versenkte ihn ins lange Kreuzeck zum 2:1. Um den Schock für die Gäste perfekt zu machen, zirkelte Eva-Maria Meixner kurz darauf einen Freistoß direkt an der Strafraumgrenze über die Mauer hinweg direkt unter die Latte zum 3:1.

Für die letzten zwanzig Spielminuten zeigte der Post SV doch nochmal den bislang vermissten Willen und kam so auch zu einigen aussichtsreichen Gelegenheiten. Zunächst war es Anne Engler, die nach einer Ballstafette über Mona Bieberich und Margaux Verheecke an der Heimtorhüterin scheiterte, wenig später war es der Pfosten, der bei einem Schuss von Nina Ruckriegel rettete. Bei einem von Freddy Unruh getretenen Eckball brachte Rückkehrerin Nadin Sander nicht genug Wucht hinter den Kopfball, der so leichte Beute für Lisa Deppe im Tor des Heimteams war. Letztere rauschte in der 90. Spielminute im Sechszehner mit Nina Ruckriegel zusammen, Sarah Enßlin verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 3:2 Anschlusstreffer. Doch auch die sechs Minuten Nachspielzeit reichten den Gästen nicht mehr, um etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen.

Die erhofften drei Punkte, um sich weiter vom Tabellenende abzusetzen, blieben damit aus. Im Gegenteil rückt das hintere Drittel durch die Ergebnisse der Konkurrenz nun noch um einiges enger zusammen. In der kommenden Woche erwarten die Frauen des Post SV zwei schwere Derbys gegen die SG Nürnberg/Fürth, am Mittwoch auswärts im Bezirkspokal, am Sonntag zum nächsten BOL-Spieltag am Ebensee.

Spielbericht: Post SV Nürnberg – SV Segringen

Post SV Nürnberg – SV Segringen
4:2

7. Oktober 2018
Anstoß: 15:00 Uhr

Zum Abschluss der englischen Woche empfing der Post SV Nürnberg den BOL-Rückkehrer SV Segringen am gut bespielbaren A-Platz am heimischen Ebensee. Die Handvoll Zuschauer bekam bei bestem Oktoberwetter eine muntere Partie zu sehen, die ansehnliche Spielzüge, körperbetonte Zweikämpfe wie auch sehenswerte Tore bereithielt.

Die erste Aktion des Spiels gehörte dem Heimteam, das bereits in Minute eins durch eine schöne Flanke von Viola Schmidt vor das gegnerische Tor kam, wo jedoch Margaux Verheecke knapp verpasste. In der folgenden Viertelstunde waren die Gäste aus Segringen stärker am Drücker, agierten sie doch mit vielen langen Bällen und kamen so ein ums andere Mal in Tornähe. Dabei fehlte jedoch oft der letzte Pass oder die mitspielende Post-Torhüterin Jenny Mertz konnte rechtzeitig vorm Strafraum klären. Mit der 20. Spielminute kam die Wende: Ein von Freddy Unruh aus etwa 30 Metern getretener Freistoß landete zunächst in der Mauer, doch Mona Bieberich setzte gedankenschnell nach und brachte einen gefühlvollen Ball aufs Tor, den die gegnerische Torhüterin nur abklatschen ließ, sodass Kapitänin Nadja Fröhlich nur noch zum 1:0 für ihre Farben abstauben musste. Keine zwei Zeigerumdrehungen später fiel auch schon das 2:0, als ein weit getretener Freistoß von der rechten Außenlinie seinen Abnehmer in Margaux Verheecke fand, die mit dem Kopf einnetzte.

Der Post SV war nun klar die bessere Mannschaft und kam auch mehrfach zu aussichtsreichen Gelegenheiten, so beispielsweise in der 30. Spielminute, als Freddy Unruh einen Traumpass auf die rechts durchgelaufene Viola Schmidt durchsteckte, die den Ball jedoch etwas über die Latte setzte. Fünf Minuten später fasste sich schließlich Nicole Winkler ein Herz, als sie einen Abstoß der Gäste etwa auf Höhe der Mittellinie abfing, durch Freund und Feind marschierte und mit einem sehenswerten Schuss vom Sechzehner das 3:0 markierte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff wollte es ihr Segringen gleichtun, indem eine Spielerin zielstrebig an allen vorbei in Richtung Tor lief, aus spitzen Winkel jedoch nur den Außenpfosten traf. So ging es in die Pause.

Die Gäste kamen wacher aus der Kabine und erzielten bereits in der 48. Spielminute den Anschlusstreffer zum 3:1. Die eben erst eingewechselte Luisa Härtl wurde im Strafraum nicht ausreichend gestört und hatte damit wenig Probleme, aus etwa sieben Metern einzunetzen. Es gelang den Gästen in der Folgezeit jedoch nicht, den nötigen Druck aufzubauen und zu weiteren Chancen zu gelangen. Es folgten ereignisarme zwanzig Minuten, bis Viola Schmidt in der 72. ein Missverständnis zwischen der Segringer Torhüterin und Abwehrspielerin ausnutzte und mit dem 4:1 wieder den alten, komfortablen Abstand herstellte. Die Gäste hatten sich dennoch keineswegs aufgegeben und witterten nur drei Minuten später wieder Morgenluft, als Kapitänin Christina Liebenstein eine Flanke zum 4:2 vollstreckte. Doch die Nürnbergerinnen ließen nichts mehr anbrennen und spielten die restlichen Minuten bis zum Abpfiff unaufgeregt und souverän runter.

Der Post SV stoppte mit diesem verdienten Sieg den Lauf des Aufsteigers und zog mit dem zweiten Dreier in dieser Saison punktemäßig mit dem SV Segringen gleich. Am kommenden Wochenende soll die Partie beim SC Wernsbach-Weihenzell erneut siegreich gestaltet werden, um sich noch etwas mehr Luft nach unten in der auch in diesem Jahr wieder eng gestaffelten Tabelle zu verschaffen.

Spielbericht: Post SV Nürnberg I – 1. FC Nürnberg III

Post SV Nürnberg I – 1. FC Nürnberg III
2:2

29. September 2018
Anstoß: 18:00 Uhr

Der Post SV startet überlegen in die erste Halbzeit beim lokalen Konkurrenten und stellt gleich in der 5. Minute bei einer Eckensituation unter Beweis, dass der Wille da ist, das Match zu gewinnen. In der 12. Minute macht Nina Ruckriegel nach einer Vorlage von Celine Hartmann Nägel mit Köpfen und netzt zum 1:0 ein. Der weitere Verlauf der ersten Hälfte ist geprägt von starken Aktionen der Mädels des Post SV, die jedoch nichts am Ergebnis ändern. Scheinbar kurz gestärkt beginnt der FCN dann die zweite Hälfte und es kommt, wie es kommen musste: der Ausgleich fällt in der 60. Minute. Im Anschluss schlägt die Überlegenheit des Post SV aber wieder durch und Natalie Ullmann fasst sich ein Herz, um ihr Team in der 75. Minute zum 1:2 in Führung zu bringen. Zahlreiche Torchancen der Gäste, die im Großen und Ganzen eine wesentlich überzeugendere Leistung zeigten als ihre Gegnerinnen, blieben leider ungenutzt. Da dies im Fußball meist nicht ungestraft bleibt, kassierten die Post SV-Damen den Ausgleich in der 85. Minute und mussten sich unzufrieden mit einem Remis verabschieden.

Spielbericht: SV Sulzkirchen – Post SV Nürnberg I

SV Sulzkirchen – Post SV Nürnberg I
2:3

23. September 2018
Anstoß: 16:00 Uhr

Nach der Niederlage in der letzten Partie startet der Post SV verhalten in das neue Match. Die Bälle werden zu Beginn ohne großen Drang zum gegnerischen Tor hin und her gepasst, der SV Sulzkirchen steht sehr tief und erschwert dadurch schnelle Vorstöße. Dennoch gelingt es den Nürnbergerinnen, sich durchzukämpfen. In der neunten Minute scheitert eine starke Aktion von Berfin Gün am Torwart. Den Abpraller nutzt Mona Bieberich und netzt zum 1:0 links oben ein.

Im weiteren Spielverlauf ist der Post SV überlegen, doch trotz des hohen Ballbesitzes ergeben sich torgefährliche Situationen für den Gegner, da auf eigener Seite viele Chancen ungenutzt bleiben. In der 41. Minute zieht Sulzkirchen die Konsequenz und gleicht mit einem Kopfballtor zum 1:1 aus.

Zehn Minuten nach der Pause setzen die Gastgeber noch eine Schippe darauf und gehen mit einem 2:1 in Führung. Jetzt ist es der Torfrau des Post SV zu verdanken, die sich in einer 1:1-Situation bewährt und so die Nürnbergerinnen nicht noch um ein Tor mehr in Rückstand geraten. Im Verlauf der zweiten Halbzeit kristallisiert sich heraus, dass den Gegnerinnen die Kräfte schwinden und der Post SV wieder Druck aufbauen kann. Dieser Kampfgeist wird in der 70. Minute belohnt, als Berfin Gün sich ein Herz fasst und zum 2:2 ausgleicht.

Außer Atem gelingt es Sulzkirchen nicht, sich weiter zur Wehr zu setzen. Nach einer hervorragenden Balleroberung im Mittelfeld von Natalie Ullmann, erzielt Friederike Unruh das 2:3 und dreht damit das Spiel und besiegelt in der 87. Minute den ersten Saisonsieg für die Nürnbergerinnen.

Spielbericht: SpVgg Erlangen – Post SV Nürnberg I

SpVgg Erlangen - Post SV Nürnberg I
4:0

09. September 2018
Anstoß: 17:00 Uhr

Am zweiten Spieltag der noch jungen BOL-Saison empfing die SpVgg Erlangen die Frauen des Post SV Nürnberg am heimischen A-Platz. Bei für den September ungewöhnlich warmen Temperaturen sahen die rund 100 Zuschauer eine recht einseitige Partie, die der Landesligaabsteiger entsprechend eindeutig für sich entschied.

Von Anfang an waren die Rollen klar verteilt: Das Heimteam lief unermüdlich an, während sich die Gäste ob der Wetterverhältnisse und ungewöhnlicher Leichtsinnsfehler weitestgehend auf die Verteidigung konzentrieren mussten. So ist die erste Hälfte schnell erzählt: Keinerlei zwingende Chancen für die Nürnbergerinnen standen zahlreiche Angriffe der Erlangerinnen gegenüber. Dass es vergleichsweise lange dauerte, bis das erste Tor fiel, lag in erster Linie daran, dass sich die SpVgg zunächst als nicht besonders treffsicher erwies oder die Schüsse im letzten Moment geblockt oder geklärt werden konnten. In der 38. Spielminute war es dann jedoch soweit: Ein von Franziska Dellert weit getretener Freistoß fand die freistehende Laura Beifuß, die nur noch zum 1:0 Halbzeitstand einzuschieben brauchte.

Beinahe unverändert gestaltete sich das Spiel auch in der zweiten Hälfte. Der Post SV kam zu keiner Zeit wirklich ins Spiel und musste dem Gegner Angriff um Angriff hinterherlaufen. Zwar vergab die Heimmannschaft erneut mehrfach aussichtsreiche Möglichkeiten, präsentierte sich aber dennoch vor allem in Person von Daniela Dahlke treffsicherer als in den ersten 45 Minuten. Die Nummer 9 der Erlanger nutzte die Inkonsequenz aufseiten der Gäste schonungslos aus und erzielte fast im Zehn-Minuten-Takt das 2:0, 3:0 und 4:0 und damit einen lupenreinen Hattrick. Wolle an diesem Tag bei den Nürnbergerinnen ohnehin nichts klappen, waren sie spätestens mit dem Schlusspfiff bedient.

Die Freude aufseiten der Gewinner mit sechs Punkten aus zwei Spielen war verständlicherweise groß, die Enttäuschung bei den Gästen ebenso. Nach einem spielfreien Wochenende gilt es für den Post SV sich dann in zwei Wochen beim SV Sulzkirchen in einer besseren Verfassung zu präsentieren, möchte man nicht von einem Fehlstart sprechen und den zu Saisonbeginn verlorenen Punkten ewig hinterherlaufen.